Innenminister zieht Konsequenzen aus Hanauer Mordanschlag
Konsequenzen aus Hanau-Anschlag - Viele Notrufe zeitgleich bearbeiten
Hessens Innenminister Roman Poseck hat sich bei den Opfern des rassistischen Mordanschlags von Hanau vor vier Jahren entschuldigt. Dabei waren zehn Menschen getötet worden - neun von ihnen hatten einen Migrationshintergrund.
Durch Fehler bei der Polizei seien den Hinterbliebenen der Opfer weitere Verletzungen zugefügt worden. Etwa, weil viele Notrufe ins Leere gelaufen waren oder auch durch eine unsensible Ansprache der Hinterbliebenen.
Waffenrecht verschärfen
Als Konsequenz aus dem Anschlag und dem Hanau-Untersuchungsausschuss des Landtags will Poseck das Waffenrecht verschärfen. Psychisch gestörten Menschen dürfe kein Waffenschein ausgestellt werden.
Button verteilt Notrufe
Zudem wurde bei den Polizeipräsidien ein sogenannter Anschlagsbutton installiert. Gehen zeitgleich viele Notrufe ein, werden die dann hessenweit an alle Präsidien weitergeleitet - so kann man zahlreiche Notrufe gleichzeitig beantworten.
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