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FFH-Serientäterin: Unsere Streaming-Tipps

Die FFH-Serientäterin - Unsere Serien-Tipps für gemütliche Abende

Was soll ich heute Abend gucken? Die Auswahl auf den Netflix, Amazon und in den Mediatheken ist gigantisch. Aber was lohnt sich wirklich? FFH-Reporterin Ralitza Spatova gibt euch bei HIT RADIO FFH regelmäßig einen neuen Serientipp.

Ralis Tipp des Tages

The Sinner (3 Staffeln auf Netflix) 

In Staffel 1 ist "The Sinner", also "Die Sünderin" Jessica Biel - die Frau von Justin Timberlake. Sie spielt eine Mutter, die an einem sonnigen Tag mit ihrer Familie am Strand sitzt - und mitten aus dem Nichts einen der Badegäste ersticht; fast schon niedermetzelt. Das Verrückte ist: Sie weiß gar nicht warum sie das gemacht hat! Und während sich die Staatsanwaltschaft freut: "Yeah, einfacher, klarer Fall", sagt ein Polizist: Da muss mehr dahinter stecken! Er beginnt zu ermitteln und bringt immer mehr düstere Geheimnisse ans Tageslicht.

Warum sie's gemacht hat, erfährt man schon am Ende der ersten Staffel. Das ist nämlich das Coole an "The Sinner": Jede Staffel ist komplett in sich abgeschlossen - die haben nichts miteinander zu tun. Es sind immer andere Geschichten und andere Schauspieler. Nur der Hauptermittler bleibt gleich. Heißt: man kann hier mal eine gucken und da mal eine Staffel. Was sie aber alle gemeinsam haben: Sie sind immer extrem spannend, zwischendurch sehr tragisch und optisch extrem gut gemacht: stylische, düstere Bilder - wie Kino im Kleinformat.

Suchtfaktor: 7 von 10

Die Promi-Tipps

Sebastian Fitzek empfiehlt "Servant"

Bestseller-Autor Sebastian Fitzek empfiehlt eine AppleTV-Serie, die gruselig ist und einen riesigen Plot-Twist bereithält: "Servant". Damit einem die Spannung nicht genommen wird, empfiehlt er, vorher keine Zusammenfassungen oder Meinungen über die Serie zu lesen. Worum geht's? Einem Paar aus Philadelphia widerfährt eine unfassbare Tragödie und Leanne, eine junge Nanny, wird für Sohn Jericho eingestellt. Aber nichts ist, wie es scheint. 

Sebastian Fitzeks Serientipp: "Servant"

Cluesos Serientipps

Sänger Clueso hat auch zwei Serientipps für euch. 

Westworld (Amazon Prime)

Westworld handelt von einem futuristischen Vergnügungspark, in dem Gäste mithilfe von menschenähnlichen Robotern  Geschichten des Wilden Westens spielen können, zum Beispiel Banküberfälle, Goldsuche, oder sich mit den Prostituierten im Saloon vergnügen. Die Schusswaffen im Parkgelände können die Hosts zwar beschädigen, die Gäste aber keine schweren Verletzungen davontragen. Zerstörte Hosts werden in der Nacht von Ingenieuren repariert und die Erinnerungsspeicher zurückgesetzt.

Die Serie ist auf jeden Fall erst ab 16 und ist eine gute Mischung aus Scuence Fiction und Western.

Alle drei Staffeln von Westworld gibt es auf Amazon Prime.

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Star Trek: Picard (Amazon Prime)

Jean-Luc Picard, der vor 14 Jahren die Sternenflotte als Vier-Sterne-Admiral verlassen hat, lebt eigentlich ein sehr ruhiges Leben auf seinem eigenen Weingut Chateau Picard. Als allerdings die junge Dahj bei ihm auftaucht und ihn um Hilfe bittet, merkt er schnell, dass die junge Frau vielleicht etwas mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun haben könnte.

Star Trek: Picard ist die siebte Realfilm-Fernsehserie, die im fiktiven Star-Trek-Universum im Jahr 2399, 20 Jahre nach den Ereignissen aus dem Kinofilm "Star Trek: Nemesis" spielt. Nicht nur für Fans der alten Staffeln ist die Serie etwas, auch neue Star Trek Fans könnten Gefallen an ihr finden!

