Nach Druck von Stadt und Kreis: Mehr ICE-Halte in Friedberg
Nach Druck von Stadt und Kreis - Ab Mai halten mehr ICE-Züge in Friedberg
Ende 2025 die Schocknachricht: Friedberg büßt zahlreiche ICE-Halte ein - zahlreiche politische Akteure wie die Stadtverordnetenversammlung reichten eine Resolution ein. Jetzt ist klar: Ab dem 1. Mai 2026 werden an den Wochenenden alle Züge der Linie Bremen–Frankfurt–Karlsruhe wieder in Friedberg halten.
Darüber hinaus wird der abendliche ICE 1675 auf der Strecke Bremen–Kassel–Frankfurt auch unter der Woche täglich dort stoppen. Das geht aus einem Schreiben an die Stadtverwaltung vom neuen Konzernbevollmächtigten für Hessen hervor. Die kritischen Stimmen der Friedberger Poltik zeigten also Wirkung.
Gründe für die Verbesserungen
Die zusätzlichen Stopps sind möglich, weil in den betreffenden Zeiten weniger Konflikte mit dem Nahverkehr bestehen. Die S-Bahn-Zwischentakte werden nicht vollständig angeboten, wodurch Trassenkonflikte vermieden werden. Zuvor hatten solche Konflikte zum Wegfall der Halte geführt.
Politik macht sich für ICE-Halt Friedberg stark
Verschiedenste politische Vertreter - wie die Stadtverordnetenversammlung - pochten bei der Deutschen Bahn auf die Wichtigkeit des Bahnhofs in der Wetterau auch für das Fernverkehrsnetz. Sowohl aus touristischer Perspektive aber auch für die zahlreichen Pendler, die in Friedberg leben.
Einsatz der Stadt Friedberg
Der Friedberger Bürgermeister Kjetil Dahlhaus äußerte sich im FFH-Gespräch zufrieden über diese Entwicklung. Er betonte, dass der unermüdliche Einsatz der Stadtverwaltung, unterstützt von der Stadtverordnetenversammlung und politischen Vertretern, Wirkung gezeigt habe. Die Stadt hatte sich gegen die angekündigten Einschränkungen gewehrt und den Dialog mit der Deutschen Bahn gesucht.
Zusätzliche ICE-Züge ab Juli 2026
Ab Juli 2026 sollen mit der Einführung neuer ICE-L-Züge auf der Strecke Frankfurt–Westerland an Werktagen insgesamt drei und an Wochenenden zehn ICE-Züge in Friedberg halten. Bürgermeister Dahlhaus erklärte, dass dies ein wichtiger Schritt für eine stabile Anbindung sei, aber weiterhin an der Umsteigeverhältnissen in Gießen und Frankfurt gearbeitet werden müsse.