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Mietpreise in Frankfurt: Darum bekommt WG 26.700 Euro zurück

Mietpreise in Frankfurt - Darum bekommt Studi-WG 26.700 Euro zurück

Wohnungsmarkt
© Sebastian Gollnow/dpa

Das dürfte die WG-Kasse freuen: Studierende in Frankfurt haben jetzt mehr als 26.000 Euro von ihrer Vermieterin zurückbekommen (Symbolbild).

Eine WG im Frankfurter Nordend hat fast vier Jahre lang viel zu viel Miete bezahlt - und bekommt deswegen jetzt Zehntausende Euro von ihrer Vermieterin zurück. Das teilt die Stadt mit und ruft Bürgerinnen und Bürger auf, sich zu melden, wenn sie glauben, ebenfalls zu viel Miete zu bezahlen.

Die Studierenden-WG in Frankfurt hat etwa 26.700 Euro Miete zurückerstattet bekommen. Die Studentinnen und Studenten hatten von Oktober 2021 bis Juni 2025 deutlich mehr Miete zahlen müssen als erlaubt, wie es von der Stadt Frankfurt heißt.

Miete doppelt so hoch wie Vergleichsmiete

Es ging um eine 95 Quadratmeter große Wohnung im Stadtteil Nordend. Die Vermieterin - eine ausländische Immobiliengesellschaft - habe eine Miete gefordert, die die ortsübliche Vergleichsmiete "in der Spitze um bis zu 103 Prozent überstieg", hieß es.

Amt checkt Mietpreise

"Dieses deutliche Missverhältnis im ohnehin stark angespannten Wohnungssegment für Studierende stellt eine klare Mietpreisüberhöhung dar", so die Stadt weiter. Das Amt prüft nach dem Wirtschaftsstrafgesetz, ob Vermieter ein knappes Angebot an Wohnraum unverhältnismäßig ausnutzen. Übersteigt die verlangte Summe den ortsüblichen Schnitt um mehr als 20 Prozent, schreiten die Behörden in der Regel ein. 

Entlastungen für Mieterinnen und Mieter

Das Amt für Wohnungswesen habe das Verfahren erfolgreich abgeschlossen, die Vermieterin habe das Geld zurückerstattet. "Dies führt zu einer erheblichen finanziellen Entlastung der Mieterinnen und Mieter", schrieb die Stadt.

Eure Miete ist auch zu hoch? Das könnt ihr machen

Wer den Verdacht hat, dass seine Miete ebenfalls überhöht ist, soll sich bei der Stadt melden: “Wir erreichen viele einvernehmliche Lösungen mit den Vermieter:innen. Ich kann nur allen Mieter:innen Frankfurts raten, sich zu trauen, Mietpreisüberhöhungen anzuzeigen”, sagt die Leiterin des Amts für Wohnungswesen, Katharina Wagner. Erste verlässliche Anhaltspunkte für eine mögliche Überhöhung liefere der Online-Mietspiegel-Rechner der Stadt, heißt es abschließend.

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