Die Serie Star Trek: Picard gibt es auf Amazon Prime zu sehen.

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Clueso's Serientipps für euch!

Die Tipps der Hörer

Akte X (Amazon Prime)

FFH-Hörerin Kathy legt uns einen Klassiker ans Herz: Akte X mit den FBI-Agenten Mulder und Scully, die Aliens auf der Spur sind. Die X-Akten sind Geheimakten über paranormale Phänomene und Morde. Nach und nach erfährt man mehr über die Hintergrundgeschichten der Hauptfiguren, dazu erlebt man mit, wie die beiden sich näher kommen.

Mit viel Mystery, Spannung und ein wenig Grusel lässt einen die Serie nicht mehr los. Und: Eine Liebesgeschichte gibt es dazu auch noch!

Akte X sei eine großartige Serie, als "Mutter aller Fantasy-Serien", wie FFH-Hörerin Kathy sagt. 

Alle 11 Staffeln ab 1994 gibt es auf Amazon Prime

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FFH-Hörerin Kathy im Gespräch mit FFH-Moderatorin Evren Gezer über "Akte X".

Da Vinci's Demons (Amazon Prime)

Der Tipp von FFH-Hörerin Britta ist etwas für Historien-Liebhaber. Da Vinci's Demons spielt zur Zeit der Renaissance in Florenz, wo sich der junge Leonardo Da Vinci hauptsächlich seinen Erfindungen widmet. Er ist nicht nur Künstler und Erfinder, sondern auch Idealist und Freidenker, der seiner Zeit voraus ist und Grenzen zu überschreiten versucht. Gerade deswegen stößt er häufig auf Ablehnung der Kirche und Wisschenschaftler.

Das Besondere an der Serie, wie uns Britta erzählt: "Zwischen der Historie ist auch viel Fantasy versteckt, was die Serie noch interessanter macht!"

Die Serie ist erst ab 16 und damit eher etwas für spät abends, wenn die Kinder schon im Bett liegen.

Alle drei Staffeln gibt es auf Amazon Prime.

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Audio Da Vincis Demons

FFH-Hörerin Britta im Gespräch mit FFH-Moderatorin Evren Gezer über "Da Vinci's Demons".

Für Dramen-Liebhaber (Ralis Tipps)

Riverdale (Netflix)

Kennt ihr schon Riverdale? Das ist perfekt für alle, die insgeheim total auf die Teenie- und Highschool Serien stehen. Riverdale kommt von Netflix und ist wie eine düstere, stylische und sexy Variante von TKKG. Da sind diese vier Highschool-Schüler: Der rothaarige Frauenschwarm Archie. Die reiche Latina Veronica. Der Außenseiter Jughead mit Schriftsteller-Ambitionen und das blonde Mädchen Betty von nebenan. Zusammen lösen sie düstere Geheimnisse und Mordserien - verlieben sich - trennen sich - streiten sich mit ihren Eltern. Der Klassiker eben!

Fazit: Zugegeben - zwischendurch wird Riverdale ein bisschen zu abgedreht - mit heftigen Wendungen, dass es fast albern ist. Aber: Wenn man sich einmal darin verliebt hat, bleibt man ihnen einfach treu. Und wie gesagt: So Highschool Serien machen doch insgeheim einfach Spaß! Suchtfaktor: 8 von 10.

Alle vier Staffeln gibt es auf Netflix.

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Heartstrings (Netflix)

Was richtig Schönes, was fürs Herz. Heartstrings - also "Herzensgeschichten" - ist eine Netflixserie von und mit Countrylegende Dolly Parton. Und auch wenn jede Folge mit einem Song von ihr zu tun hat - ihr müsst die Musik nicht kennen, um Spaß zu haben! Alle acht Folgen sind wie Mini-Filme, ca. 60 Minuten lang - immer komplett abgeschlossen und unabhängig voneinander. Also immer eine andere Geschichte mit anderen Schauspielern. Mal spielt die Serie im Vietnamkrieg, mal im Wilden Westen, mal heute. Es geht aber in jeder Folge um Liebe und Freundschaft, um die Familie und darum, seinen Weg zu finden.

