Feuer in Hessisch Lichtenau - Bewohner und Hund aus Haus gerettet
Bei einem Kellerbrand in Hessisch Lichtenau hat die Feuerwehr zehn Menschen und einen Hund aus einem Mehrfamilienhaus gerettet. Weil das Treppenhaus voller Rauch war, mussten die Einsatzkräfte mit der Drehleiter anrücken. Mehrere Personen wurden leicht verletzt.
Dichter Rauch drang laut Feuerwehr bereits aus den Kellerfenstern, als die Einsatzkräfte am späten Montagabend in der Wohnsiedlung „Im Tal“ eintrafen. Der Qualm hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon bis in die sechs Wohnungen des Hauses ausgebreitet.
Rettung über die Drehleiter
Neun Bewohner und ein Hund saßen in ihren Wohnungen fest. Sie wurden den Angaben zufolge von der Feuerwehr über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht. Einen weiteren Bewohner konnten die Helfer geschützt über das Treppenhaus ins Freie führen.
Hochdruckreiniger löst Feuer aus
Nach ersten Erkenntnissen soll in einem Kellerraum ein Hochdruckreiniger in Brand geraten sein. Das Feuer breitete sich schnell auf den gesamten Raum aus, heißt es von der Feuerwehr. Mehrere Trupps gingen mit Atemschutzgeräten gegen die Flammen vor und brachten den Brand zügig unter Kontrolle.
Kellerraum brennt komplett aus
Um zu verhindern, dass noch mehr giftiger Qualm nach oben zieht, setzten die Brandschützer einen speziellen Rauchverschluss ein. Dennoch brannte der betroffene Kellerraum vollständig aus. Auch das restliche Gebäude wurde durch den starken Rauch erheblich beschädigt. Mit einem Druckbelüfter bliesen die Einsatzkräfte den Qualm schließlich aus dem Wohnhaus.
Bewohner leicht verletzt
Mehrere Menschen erlitten durch das Einatmen der Gase leichte Verletzungen. Sie wurden noch vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht aktuell noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.