Bekenntnis zu gleichen Rechten - Große CSD-Parade zieht durch Frankfurt
Frankfurts Straßen werden zur bunten Bühne: 120 Gruppen, Regenbogenflaggen und ein Straßenfest – gefeiert wird in diesem Jahr die Demokratie.
Groß und bunt wird die Parade zum Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt: Mehr als 10.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden zu der Demonstration erwartet, die an diesem Samstag um 11.00 Uhr am Römer mit einer Kundgebung beginnt. 120 Gruppen haben sich angemeldet, mehr als im Vorjahr, wie die Veranstalter mitteilten. Sie ziehen unter dem Motto "Demokratie braucht keine Alternative" durch die Innenstadt.
Da auch eine Pro-Palästina-Demonstration mit mehreren hundert erwarteten Teilnehmern stattfindet, muss mit Verkehrsbehinderungen in der Frankfurter City gerechnet werden, wie die Polizei mitteilte.
Der CSD begann bereits am Donnerstag mit einem Straßenfest am Main. Insgesamt werden an vier Tagen rund 150.000 Besucher und Besucherinnen erwartet.
Regenbogenflagge wird gehisst
Am Samstag wird zunächst bei einer Kundgebung am Römer die Regenbogenflagge gehisst. Die Route führt dann über Korn- und Rossmarkt, Neue Mainzer Straße und Konrad-Adenauer-Straße bis zum Main, das Ende ist für etwa 16.30 Uhr geplant. Danach kann am Main nahtlos weitergefeiert werden. Das Straßenfest soll noch bis Sonntag (19. Juli), 23.00 Uhr, dauern. Das Gelände befindet sich zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke.
Die Demokratie steht nach Angaben der Veranstalter im Mittelpunkt, da auf ihr Meinungsfreiheit, Handlungsfreiheit, Demonstrationsrecht und die Gleichheit vor dem Gesetz aufbauen. Doch sie stehe unter massivem Druck von allen Seiten. Die Teilnehmer wollen ihre Vielfalt feiern und sich für vollständige rechtliche Anerkennung sowie gesellschaftliche Akzeptanz einsetzen.