Kreuz & Quer an Ostern - Frohe Ostern!
Ostern kann mehr als Eier und Schokohasen: In unserer Sendung geht’s um ungewöhnliche Osterbräuche und besondere Aktionen: Vom Osterlachen im Gottesdienst über Eier-Weitwurf bis hin zu Menschen, die Hoffnung geben oder einfach „Danke“ sagen. Dazu Ideen wie ein Dankbarkeitstagebuch oder Projekte, die konkret etwas bewegen. So vielfältig kann Ostern sein.
Dankbar sein - kleines Ritual, große Wirkung
Fasten heißt nicht immer verzichten: Ela und ihre Tochter Lizzie aus dem Bistum Mainz haben die Zeit genutzt, um bewusst innezuhalten – mit einem gemeinsamen Dankbarkeitstagebuch. Jeden Tag haben sie festgehalten, wofür sie dankbar sind. Ein kleines Ritual mit spürbarer Wirkung im Alltag.
Ostertradition mit Flugkurve: Eier-Weitwurf
Vom rohen Ei in Südhessen bis zum brennenden Eisenrad in Nordhessen: Viele Orte pflegen ihre eigenen Ostertraditionen. In Aschbach bei Wald-Michelbach geht’s ums Ostereier-Weitwerfen. In Zweierteams wird geworfen und gefangen – ohne dass das Ei kaputtgeht. Anmelden könnt ihr euch an Ostersonntag ab 13 Uhr, Start ist um 14 Uhr auf dem Sportplatz.
Ostereierschießen in Ingelheim: Jagd aufs Ei
Dieses Event hat Tradition: Das Ostereierschießen beim SV Ober-Ingelheim! Familien, Kinder und Großeltern kommen hier zusammen, um mit Laser, Gewehr oder Bogen auf Ostereier-Jagd zu gehen. Für jede Altersgruppe ist was dabei. Mehr Infos zum Event findet ihr hier.
Wenn Lachen zur Ostertradition wird
Osterlachen – eine alte Tradition, die bis heute für gute Stimmung sorgt. Am Ende der Osternacht erzählen Pfarrer bewusst Witze, um die Freude über die Auferstehung auszudrücken – Lachen als Zeichen der Hoffnung.
Wer selbst lachen oder Inspiration sammeln will, findet passende Bücher rund ums Osterlachen. Zum Beispiel „Immer wieder Osterlachen“ mit einer Sammlung klassischer Osterwitze.
Auch „Ostern wirft sich jedes Ei in Schale“ liefert humorvolle Geschichten und Wortspiele rund ums Fest – perfekt für die Feiertage.
Und im „Das neue Buch vom Osterlachen“ gibt’s frische Witze und neue Ideen für alle, die die Tradition weiterführen wollen.
Osterlachen - ein Witz zum Schluss
Es ist eine alte Tradition, dass der Priester am Ende der Osternacht eine lustige Geschichte oder einen Witz erzählt, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Die Idee dahinter: Um die Auferstehung Jesu zu feiern und dem Tod ins Gesicht zu lachen. Was erstmal komisch klingt, ist eine Tradition aus dem katholischen Brauchtum, die zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert entstanden ist. Die drei Pfarrer Daniel Kretsch, Heinz-Jürgen Förg und Frank Blumers lassen diese Tradition wieder aufleben.
Gemeinsam Bäume pflanzen
Gemeinsam ein Zeichen setzen: In Viernheim wird ein Waldstück aufgeforstet – und ganz viele haben mitgemacht. Bei der Fastenaktion ging es darum, eine Patenschaft für einen Baumsetzling zu übernehmen. Statt der ursprünglich geplanten 200 werden jetzt sogar 500 Setzlinge gepflanzt.
Die Aktion läuft am Samstag, 18. April von 10 bis 12:30 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz am Kletterwald in Richtung Hüttenfeld. Auch Familien mit kleinen Kindern sind eingeladen – parallel gibt es die „Kirche Kunterbunt“ mit kreativem Begleitprogramm. Dazu bitte vorher anmelden!
Einfach mal: Danke!
In diesem Buch dreht sich alles um Dankbarkeit und was sie im Alltag Positives bewirken kann. In kurzen persönlichen Geschichten schreiben zudem 50 Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, wofür sie dankbar sind. Zum Beispiel Schauspieler Bernd Stelter, Komiker Atze Schröder, Kabarettist Rüdiger Hoffmann oder Schauspieler Alexander Klaws. Das Danke-Buch ist ein Herzensprojekt von Autor Frank Haberstroh. Er ist überzeugt: Regelmäßig „Danke“ sagen wird irgendwann zu einer Gewohnheit und kann damit vieles verändern. Bei sich selbst und anderen. Sein Honorar aus den Buch-Verkäufen spendet er an Initiativen, die sich um obdachlose Menschen kümmern.
Frank Haberstroh: Danke! Mit Dankbarkeit besser durchs Leben
ISBN: 978-3-402-25079-2, 19,90 Euro
Schulstart für alle. Caritas unterstützt Familien
Ein guter Schulstart darf keine Frage des Geldes sein: Genau deshalb unterstützt die Caritas in Fulda Familien mit geringem Einkommen mit neuen Schulranzen und Rucksäcken für ihre Kinder. Insgesamt rund 100 Taschen werden über Gutscheine verteilt – organisiert über die Beratungsstellen vor Ort. Die Aktion wird durch Spenden finanziert und soll Kindern einen fairen Start in Schule und Alltag ermöglichen.
Ehrenamt im Sanitätsdienst der Malteser
Sie opfern nicht nur ihre freie Zeit, sondern begeben sich auch schon mal in Gefahr für andere: Ehrenamtler beim Sanitätsdienst im Katastrophenschutz zum Beispiel. Sie organisieren Großveranstaltungen mit, führen bei Bombendrohungen Evakuierungen durch oder helfen bei medizinischen Notfällen. Ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer würde in Hessen so einiges schief gehen. Einer von diesen Alltagshelden ist Jonas Schulze aus Frankfurt. Er engagiert sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz der Malteser Frankfurt als Sanitätshelfer. Für die Malteser sind insgesamt 105 Helferinnen und Helfer aktiv. Wie ihr Teil davon werden könnt, seht ihr hier und natürlich auch Infos zu anderen Ehrenämtern.
Neues Zuhause für Hühner in Not
Wir lassen kein Huhn zurück – das ist das Motto des Vereins Rettet das Huhn. Er gibt Legehennen aus der Massentierhaltung ein neues Zuhause. Denn die leben oft unter schlimmen Verhältnissen, bis sie dann meist nach ca. eineinhalb Jahren ausgedient haben und ersetzt werden. Hier kommt der Verein ins Spiel. Rund zwölf Tausend Hühner pro Jahr retten die Ehrenamtlichen vor der Schlachtung und vermitteln sie an tierliebe Menschen. Annika und Ben zum Beispiel.