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Ausflugsziele mit toller Aussicht: Ausgefallene Aufzüge in Hessen

Besondere Aufzüge in Hessen - Ausflugsziele mit toller Aussicht

Mit dem Aufzug in die Marburger Oberstadt fahren oder mit dem höchsten Fahrstuhl Hessens den Hochheideturm in Willingen hochdüsen: Wir stellen Hessens coolste, praktischste und außergewöhnlichste Aufzügen vor.

Darmstadt: Der verliebte Aufzug

In Darmstadt gibt es den "verliebten Aufzug" in einem echten UNESCO Weltkulturerbe – nämlich im Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe. Und der heißt nicht nur so, hier drin wird wirklich geheiratet, im dritten Stock. Hier gibt es einen richtig schönen kleinen Saal mit Wandgemälden und golden verzierter Decke. Das eigentliche Highlight ist aber das oberste Stockwerk mit Panoramablick! Im Süden die grün/braunen Bäume des Odenwalds und nördlich noch ganz klein die Hochhäuser der Frankfurter Skyline. 3 Euro kostet der Eintritt in den Turm und es lohnt sich auf jeden Fall! Übrigens: Es gibt ein kostenloses Shuttle aus der Stadt, das zum Weltkulturerbe hochfährt. Zum Beispiel vom darmstadtium aus.

Marburg: Der bekannteste Aufzug

Die Aufzüge in Marburg gehören definitiv zu den spektakulärsten in Hessen. Gleich mehrere gibt es, mit denen die Marburger, wenn sie keine Lust auf ihre vielen Treppen haben, von der Unter- in die Oberstadt schweben können. Unterwegs und an der oberen Station hat man einen tollen Blick über die Stadt und die Lahn. Und wenn man den genug genossen hat, dreht man sich einfach um und kann direkt noch die wunderschöne Marburger Altstadt besichtigen.

Am 1. Oktober wollen die Marburger übrigens mal keinen ihrer praktischen Aufzüge benutzen. Da findet nämlich der Marburger Treppenlauf statt - und zum 800. Stadtgeburtstag soll jeder Marburger an dem Tag auch 800 Stufen nehmen. Wir sind gespannt.

Taunusblick: Der Skyline-Aufzug

Wer viel auf Hessens Autobahnen unterwegs ist, hat diesen Aufzug sicherlich schon gesehen. Auf der A5 von Frankfurt-Riedberg kommend nach Eschborn gibt es die Raststätte Taunusblick mit einem Aussichtsturm, den Sie per Aufzug erreichen können. Wer dort einmal Pause macht, wird mit einem spektakulären Blick über die Frankfurter Skyline belohnt. Der gläsernen Aufzug kann kostenlos benutzt werden Noch ein Tipp für Fotofans: Wenn Sie die Skyline fotografieren wollen, dann fahren Sie mit dem Aufzug am besten nur in den ersten Stock. Wenn Sie aus dem zweiten Stock fotografieren, haben Sie nämlich sonst Stromleitungen auf dem Foto.

Willingen: Der höchste Aufzug

Der höchstgelegene Fahrstuhl  steht in Nordhessen. Auf dem Ettelsberg in Willingen. Eigentlich ist der Ausblick von dort ja schon gigantisch genug - aber wer noch höher hinauf will, der nimmt den Aufzug im Hochheideturm und ist damit noch einmal 44 Meter höher. Von hier lässt sich der ungetrübte Ausblick über das Upland wirklich genießen.Die Fahrt rauf zur Aussichtsplattform auf dem Hochheideturm ist kostenlos.

Erlebnisbergwerk Merkers: Der tiefe Aufzug

Okay, nicht mehr in Hessen, aber trotzdem spektakulär: Bei den meisten Aufzügen geht es hoch hinaus, hier ist es andersrum. Der Förderkorb im Erlebnisbergwerk Merkers ist ein Aufzug, der in 90 Sekunden in rund 500 Meter in die Tiefe rauscht. Und dort unten kann man dann einmal ein echtes Bergwerk erkunden und nachempfinden, wie sich die Arbeit unter Tage so anfühlt. Die Führungen im Erlebnisbergwerk Merkers können über die Homepage gebucht werden - da ist die Fahrt im Förderkorb natürlich immer mit drin.

Frankfurt: Der schnellste Aufzug

Wirklich rasant ist der Aufzug im Frankfurter Maintower unterwegs. Innerhalb von 45 Sekunden ist man auf 190 Metern Höhe - das entspricht einer Fahrtgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h. Der Aufzug überbrückt 54 Etagen und man spart sich über 1000 Treppenstufen. Von der Aussichtsplattform oben auf dem Turm erwartet einen dann eine spektakuläre Aussicht auf Frankfurt und den Taunus. Ein Ticket kostet 9 Euro.

Marc Adler

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Marc Adler

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