Mega-Sparkurs in Hofheim - Jetzt spüren es die Bürger
Nun steht es fest: Viele Menschen in Hofheim am Taunus müssen mit deutlichen Mehr-Kosten rechnen. Die Grundsteuer ist jetzt mehr als doppelt so hoch wie zuvor. Das hat das Stadtparlament am Mittwochabend (11. März) beschlossen. Vorangegangen waren lange Haushaltsdiskussionen.
Ende des vergangenen Jahres hatte der neue Bürgermeister Wilhelm Schultze wegen eines 35-Millionen-Euro-Lochs Alarm geschlagen und vor einem drohenden “Super-Gau” gewarnt. Wochenlang sollte in den städtischen Gremien jeder Euro umgedreht werden - mit dem Ziel, Geld einzusparen und damit die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.
Grundsteuer-Erhöhung greift rückwirkend
Dass die Grundsteuer B klar noch oben gehen wird, war abzusehen. Nun herrscht Klarheit: Der Hebesatz liegt bei 1.545 Punkten. Er greift rückwirkend zum 1. Januar 2026. “Die Belastung für die einzelnen Bürger hängt von individuellen Faktoren wie Grundstücks- oder Wohnungsgröße ab”, sagt ein Stadtsprecher.
Weniger Budget für Feste
Der Sparkurs wird auch an anderen Stellen deutlich zu spüren sein. Demnach steht für Feste ein geringeres Budget zur Verfügung - mit Folgen: “Beispielsweise entfällt beim KreisStadtSommer Eröffnungsfest der Sonntag und der Feierabendmarkt wird an weniger Tagen stattfinden.”
Geplante Projekte verschoben
Außerdem gebe es weniger Mittel für “Stadtbücherei, Grünpflege, Straßenunterhalt”. Geplante Projekte wie die Sanierung von Hof Ehry und Neubauten am Meisterturm sind verschoben.