Stadt Hanau jetzt kreisfrei - Guter Start für Jobcenter und Sozialamt
Bürgerinnen und Bürger nutzen die neue Anlaufstelle rege. Bürgermeister Bieri spricht von einem gelungenen Start, sieht aber noch Herausforderungen.
Nach der Trennung vom Main-Kinzig-Kreis hat die Stadt Hanau eine positive erste Bilanz der zum Jahresbeginn übernommenen Aufgaben von Jobcenter und Sozialamt gezogen. In der ersten Woche habe das Jobcenter - eine gemeinsame Einrichtung der Stadt und der Bundesagentur für Arbeit - eine sehr hohe Nachfrage verzeichnet, teilte die Stadt mit.
Kurze Wege sollen den Menschen helfen
“Alle, die auf soziale Hilfe angewiesen sind, haben jetzt einen Ansprech-Ort - und zwar direkt in der Stadt, in der sie auch leben”, sagte Bürgermeister Maximilian Bieri (SPD) unserem Reporter.
Monika Wendt, Chefin des Jobcenters, freut sich vor allem, dass die die Anlaufstellen unter einem Dach untergebracht sind. Man werde “eng verzahnt” arbeiten. Ziel sei, die hohe Jugend-Arbeitslosigkeit in Hanau zu bekämpfen. Deshalb soll der Übergang von Schule in Beruf mit konkreten Angeboten verbessert werden.
Hohe Resonanz in den ersten Tagen
Rund 400 Bürgerinnen und Bürger seien im Kundenverkehr gezählt worden. Zusätzlich seien mehr als 500 Telefonanrufe registriert worden. Eine ähnlich hohe Resonanz habe auch das neue Sozialamt verzeichnet, berichtete die Stadt.
Rückstände sorgen für Mehr-Aufwand
Mit der Trennung vom Main-Kinzig-Kreis hat Hanau zum 1. Januar unter anderem Aufgaben im Bereich Arbeitsmarkt und Soziales übernommen. Zentrale Anlaufstelle dafür ist das neue Sozialforum. Die hohen Besucherzahlen zeigten, dass Hanau gut in die Kreisfreiheit gestartet sei, sagte Bieri. In beiden Bereichen gelte es nun aber, übernommene Rückstände aufzuarbeiten.
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