Ritual Mord in Heusenstamm? Verdächtige Frau wird angeklagt
Leichenteile im Müll - War es Satanismus in Heusenstamm?
In Heusenstamm ist die Leiche eines Mannes an mehreren Stellen in Mülltonnen gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt eine 40-jährige Frau des Mordes im Rahmen eines satanistischen Rituals.
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach, hat nun einen Antrag im Sicherungsverfahren gegen die 40-jährige Frau eingereicht. Gegen sie bestehe der dringende Verdacht des Mordes.
Mutmaßliches Ritual als Tatmotiv
"Nach den durchgeführten Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Beschuldigte, die der Prostitution nachgegangen sein soll, den zufällig ausgewählten Mann mutmaßlich im Rahmen eines satanistischen Rituals getötet habe", heißt es. Details wurden nicht genannt.
Mann hatte keine Ahnung
Der Mann soll vorher nicht gewusst haben, was die Frau mit ihm vorhatte. Die Leichenteile wurden dann in mehreren Mülltonnen gefunden.
Festnahme an Grenze
Wenige Tage nach der Tat Ende Februar wurde die Verdächtige an einem Grenzübergang zu Polen gefasst. Die Hintergründe zur Tat wurden erst jetzt von den Ermittlern veröffentlicht.
Darum geht es im Sicherungsverfahren
Die 40-Jährige Beschuldigte war zum Tatzeitpunkt vermutlich schuldunfähig, sagt die Staatsanwaltschaft. Statt einer Gefängnisstrafe droht der Frau nun die unbefristete Einweisung in eine psychiatrische Klinik.