Personal-Umbau bei der CDU - Kritik auch aus der eigenen Partei
Die Personalrochade von Bundeskanzler Friedrich Merz hat in der CDU für Unruhe gesorgt. Die Situation um Verkehrsministers Patrick Schnieder lässt die Kritik in den Parteireihen steigen.
Auch der abgesetzte Gesundheitsstaatssekretär Tino Sorge äußerte Bedenken.
Veränderungen im Kabinett
Der Personalwechsel der CDU hat für Diskussionen gesorgt. Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Unions-Fraktionschef besetzte Bundeskanzler Friedrich Merz mehrere Posten neu. Besondere Aufmerksamkeit erregte die Entlassung von Gesundheitsstaatssekretär Tino Sorge, der nun Kritik äußert.
Fassungslosigkeit macht sich breit
Patrick Schnieder, bislang Verkehrsminister, hat Berichten zufolge seinen Rücktritt selbst angeboten. Sein Landesverband in Rheinland-Pfalz stellte sich öffentlich hinter ihn. Die rheinland-pfälzische CDU erwartet nun eine Stellungnahme des Bundeskanzlers.
Reaktionen der Basis
Dennis Junk, CDU-Landtagsabgeordneter, zeigte sich enttäuscht und sprach von Schock in der Partei. Auch Moritz Petry, Geschäftsführer des rheinland-pfälzischen Städte- und Gemeindetages, äußerte Unverständnis über Merz' vorgehen.
Neue Personalien
Johannes Steiniger, Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz, soll die Rolle des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium übernehmen. Diese Entscheidung könnte helfen, die Spannungen zwischen der rheinland-pfälzischen Union und Merz zu lindern.