Fazit: Es ist immer SCHÖN! Immer liebevoll und geht ins Herz. Heartstrings ist eine große Empfehlung - vor allem weil ihr immer mal eine Folge schauen könnt, egal ob beim Backen, Kochen, nebenbei, oder wenn ihr einfach eine Pause von der "echten" Welt braucht!

Die Serie gibt's auf Netflix zu sehen.

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Dirty John (Netflix)

Dirty John beruht auf einer wahren Begebenheit und ist perfekt für diejenigen, die True-Crime und Drama mögen. Es geht um Debra, eine schwerreiche Innendesignerin aus Kalifornien. Allerdings ist die Zweifach-Mama single und sucht beim Online Dating den perfekten Mann. Und tatsächlich: Debra verliebt sich in John, der sich als liebevoller und romantischer Arzt ausgibt. In Wirklichkeit aber ist dieser ein soziopathischer Heiratsschwindler, der sie mit der Zeit immer mehr kontrolliert und so zur Gefahr für ihre Familie wird.

Fazit: Die Serie ist nah an der wahren Geschichte gehalten. Extrem spannend, zum Teil sehr dramatisch, vor allem aber sehr eindrucksvoll. Wer nach 8 Folgen immer noch nicht genug hat, kann sich auf Netflix auch gleich noch die Doku dazu ansehen. Suchtfaktor 8 von 10.

Die Serie gibt auf Netflix zu sehen.

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Grace und Frankie (Netflix)

Hier geht es um zwei Damen über 60, gespielt von der wunderbaren Jane Fonda und Lily Tomlin. Eigentlich sind die beiden grundverschieden: Die eine ist eine toughe, schicke Geschäftsfrau, die andere ein gutmütiger Hippie. Bei einem Essen erfahren die zwei allerdings von ihren Ehemännern: Sie sind nicht nur seit 20 Jahren Partner in ihrer Anwaltskanzlei, sondern auch im echten Leben...

Fazit: Die Serie ist sehr witzig, sie stammt übrigens auch von der Erfinderin von der Kultserie FriendsGrace und Frankie berührt, ist bissig und schön kurzweilig. Die Folgen dauern nur 20 Minuten - also perfekt für einen Serienmarathon! Familienkompatibel ist die Serie allerdings nicht wirklich, außer ihr wollt euren Kindern erklären, dass Alkohol nicht immer die Lösung gibt und nicht jedes Spielzeug für Kinder ist! Suchtfaktor: 8 von 10.

Alle sechs Staffeln von Grace und Frankie gibt es auf Netflix.

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The Bold Type (Amazon Prime)

Diese Serie ist vor allem was für Mädels. Es geht um drei junge Frauen, die in New York bei einem Frauenmagazin arbeiten. Jede hat dort eine andere Aufgabe, die eine ist Redakteurin, die andere Assistentin und die dritte arbeitet im Social Media-Bereich. 

In The Bold Type geht es um ihren Job, aber auch um ihre Freundschaft, Gleichberechtigung und natürlich auch das Liebesleben.

Fazit: Perfekt für alle, die Serien wie Sex And The City oder Gossip Girl mögen. Auch wenn die Serie nicht immer realistisch ist: Sie ist extrem unterhaltsam, stark und macht süchtig. Großes Kino - und ja, auch wenn es eher eine Mädels-Serie ist, es könnte auch den Männern gefallen! Suchtfaktor 7 von 10.

Alle drei Staffeln von The Bold Type gibt es bei Amazon Prime.

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This Is Us (Amazon Prime)

Dieses Mal hab ich was fürs Herz. Eine Drama-Serie für die ganze Familie: This Is Us. Es geht um die Familie Pearson, deren Geschichte mit vielen Rückblenden erzählt wird.

Da sind die drei erwachsenen Kinder Kate, Kevin und der adoptierte Randall, die mit größeren und kleineren Problemen in ihren Familien und Karrieren kämpfen. Parallel dazu wird die Geschichte erzählt, wie die drei bei ihren Eltern in den 80ern und 90ern aufgewachsen sind.

Fazit: Was die Serie so besonders macht, ist zum einen die coole Musik von damals, zum anderen die Mischung. This Is Us hat schwere Momente, traurige, aber auch wirklich lustige. Eben wie das Leben selbst. Sie ist nie laut und geht voll ins Herz. Unbedingt Taschentücher bereit halten! Suchtfaktor: 7 von 10.

