Großkontrolle enthüllt Mängel - 32 von 34 LKWs nicht fahrtauglich
Bei einer Großkontrolle an der Rastanlage Kassel-Ost wurde laut Polizei eine Beanstandungsquote von fast 95 Prozent festgestellt. 32 von 34 kontrollierten Fahrzeugen wiesen Mängel auf, die teilweise das Weiterfahren unmöglich machten.
Ziel der Kontrolle war die Steigerung der Verkehrssicherheit. Beamte der Verkehrsinspektion Nordhessen, unterstützt von diversen Fachbehörden, überprüften Ladungssicherheit, Gefahrguttransporte und Sozialvorschriften im Straßenverkehr.
Umfangreiche Beteiligung
Neben der Polizei waren Vertreter des Bundesamts für Logistik und Mobilität, des Regierungspräsidiums Kassel und weitere Institutionen beteiligt. Das Technische Hilfswerk unterstützte bei der Logistik und Infrastruktur der Kontrolle.
Hauptverstöße
Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte in 18 Fällen erhebliche Sicherheitsmängel fest, die ein Weiterfahren verhinderten. Insgesamt wurden Bußgelder von etwa 7.400 Euro erhoben. Zu den häufigsten Verstößen gehörten unsichere Ladung und Verstöße gegen Gefahrgutvorschriften.
Beispiele für Verstöße
Ein polnischer Kleintransporter transportierte ungesicherten Dieselkraftstoff ohne Kennzeichnung. Auf einem spanischen Fahrzeug verrutschte schlecht gesicherte Ladung mit Farbe und Epoxidharz. Ein polnischer Autotransporter verlor Diesel aus einem instabilen Kanister, was das THW fachgerecht beseitigen musste.
Weitere Vergehen und Maßnahmen
Neben sieben Geschwindigkeitsverstößen wurden 16 Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Technische Mängel an Beleuchtung, Reifen, Bremsen und Windschutzscheiben wurden ebenfalls beanstandet. Zudem wurden zwei Strafanzeigen wegen Verdachts auf illegale Beschäftigung und Datenmanipulation bei Aufzeichnungspflichten gefertigt.