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Equal Pay Day: Viele Frauen verdienen deutlich schlechter als Männer

Equal Pay Day - Viele Frauen verdienen deutlich weniger

Der Equal Pay Day steht symbolisch für den Tag, bis zu dem Frauen quasi umsonst arbeiten, während Männer schon ab dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden (Symbolbild). 
© dpa

Der Equal Pay Day steht symbolisch für den Tag, bis zu dem Frauen quasi umsonst arbeiten, während Männer schon ab dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden (Symbolbild). 

An diesem Mittwoch (06.03.) ist Equal Pay Day. Drei von vier Frauen in Vollzeit verdienen nach Angaben des Statistischen Bundesamts weniger als Männer - und zwar teils sehr deutlich.

So liegt der Verdienst bei 40 Prozent der betroffenen Frauen um mindestens 30 Prozent niedriger. Dies geht aus Zahlen hervor, die die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht beim Statistikamt abgefragt hat.

Bis zu 30 Prozent weniger Verdienst

Insgesamt 34 Prozent der betroffenen Frauen bekommen bis zu 30 Prozent weniger. 26 Prozent der Frauen in Vollzeit verdienen genauso viel oder mehr als Männer. Das Gefälle zeigt sich auch in den offiziellen Angaben zu den durchschnittlichen Bruttoverdiensten je Stunde. Bundesweit lag 2023 der Durchschnittswert für Männer bei 26,63 Euro, für Frauen bei 22,54 Euro.

Frauen häufig in schlechter bezahlten Jobs

Die Unterschiede erklären sich unter anderem daraus, dass viele der oft von Frauen ausgeübten Berufe niedrige Stundenlöhne haben. Oder anders gesagt: Männer arbeiten häufiger in Jobs, die besser bezahlt sind.

Bayern und Baden-Württemberg sind Schlusslichter

Am häufigsten verdienen Frauen in Bayern und Baden-Württemberg weniger als Männer. Dort liegt der Anteil der vollzeitbeschäftigten Frauen mit gleichen oder höheren Entgelten mit 22 und 21 Prozent unter dem Durchschnitt. Der Anteil mit mindestens 30 Prozent geringeren Entgelten liegt mit jeweils 45 Prozent höher als bundesweit.

Östliche Bundesländer liegen vorn

Anders herum ist es in den östlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen: Der Anteil der gleich oder besser verdienenden Frauen liegt höher als im Schnitt; der Anteil der besonders schlecht bezahlten Frauen niedriger.

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