Alle Folgen gibt's bei Amazon Prime.

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Für Familien und Kinder (Ralis Tipps)

Nailed It (Netflix)

Nailed it - Wer kann der kann. So heißt die Backshow, die perfekt für die ganze Familie ist. Gerade Kinder fahren total darauf ab - weil die so unfassbar lustig ist! 

In der Show treten immer drei Amateure gegeneinander an - die noch nie ein Stück Torte auf die Reihe gekriegt haben. Und die bekommen dann eine super duper Mega-Torte vom Vollprofi vorgesetzt - die sie dann in Rekordzeit nachbacken müssen!

Obwohl sie also null Talent besitzen, müssen sie versuchen ein halbwegs essbares Meisterwerke zu kreieren.

Natürlich sieht das Ergebnis immer blöd aus. Und genau das macht diese Show aus. Du weißt schon von vornherein: Das wird nix. Die eigentliche Frage ist: WIE bescheuert sieht das Ergebnis aus? 

Fazit: Mega lustig, vor allem wegen der Moderatorin der US-Show - Nicole haut immer lustigsten Sprüchen raus und hat das coolste Lachen der Welt. Und wie gesagt: Kinder lieben Nailed It. Eine Folge ist auch immer nur circa 20 Minuten lang. Perfekt fürs Wochenende!

Die Serie Nailed It gibt es auf Netflix. Und es gibt sie übrigens auch in der Deutschen Version mit Angelina Kirsch als Moderatorin!

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Meine Freundin Conni (Netflix/ Amazon Prime/ z.T. ZDF)

Ein Klassiker! Aber für diejenigen von euch, die es noch nicht kennen und kleine Kinder haben: Meine Freundin Conni ist eine gezeichnete Serie. In jeder Folge erlebt das Mädchen - Conni Klawitter etwas anderes: Mal geht sie in den Zoo, in den Kindergarten oder lernt Fahrrad fahren. Die Kleinen nehmen immer etwas mit - worauf man zum Beispiel im Straßenverkehr aufpassen muss.

Fazit: Die Serie ist extrem liebevoll und süß, aber trotzdem noch realistisch! Also nicht wie andere Kinderserien, in denen nie etwas schief geht oder nie einer eingeschnappt ist.

Meine Freundin Conni gibts bei Amazon, Netflix und in Mini-Clips auch in der ZDF Mediathek. Da gibt's übrigens auch Conni-Bilder zum Ausdrucken und Ausmalen! Also: Unsere Serientäterin ist daheim ein großer Fan - auch wenn du die Titelmusik danach noch stundenlang im Kopf hast!

Eine lausige Hexe (ZDF Mediathek/Netflix)

Diese deutsch-britische Produktion ist im Grunde wie Harry Potter - nur eben, dass Harry hier ein Mädchen ist! Es geht um die10-jährige Mildred, die in einem tristen Hochhausblock aufwächst und eigentlich nichts mit Magie am Hut hat. Bis sie durch den puren Zufall an der Hexen-Akademie Graustein landet. Und weil Mildred total liebenswert, aber auch ziemlich tollpatschig ist, schlittert sie von einem Unglück und einem Abenteuer ins Nächste. Und obwohl sie eigentlich die schlechteste Hexe der Schule ist, gibt sie nie auf, verliert nie den Humor und ist am Ende die, die alles meistert.

Fazit: Es geht um Freundschaft und darum, als Außenseiter über sich hinaus zu wachsen. Drumherum - wie in Harry Potter: Magische Prüfungen, Zaubertränke und fliegende Besen. Sehr goldig, die Serie - können wir Erwachsene auch wunderbar mitgucken, ohne dass es uns nach drei Minuten auf den Keks geht! Suchtfaktor: 7 von 10.

Eine Lausige Hexe gibts in der ZDF Mediathek zu sehen, aber auch bei Netflix.

Der Brief für den König (Netflix)

Die Fantasy-Serie von Netflix ist ein wenig wie Game of Thrones für Kinder. Mit Magie, Abenteuern, Freundschaft und einem Jungen, der über sich hinauswächst: Der junge Ritter Tiuri. Der soll einen geheimen Brief zum König bringen, um so das Königreich zu retten. Auf seiner Mission begegnet er vielen Geheimnissen und einigen fiesen Typen, die böse Pläne schmieden.

