Noch im Oktober ist Schluss - Schwalmstadt muss Geburtshilfe schließen
Das Asklepios Klinikum Schwalmstadt schließt seine Geburtshilfe-Abteilung am 12. Oktober 2026. Trotz intensiver Bemühungen konnte die Besetzung der Dienste nicht gesichert werden. Das hat Asklepios mitgeteilt.
Das Asklepios Klinikum Schwalmstadt wird die Geburtshilfe-Versorgung ab dem 12. Oktober 2026 um 16:00 Uhr einstellen. Diese Entscheidung resultiert aus der Unfähigkeit, trotz intensiver Bemühungen und der Einbeziehung externer Dienstleister, eine durchgängige Besetzung der ärztlichen und Hebammen-Dienste sicherzustellen. Dr. Dagmar Federwisch, die Geschäftsführerin des Klinikums, betonte, dass die Sicherheit von Müttern und Neugeborenen nicht gefährdet werden dürfe.
Information und Planung
Das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege wurde bereits informiert. Ebenso wurden die umliegenden Kliniken und die Leitstelle in Kenntnis gesetzt, damit sie ihre Planungen entsprechend anpassen können. Die Kliniken in Fritzlar, Bad Hersfeld und Marburg übernehmen die geburtshilfliche Versorgung im Schwalm-Eder-Kreis, um eine wohnortnahe Betreuung sicherzustellen.
Keine angemeldeten Geburten
Für die kommenden Wochen waren im Klinikum Schwalmstadt keine Geburten mehr geplant. Somit entfallen potenzielle Unannehmlichkeiten für werdende Eltern. Die Klinikleitung hat sich verpflichtet, eng mit dem Betriebsrat zusammenzuarbeiten, um für die betroffenen Mitarbeitenden bestmögliche Lösungen zu finden.
Zukünftige Versorgung
Die gynäkologische Versorgung im Klinikum Schwalmstadt bleibt noch bis zum 15. Dezember 2026 bestehen. Die Klinik bemüht sich, weiterhin eine umfassende medizinische Betreuung in der Region sicherzustellen. Alle Beteiligten sind darum bemüht, die Veränderungen so reibungslos wie möglich zu gestalten und die medizinische Versorgung bestmöglich fortzusetzen.