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Warum jetzt doch wieder Streik im Nahverkehr in Hessen droht

Wende im Nahverkehrs-Streit - Warum jetzt doch wieder Streik droht

Yanik Schick

Redakteur & Reporter
Yanik Schick

© dpa

Deutliche Bilder des Streiks und des Protests - die gab es bereits am Montag, und laut Verdi könnte es sie zeitnah wieder geben. Ein erneuter Warnstreik steht zur Debatte.

Eigentlich hieß es: Im Nahverkehr in Hessen wird erst mal nicht mehr gestreikt - jetzt aber die Rolle rückwärts. In den Tarifverhandlungen hat es eine überraschende Wende gegeben, wie HIT RADIO FFH jetzt erfuhr. Pendlern drohen damit erneut erhebliche Beeinträchtigungen.

Arbeitgeber-Seite und Gewerkschaft haben zwei Tage lang verhandelt - und waren eigentlich auf einem guten Weg, sagt ein Verdi-Sprecher unserem Reporter. 

Voreilige Erfolgsmeldung

Die Gewerkschaft hatte sogar schon einen Zwischenerfolg vermeldet und mitgeteilt, es werde vorerst keine weiteren Warnstreiks geben - war damit aber wohl etwas voreilig.

 

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Gewerkschaft ist geschockt

Kurz vor Ende der Gespräche hätten die Arbeitgeber einen “Forderungskatalog” auf den Tisch gelegt, der laut Verdi in die Taschen der Beschäftigten greift. “Das müssen wir erst mal sacken lassen”, sagt der Sprecher. Die Folge dieses Katalogs seien keine Lohn-Erhöhungen für die Beschäftigten, sondern de facto Senkungen. 

Arbeitgeber verstehen Aufregung nicht

Die Arbeitgeber-Seite hat - naturgemäß - einen anderen Blick auf die Dinge. “Das Erstaunen der Gewerkschaften ist schon verwunderlich”, sagt Burkhard Albers, Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbands Hessen, auf unsere Nachfrage. Man habe längst darauf hingewiesen, dass die wirtschaftliche Situation in den Nahverkehrsbetrieben “katastrophal” sei. 

Zeichen stehen auf Streik

Verdi sieht das Ergebnis der jüngsten Verhandlungsrunde jedenfalls als Affront - und will entweder am heutigen Donnerstag (5. Februar) oder morgen entscheiden, wie’s weitergeht. Die Zeichen stehen aber - wie zuletzt am Montag - auf Streik. 

Am 25. Februar ist der nächste Verhandlungstermin angesetzt. “Bis dahin müssen wir Druck machen”, sagt der Gewerkschaftssprecher.

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