Senior verliert viel Geld - Polizei warnt vor Fake-Bankmitarbeitern
Die Polizei in Osthessen warnt aktuell eindringlich vor falschen Bankmitarbeitern am Telefon. Während ein Senior in Alsfeld viel Geld verlor, konnten aufmerksame Bürger in Künzell und Hilders den Betrug im letzten Moment verhindern.
Ein 84-Jähriger aus Alsfeld hatte laut Polizei weniger Glück. Er erhielt einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters, der ihn laut Polizei von angeblichen Sicherheitsproblemen auf seinem Konto überzeugte. Der Senior gab im guten Glauben mehrere TANs preis.
Vierstelliger Betrag weg
Das nutzten die Täter sofort aus: Mit den erschlichenen Daten überwiesen sie eigenständig Geld vom Konto des Mannes. Dem 84-Jährigen entstand den Angaben zufolge ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich.
Zugriff per App gefordert
Auch in Künzell versuchten es die Betrüger mit einer technischen Masche. Hier sollte ein 62-Jähriger eine spezielle App installieren, um angeblich eine Sicherheitslücke zu schließen. Tatsächlich wollten die Täter so Zugriff auf den Bildschirm und das Online-Banking erhalten.
Betrug rechtzeitig bemerkt
Doch der Mann durchschaute den Plan noch rechtzeitig. Er kontaktierte seine echte Bank und verhinderte so laut den Beamten im letzten Moment eine Transaktion im mittleren fünfstelligen Bereich.
Ehemann verhindert Karten-Übergabe
In Hilders setzten die Täter auf den direkten Kontakt. Einer 82-Jährigen wurde am Telefon erzählt, ihre EC-Karte müsse wegen unberechtigter Abbuchungen abgeholt werden. Als es kurz darauf an der Haustür klingelte, schritt jedoch der Ehemann ein. Er verhinderte die Übergabe der Karte und wendete den Schaden ab.
Polizei rät: Einfach auflegen!
Die Polizei rät: Echte Bankmitarbeiter fragen am Telefon niemals nach PINs oder TANs. Im Zweifel gilt: Einfach auflegen.