Bis zum Sommer alles fertig? - Spatenstich im "Kulturviertel Hahnekiez"
Aus der ehemaligen Auerhahn-Brauerei in Schlitz wird aktuell das “Kulturviertel Hahnekiez”. Jetzt ist der Erste Spatenstich für die Freifläche gesetzt worden.
“Wir werden jetzt hier 83 Parkplätze bauen. Und wir werden den ganzen Innenbereich neu anlegen mit Sitzgelegenheiten, mit Hochbeeten, mit Pflaster. Es entsteht ein Spielplatz - alles barrierefrei”, erklärt der Bürgermeister von Schlitz, Heiko Siemon, am FFH-Mikro.
Tourist-Info, Kulturhalle und Whisky Warehouse sind schon fertig
Schon fertig ist das große Gebäude, in dem die Touristen-Information unterkommen wird und in dem es schon jetzt eine große Kulturhalle gibt. Auch das Whisky-Warehouse der Schlitzer Destillerie gehört zum neuen Kulturviertel Hahnekiez.
Restaurant wird aktuell noch gebaut
Aktuell wird außerdem am neuen gastronomischen Angebot gebaut. “Hier entsteht eine Gaststätte mit öffentlichen Toiletten. Es soll mittags und abends gutbürgerliche Speisen geben - außerdem auch Kaffee und Kuchen. Dazu eine große Terrasse. Es wird also wirklich ein Treffpunkt nicht nur für die Schlitzerinnen und Schlitzer, sondern auch für Touristen, die uns besuchen”, so Siemon. Das Restaurant kommt im ehemaligen Garagen-Gebäude der Auerhahn-Brauerei unter.
Aus Alt wird Neu
Den speziellen Reiz des neuen Viertels macht die Verbindung aus Alt und Neu aus, findet Bürgermeister Heiko Siemon: “Hier wurde bis 1998 noch Bier gebraut, und dann lag das ganze Areal brach. Und dann hat die Stadt Schlitz mit Fördermitteln von Bund und Land hier eine Städteentwicklung betrieben, und das ganze Areal hier neu revitalisiert. Und das ist für uns sehr wichtig, dass unterhalb unserer Burgen nicht etwas zerfällt, sondern dass man das erhält, was Geschichte hat. So werden wir immer wieder auch Punkte von der alten Brauerei hier mit einbauen. Sei es in dem Spielplatz oder sei es auch in der Innenfläche. Da lagen zum Beispiel alte Basaltpflaster. Die werden wir zum Teil wieder einbauen, sodass man immer wieder auch sieht, wie es mal war.”
Kulturviertel soll durch verschiedene Wege mit Altstadt verbunden werden
In Zukunft soll das Kulturviertel Hahnekiez durch mehrere Wege mit der Schlitzer Altstadt verbunden werden. “Wir haben einen Geheimweg, da geht eine alte Treppe hoch. Das hat auch was Historisches. Man kann aber auch einmal rundherum laufen, das ist dann die barrierefreie Variante. Und wir arbeiten daran, dass es noch mehr Wege gibt, von hier unten in die Altstadt zu kommen”, erklärt Siemon im FFH-Interview.
Woher kommt der Name “Hahnekiez”?
Und woher kommt eigentlich der Name “Hahnekiez”? “Der Name ist ganz am Anfang des Projekts entstanden. Der Auerhahn der alten Brauerei sollte im Namen vorkommen. Und Kiez ist ja eigentlich ein Wort für ein Viertel. Eine Agentur hat uns den Namen dann vorgeschlagen - und wir fanden ihn gut, weil er Altes mit Neuem verbindet”, sagt Siemon.
Eröffnung soll im Sommer sein
Wenn alles gut läuft, soll das neue Kulturviertel Hahnekiez im Spätsommer eröffnen. 1,7 Millionen kostet das Gesamtprojekt - zwei Drittel davon kommen von einer Förderung und Land und Bund.