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Die Stinkwanzen kommen

Riechende Plagegeister im Haus - Das hilft gegen Stinkwanzen

© CC BY-SA 3.0, Stu's Images, Wikimedia

Jetzt im Winter ist die Stinkwanze braun gefärbt, im Sommer hat sie eine grüne Farbe...

Der Sommer sorgt jetzt in vielen hessischen Wohnungen für ungebetene Gäste. Durch das warme Wetter haben sich die Stinkwanzen in diesem Jahr ungewöhnlich stark vermehrt - und jetzt, wo es langsam kälter wird kriechen sie in unsere warmen Wohnräume. Aber keine Angst: Wer etwas vorsichtig ist, wird die riechenden Plagegeister auch gut wieder los.

Eigentlich sind Stinkwanzen relativ harmlos. Die Krabbler mit dem flachen Rückenschild tun nicht viel, solange man sie in Ruhe lässt. Blöd nur: Fühlen sich die ca. 13 Millimeter großen Tierchen gestört oder angegriffen sondern sie ein unangenehm riechendes Sekret ab. Und diesen Duft hat man im schlimmsten Fall für Tage im Zimmer. Darum heißt die Devise: Ein bisschen vorsichtig sollte man im Umgang mit den Tieren schon sein. Das sind unsere Tipps, mit denen ihr die Krabbler gefahr- und vor allem geruchlos wieder los werdet.

Nicht zerdrücken:
Klar, haut man auf die Wanze drauf, dann ist sie platt - und stinkt fleißig vor sich hin. Keine gute Lösung in einem Zimmer, in dem man in Zukunft noch Zeit verbringen möchte.

Staubsauger? Ja, aber!
Wer den Tierchen nicht zu nahe kommen will, der kann sie mit dem Staubsauger einsaugen. Aber danach unbedingt den Beutel wechseln. Sonst breitet sich der Geruch im Sauger aus und man hat in Zukunft bei jedem Saugen ein riechendes Andenken.

Die beste Lösung: Einfangen!
Zum Glück sind die Wanzen eher träge, keine guten Flieger und krabbeln nur langsam. Die beste Lösung ist also einfach die Wanzen fangen und wieder raus schmeißen. Ambesten geht das mit einem Glas und einem Blatt Papier. Das Glas über die Wanze stülpen, Papier vorsichtig drunter schieben und raus mit dem Viech.
Alternativ funktioniert auch die Tüten-Methode. Eine Plastiktüte über die Hand stülpen und damit die Wanze greifen. So bleibt der Gestank an der Tüte und nicht an der Hand.

Marc Adler

Reporter:
Marc Adler

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