Im Zettelteich in Mücke-Merlau - Feuerwehr verhindert Massen-Fischsterben
Hitze und intensive Sonneneinstrahlung haben im Merlauer Zettelteich in Mücke für einen akuten Sauerstoffmangel gesorgt. Zahlreiche Fische waren bereits verendet, als die Feuerwehr zu einer großangelegten Rettungsaktion anrückte. Mit Pumpen und viel Manpower konnte ein komplettes Fischsterben in dem Gewässer abgewendet werden, berichtet die Gemeinde.
Das von einem örtlichen Fischereiclub bewirtschaftete Angelgewässer drohte laut Feuerwehr regelrecht zu kippen. Der zuständige Gewässerwart alarmierte die Einsatzkräfte, um einen noch größeren ökologischen Schaden zu verhindern.
Feuerwehr pumpt Sauerstoff in den Teich
Gemeinsam mit den Verantwortlichen wurde vor Ort entschieden, das Gewässer über einen künstlichen Wasserkreislauf zu belüften. Mit mehreren Feuerwehrpumpen wurde das Teichwasser angesaugt und wieder zurückgeführt, um es mit Sauerstoff anzureichern. Parallele Messungen zeigten den Angaben zufolge schnell eine kontinuierliche Verbesserung der Werte.
Rund um die Uhr im Schichtbetrieb
Um das Gewässer dauerhaft zu stabilisieren, richtete die Feuerwehr kurzerhand einen Schichtbetrieb ein. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte aus nahezu allen Ortsteilen mit schwerer Technik im Einsatz. Auch Mückes Bürgermeister Andreas Sommer machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Bagger birgt Fischkadaver
Während die Feuerwehrpumpen ununterbrochen liefen, mussten die bereits verendeten Tiere geborgen werden. Dabei packten die Mitglieder des Fischereiclubs tatkräftig mit an. Unterstützung kam zudem vom Bauhof der Gemeinde, der mit einem Bagger anrückte.
Keine weiteren Tiere verendet
Die aufwendige Aktion brachte schließlich den erhofften Erfolg. Der Sauerstoffgehalt des Teiches konnte laut Feuerwehr durch das koordinierte Eingreifen deutlich erhöht werden. Es verendeten keine weiteren Fische mehr, sodass die Einsatzkräfte ihre Pumpen erfolgreich abstellen konnten.