Fazit: Die Serie ist zwar ab FSK 6 freigegeben, trotzdem ist sie eher was für Kinder ab 10, die schon etwas Spannung und "Erschrecken" vertragen, wenn Mama und Papa mit auf der Couch sitzen. Suchtfaktor 8 von 10.

Der Brief für den König gibt es auf Netflix zu sehen.

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Was ist Was (Amazon Prime)

Das kennen vielleicht einige noch als Bücher: Was ist Was - der Mensch, oder Was ist Was - Flugzeuge und Technik. Mittlerweile gibt es Was ist Was auch als Serie. Das sind einzelne Folgen, verpackt in Mini-Dokus, die 25 Minuten lang sind. Wie bei den Büchern auch, behandelt jede Folge ein anderes Thema.

Fazit: Man sieht tolle Bilder, lernt etwas dabei und es ist definitiv etwas für die ganze Familie. 

Bei Amazon Prime gibt es zwei Staffeln mit jeweils 26 Folgen.

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Big Bang Theory (Netflix & Amazon Prime)

Supernerds treffen auf superhübsche Mädels, Physik auf Cheesecake, Star Wars auf Star Trek und Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper auf die "normale" Welt. Die Figuren Sheldon, Lennart, Penny und ihre Freunde wachsen einem schnell ans Herz und werden zu Freunden. 

Alle paar Jahre gibt es einen Serienhit wie Big Bang Theory, die Serie spielt definitiv in der selben Liga wie "Friends", "Sex and the City" oder "How I Met Your Mother". Es sind sogar Masterarbeiten über die Serie geschrieben worden, Ausdrücke wie "Knock Knock" oder "Bazinga" sind längst im Sprachgebrauch angekommen und sogar Super-Genie Stephen Hawking hatte regelmäßig Gastauftritte.

Fazit: Man kann die Folgen auch zusammenhangslos schauen, sie funktionieren prima als kleine 20 Minuten Einheiten. Außerdem ist die Serie absolut familienkompatibel und gerade jetzt, in Zeiten von Home-Schooling könnten zwei Folgen der Serie eine Stunde Physik-Unterricht durchaus ersetzen.

Alle 12 Staffeln gibt es auf Netflix und Amazon Prime.

Boss Baby (Netflix)

Boss Baby kam vor drei Jahren als Animationsfilm von Dreamworks ins Kino. Mittlerweile gibt es dazu die gleichnamige Serie – auch animiert. Babys und Kleinkinder laufen mit Anzug, Krawatte und Aktenkoffer rum, sprechen und reden wie die Großen. Das Boss Baby und sein großer Bruder Tim arbeiten in der sogenannten Baby Corporation. Ihre Mission: Babys an die Spitze und das bitte sofort, denn die ganze Welt soll Babys lieben.

Fazit: Boss Baby ist quasi Animations-Kino im Serienformat. Mit vielen Abenteuern. Sehr bunt, sehr lustig und vor allem mega goldig. Diese Serie ist zwar was für Kinder, aber auch als Erwachsener macht es definitiv Spaß zuzuschauen. 

Alle drei Staffeln gibt es auf Netflix.

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Die Kinderdetektei (Netflix)

Diese neue australische Serie ist erst im Juni rausgekommen und hat ein bisschen was von TKKG: Vier junge Freunde gründen ihre eigene Detektei, lösen Rätsel und berichten in Video-Blogs von ihren Abenteuern. Bei Netflix gibt es schon zwei Staffeln der Kinderdetektei.

Fazit: Eine lustige, leichte Serie für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren. Auch als Erwachsener kann man mitgucken, ohne dass es einem nach drei Minuten auf den Keks geht.

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Für Comedy-Fans (Ralis Tipps)

Top Gear (NTV/ RTL Nitro)

Top Gear ist ein Automagazin. Ja, klingt für viele jetzt erstmal nicht so spannend. Aber: Ihr müsst euch nicht für Autos interessieren, um Spaß zu haben! Denn Top Gear ist eine der lustigsten und coolsten Sendungen - auch wenn es um Autos geht.

