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Busfahrer-Streik in Hessen: Wo fahren die Busse und wo nicht?

Busfahrer-Streik angelaufen - Was in Hessen fährt und was nicht

© FFH

Der heutige Streik bei den privaten Busunternehmen macht vielen Pendlern zu schaffen. Sie müssen komplett umplanen. Es kommt etwa in Frankfurt, Hanau, Gießen oder Fulda auf den betroffenen Linien zu massiven Problemen und Ausfällen im Busbetrieb. Aus Fulda heißt es sogar, die Auswirkungen seien stärker als angenommen.

Der Streik soll laut Gewerkschaft verdi den ganzen Tag andauern.

Streikauswirkungen in Hessen

Betroffen sind Busbetriebe in ganz Hessen, zum Beispiel in Fulda, Gießen, Frankfurt, Offenbach, Hanau und Wiesbaden. Aber auch Menschen in kleineren Städten müssen sich einen Plan B überlegen - vor allem, weil die Pendler und Pendlerinnen dort besonders stark auf den Bus angewiesen sind. Unter anderem in Melsungen, Gelnhausen, Oberursel und Nidderau streiken die Busfahrer.

Rhein-Main

Im Rhein-Main-Gebiet sind vor allem die Städte Frankfurt, OffenbachHanau und Oberursel betroffen. 

Keine Busse in Frankfurt

Die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft Traffiq rechnet damit, dass von Betriebsbeginn an nahezu alle 68 Frankfurter Buslinien bestreikt werden. Trotz des Bus-Streiks werden aber die S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Regionalzüge in und um Frankfurt wie gewohnt fahren. Damit gebe es viele gute Alternativen zum Busfahren, heißt es von Traffiq. Trotzdem wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt noch mal aktuell über den RMV zu informieren.

In Hanau geht nichts

In Hanau wird laut Stadt der gesamte Busverkehr vom Streik betroffen sein. "Entsprechend entfallen der Linienverkehr und Schülerverkehr der HSB vollständig", heißt es in der Mitteilung.

Südhessen

Auch in Rüsselsheim und Weiterstadt sollen laut verdi Busbetriebe bestreikt werden. Nicht betroffen ist der Darmstädter Nahverkehrsbetreiber HEAG mobilo, wie ein Sprecher auf Anfrage von HIT RADIO FFH sagte.

Mittelhessen

Auch Gießen von Streik betroffen

Genauso sind auch die Busfahrer der MIT.BUS GmbH und die Stadtwerke Gießen AG zum Warnstreik aufgerufen. Nach heutigem Stand soll dort der städtische Busverkehr mit den Linien 1, 2, 3, 5, 7, 10, 12, 13, 15, 17, 18, 800, 801 und 802 ausfallen.

Ausfälle zwischen Büdingen und Altenstadt

Im Bereich Altenstadt/Büdingen sollen die Linien FB-40 bis FB-45 betroffen sein. Infos darüber, welche Fahrten genau betroffen sind, gibt es hier.

Osthessen

Ausfälle bei Busbetrieb in Fulda

Die RhönEnergie Verkehrsbetriebe in Fulda teilten unserem Reporter mit, dass in der Stadt und im Kreis Fulda alle Busse der RhönEnergie ausfallen. Damit seien die Auswirkungen stärker als zunächst angenommen. Ebenso fallen alle Busse der RhönEnergie im Kreis Hersfeld-Rotenburg aus - mit einzelnen Ausnahmen in Bad Hersfeld. Auch im Main-Kinzig-Kreis fallen alle Busse der RhönEnergie aus - mit einzelnen Ausnahmen in Schlüchtern.

Nordhessen

Einschränkungen im NVV-Gebiet

Im Bereich des Nordhessischen Verkehrs-Verbunds (NVV) sind zwei Unternehmen betroffen, die Buslinien in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder betreiben. Fahrgäste müssen sich daher ganztägig auf Fahrtausfälle einstellen - unter anderem betroffen sind Verbindungen in Rotenburg, Bebra, Homberg oder Melsungen. Eine Übersicht zu allen betroffenen Linien gibt es hier.

Wiesbaden

In Wiesbaden sollen die Busse wie geplant fahren. 
© dpa

In Wiesbaden sollen die Busse der ESWE wie geplant fahren. 

Keine Auswirkungen in Wiesbaden erwartet

Fahrgäste im Liniennetz von ESWE Verkehr sind aller Voraussicht nach nicht vom Streik betroffen. Ein geringer Teil der Fahrten von Wiesbadens Mobilitätsdienstleister ist zwar an Partnerunternehmen vergeben, doch es werde angestrebt, den Busverkehr planmäßig umzusetzen, hieß es von ESWE. Vereinzelte Änderungen oder Verzögerungen seien jedoch u.a. auf den Linien 39 und 46 nicht ausgeschlossen.

Das fordert Verdi

Gewerkschaft zeigt sich kampfbereit

Mit dem Streik will die Gewerkschaft Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, denn die Tarifgespräche stocken. Bei den Themen Gehalt und Laufzeit finden beide Seiten einfach keinen gemeinsamen Nenner. Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel betont: „Wir haben uns in der Vergangenheit als kampfstark erwiesen und von dieser Kraft haben wir nichts verloren – im Gegenteil.“

Koppel: "Streik heißt auch für uns Stress."

Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel zum Streik am Donnerstag

© HIT RADIO FFH

Verdi will Entlastung für Busfahrer

Verdi fordert für die rund 6.000 Beschäftigten des Landesverbandes hessischer Omnibusunternehmer LHO vor allem Entlastung. Durch dramatischen Personalmangel sei die Arbeit aktuell eine extreme Belastung. Verdi will deshalb in den kommenden zwei Jahren eine stufenweise Lohnerhöhungen von 17 Prozent - die Arbeitgeberseite hatte zuletzt nur zweimal 3,3 Prozent angeboten.

Angebot und Forderung liegen weit auseinander

Außerdem fordert die Gewerkschaft eine Inflationsprämie von 3.000 Euro - die Arbeitgeber bieten die Hälfte - und beispielsweise durch bezahlte Pausen für Busfahrer. Nächste Woche soll es nach FFH-Informationen weitere Gespräche geben.

Wenig Verständnis für Streik beim Landesverband

Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer äußerte "wenig Verständnis" für die Warnstreik-Ankündigung der Gewerkschaft. Mit Blick auf vereinbarte weitere Tarifvertrags-Gespräche am 29. und 30. April unter Beteiligung eines Mediators halte der LHO die Streiks für unnötig. "Die Verhandlungen haben kaum richtig begonnen, schon wird ein erster Streik angekündigt", teilte LHO-Geschäftsführer und Verhandlungsführer Volker Tuchan mit.

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