Kreuz & Quer am 12. Juli - Ein Sommer voller Hoffnung
Geschichten, die berühren und Hoffnung schenken. Musik, die verbindet. Orte, die neue Perspektiven eröffnen: In unserer aktuellen Kreuz & Quer Sendung geht es um besondere Angebote, die Lust machen, genauer hinzuschauen und mitzumachen vor allem jetzt in den Sommerferien.
Der „Weg der Hoffnung“ bei Point Alpha zum Beispiel führt entlang eindrucksvoller Skulpturen mitten durch ein Stück deutscher Geschichte und stellt Fragen nach Mut, Freiheit und persönlichem Glauben - passend zum Internationalen Tag der Hoffnung, den wir am 12. Juli feiern. Dazu passt auch die Geschichte einer ehemaligen Krankenschwester, die Kranken Hoffnung schenkt und das seit vielen Jahren.
Ganz praktisch wird es beim Chorprojekt „Man(n) singt!“: Hier können Männer ohne Vorkenntnisse entdecken, wie gut es tut, die eigene Stimme mit Gleichgesinnten klingen zu lassen – mit einem besonderen Ziel: zwei gemeinsam gestaltete Gottesdienste, bei denen die Männer das Sagen bzw. das Singen haben.
Und hoch hinaus geht es in Geisa: Beim Glockenspiel, dem sogenannten Carillon, im Kirchturm wird Musik nicht nur hörbar, sondern auch erlebbar. Konzerte, Führungen und der Blick über das Ulstertal machen den Besuch zu einem echten Erlebnis. Und wir bleiben bei den Kirchenglocken und stellen einen jungen Mann vor, der ein außergewöhnliches Hobby hat. Leon Schutt aus Melbach sammelt nämlich Glockengeläut und hat mittlerweile ein ziemlich große Glockenarchiv. Das und noch viel mehr erwartet Euch bei Kreuz & Quer an diesem Sonntag!
Einsatz auf dem Friedhof: Gieß-Roboter „Gießbert“
Nachts, wenn der Frauenberg-Friedhof in Fulda längst geschlossen ist, beginnt die Arbeit von Gießbert. Der Gieß-Roboter unterstützt Landschafts- und Grabpfleger Lukas Kümmel und sein Team bei der Pflege von fast 400 Gräbern.
Lautlos rollt der Roboter an den Gräbern vorbei und bewässert sie - vollkommen autonom. Was klingt wie Science-Fiction, ist in Fulda bereits Realität. Lukas Kümmel hat den Gieß-Roboter auf einer Messe gesehen und sich dafür entschieden, ihn bei seiner Arbeit einzusetzen. “In heißen Sommern kommen wir mit unserer Arbeit einfach nicht hinterher. Wir sind dann fast nur noch mit Gießen beschäftigt - dann müssen wir sogar sonntags arbeiten, damit die Pflanzen nicht kaputtgehen. Und da ist Gießbert eine enorme Hilfe”, sagt Kümmel im FFH-Interview.
Gießbert ist vor allem nachts unterwegs. Erstens stört er dann niemanden - es gibt aber noch mehr gute Gründe dafür. „Wir kommen aus der Tageshitze raus, wir haben keine Verdunstung mehr und das Wasser hat mindestens acht bis zehn Stunden Zeit im Boden angenommen zu werden", erklärt Kümmel. Gegenüber dem händischen Gießen am Tag lässt sich so die Wassermenge um rund 50 Prozent reduzieren - bei gleichem oder besserem Ergebnis für die Pflanzen.
Der Gieß-Roboter fasst je nach Geländesteigung zwischen 215 und 240 Litern Wasser. Fest installierte Tankstationen auf dem Gelände fährt er eigenständig an - und kommuniziert dabei sogar seinen genauen Füllstand. Er tankt nicht einfach „leer oder voll", sondern regelt selbst, ob er von 80 auf 100 Prozent oder von 50 auf 100 Prozent auflädt.
Mit dem Taxi über den Friedhof
Weg der Hoffnung bei Point Alpha
Der „Weg der Hoffnung“ am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen bei Point Alpha ist ein eindrucksvolles Kunst- und Mahnmal: 14 monumentale Skulpturen auf einer Strecke von 1.400 Metern erinnern an die Teilung Deutschlands und den Widerstand gegen kommunistische Diktaturen in Europa.
Das Projekt greift bewusst den christlichen Kreuzweg auf und lädt Besucher dazu ein, Geschichte und persönliche Fragen nach Mut, Freiheit und Hoffnung miteinander zu verbinden. Geschaffen wurde der Weg vom Künstler Dr. Ulrich Barnickel.
„Man(n) singt!“ – Chorprojekt für Männer
Mit dem Chorprojekt „Man(n) singt!“ lädt Kantor Thomas Nüdling Männer jeden Alters ein, ihre Stimme neu zu entdecken – ganz ohne Leistungsdruck und Vorkenntnisse. In drei Proben innerhalb einer Woche wird ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet, das anschließend in zwei Gottesdiensten in Lahrbach und in Borsch aufgeführt wird. Das Projekt richtet sich sowohl an erfahrene Sänger als auch an Einsteiger und verbindet musikalische Gemeinschaft mit der Freude am gemeinsamen Singen. Auch das gesellige Miteinander kommt nicht zu kurz.
Proben:
13. (Montag), 15. (Mittwoch) und 17. (Freitag) Juli 2026
19:30 bis 20:45 Uhr, St. Elisabeth-Kirche, Lahrbach (Kirchstraße)
Auftritte:
Samstag, 18. Juli 2026, 17:30 Uhr, St. Elisabeth-Kirche Lahrbach
Sonntag, 19. Juli 2026, 10:00 Uhr, St. Maria-Magdalena Borsch
Anmeldungen / Infos
Susanna Leubecher, Tel.: 06682 / 8966, E-Mail: kirchenchor.tann@gmx.de
Glockenspiel Geisa
Die Stadtpfarrkirche in Geisa beherbergt neben ihren vier Läuteglocken auch ein Carillon mit 49 Bronzeglocken, das seit 2003 regelmäßig zu festen Zeiten erklingt. Zusätzlich finden Carillonkonzerte statt, bei denen Besucher dem Carillonneur zusehen können. Im Rahmen ausgewählter Termine besteht zudem die Möglichkeit, den Kirchturm zu besteigen. Neben Einblicken in die mittelalterliche Baukunst erwartet Besucher ein weiter Blick über das Ulstertal sowie Wissenswertes zur Geschichte des Glockenspiels. Führungen können über den Glockenspielverein angefragt werden. Kirchen- oder Carillonführungen können über den Glockenspielverein per E-Mail unter info@glockenspiel-geisa.de oder telefonisch unter 036967 / 75203 angefragt werden. Wer Mitglied werden möchte, ist herzlich willkommen. Schon für nur 1 Euro im Monat bist du dabei.
Obdachlosenunterkunft geschlossen
Seit Jahren schlafen Menschen in der Frankfurter U-Bahn-Station am Eschenheimer Tor. Die wurde aus Brandschutzgründen plötzlich geschlossen. Jetzt schlafen die Menschen in Zelten. Hier lest ihr den Artikel dazu. https://www.evangelisch.de/inhalte/257069/09-07-2026/zelte-fur-obdachlose-frankfurter-park