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Rea Garvey rockt in Mainzer Zitadelle

Ein Abend voller Emotionen - Rea Garvey rockt in Mainzer Zitadelle

© FFH/Daliah Kampka

Rea Garvey rockt Mainz! Im Rahmen seiner Tour stand der Wahl-Hesse gestern auf der Bühne in der Zitadelle. Mit einer Mischung aus Musik und Humor wickelte er alle Anwesenden schnell um den Finger. 

Bereits vor Konzertbeginn standen die Fans in Mainz Schlange. Als um 18 Uhr die Tore geöffnet wurden, strömten die Menschen in den Innenhof, machten es sich mit ihren Jacken auf dem Boden bequem und warteten geduldig auf Rea Garvey. 

Um 19 Uhr startete dann die Vorband um Singer-Songwriter Nik Wallner, die das Publikum schon einmal in Stimmung brachte.   

Ein Abend voller Emotionen 

Pünktlich um 20 Uhr begann Rea Garveys Konzert mit einem eingesprochenen Intro zu seinem Song “War”, welches die Bedeutung des Textes betonte und der Veranstaltung einen ernsten Start verlieh. Diese Ernsthaftigkeit blitzte den Abend immer mal wieder auf. Diese zunächst ernste Stimmung ließ sich aber schnell auflockern und spätestens nach seinen Hits “Is it Love” und “Amour” war die Menge am Singen und Tanzen. In der ersten Reihe hatten einige Fans sogar Konfetti mitgebracht. 

Immer wieder scherzte er auf der Bühne und erntete viele Lacher. Jedoch fanden auch wichtige Themen wie Unterstützung und Hilfeleistungen, im familiären und gesellschaftlichen Bereich oder auch die Nutzung von Medien, Aufmerksamkeit.  

Sentimental wurde der gebürtige Ire, als er über seine Frau geredet hat. Diese habe ihn zunächst stehen gelassen und sich nicht für ihn interessiert. Umso glücklicher ist er heute, dass sie immer noch an seiner Seite ist. Gekrönt hat er diese Aussage mit Akustik-Versionen seiner Songs “Supergirl” und “Tonight”. Im Publikum saßen übrigens seine Schwiegermutter sowie ein paar Freunde, aber besonders aufgeregt schien Rea Garvey nicht zu sein. 

Während des Konzerts kam es zu einer lustigen Situation: Als Garvey eine andere Gitarre für den nächsten Song brauchte, ließ sich eines der Team-Mitglieder wohl ein bisschen zu viel Zeit und Rea Garvey fragte scherzhaft, wie lange der Kollege noch brauchen würde. Das sahen die Fans als Anlass den Mann anzufeuern und schon hallte der Name des Team-Mitglieds, “Jürgen! Jürgen!”, über den Hof der Zitadelle.  

Der Abend geht zu Ende 

Das Konzert neigte sich dem Ende zu und die Fans konnten Garvey mit begeisterten Zugabe Rufen noch zu einem letzten Song überreden. Der Titel “Run for the Border” wird nach 19 Songs zum Rausschmeißer.  

Nach Ende der Veranstaltung schlendern die Fans vom Gelände, viele setzen sich vor der Zitadelle auf mitgebrachte Decken und lassen den Abend noch etwas ausklingen. Wer sich dazu entschieden hatte, direkt die Heimfahrt anzutreten, musste sich ein wenig in Geduld üben. Die Schlange am Parkautomaten konnte aber die gute Stimmung der Fans nicht trüben.   Alles in Allem lässt sich sagen: Tolle Location, tolles Wetter, tolle Musik!  

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