Das besondere sind die drei Moderatoren: Clarkson, May und Hammond - oder, wie sie sich selbst gerne nennen: Der Affe, der Zwerg und der Schleicher. Totale Chaoten, die sich gegenseitig immer in die Pfanne hauen und die beklopptesten Challenges und Tests machen.

Zum Beispiel lassen sie einen McLaren gegen eine Düsenjet antreten, machen mit einem Ford Fiesta eine Verfolgungsjagd im (!!!) Einkaufszentrum, bauen einen VW Bus zum Amphibienauto um und versuchen damit über den Atlantik zu schippern.

In einer Folge haben sie mal Auto Darts gespielt - Schrottkarren in einen Steinbruch katapultiert, mit einer aufgemalten Zielscheibe! Besonders genial waren die Specials, wo sie in irgendwelche Länder gereist sind -  mit nem Jeep durch den Polarkreis, mit dem Roller durch Vietnam oder sogar in Tchernobyl gelandet sind.

Cool waren auch die Gaststars. Die mussten immer eine Rennstrecke lang fahren - Tom Cruise und Cameron Diaz, James Blunt, Hugh Grant, Usain Bolt und viele andere waren schon dabei. Sogar Sänger Ed Sheeran ist über die Rennstrecke damals gefahren, obwohl er noch gar keinen Führerschein hatte...

Fazit: Schaut euch sich mal Top Gear an, auch wenn euch Autos nicht interessieren, denn die Serie es ist super lustig. Läuft am Wochenende immer auf NTV und RTL Nitro, außerdem gibt es die Folgen auf TVNOW. Ansonsten gibts die Nachfolger-Show, Grand Tour bei Amazon Prime. Die ist nicht ganz so legendär, aber auch cool!

Lucifer (Amazon Prime)

Zu dieser Serie haben viele FFH-Hörer geschrieben: Die müsst ihr auch mal vorstellen. Lucifer ist eine coole Mischung aus Sci Fi und Krimi. Es geht - wie der Name schon sagt: Um den Teufel. Der hatte keine Lust mehr auf die Hölle und hat sich stattdessen in LA abgesetzt - wo er als charmanter, reicher Typ einen Nachtclub betreibt. Und eines Tages Polizistin Chloe kennenlernt...

Mit seinen teuflischen Fähigkeiten hilft er Chloe Mordfälle aufzuklären - und verliebt sich in sie. Gleichzeitig kriegt er immer wieder Besuch aus der Hölle - Dämonen, Erzengel und... seine Familie, die ihn wieder zurück in die Hölle schicken will.

Fazit: Eine wirklich coole Serie - stylisch, spannend, sexy und vor allem witzig. Suchtfaktor: 8 von 10.

4 Staffeln gibts bei Amazon Prime. Wann die 5 und letzte von Lucifer rauskommt, ist noch nicht raus.

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Love (Netflix)

Love ist eine kleine Netflix-Serie, die immer etwas unter dem Radar lief. Da trifft Film-Nerd Gus auf Hippie-Mädchen Mickey. Sie verlieben sich, werden ein Paar, trennen sich, werden wieder ein Paar - und das über drei Staffeln hinweg. 

Gus arbeitet an Filmsets in L.A. und träumt davon, selber Drehbücher zu schreiben. Mickey ist Redakteurin beim Radio. An dem Morgen nachdem sie beide von ihren Partnern verlassen werden, treffen sie zufällig aufeinander und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Fazit: Es wird viel getrunken, geraucht, gefeiert, gestritten, geliebt, gelacht, nachgedacht. Bis zur kleinsten Rolle ist Love hervorragend besetzt. Und sie wurde kein Mainstream-Hit, weil sie dafür zu ruhig ist. Trotzdem sollten sie die Kinder vorher ins Bett schicken, außer Sie wollen unangenehme Fragen beantworten! Suchtfaktor: 6 von 10

Alle drei Staffeln gibt es auf Netflix.

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The Marvelous Mrs Maisel (Amazon Prime)

Diese Serie spielt im New York der 50er Jahre. Hauptfigur ist Midge Maisel, die als Hausfrau und Mutter ein Bilderbuchleben führt. Bis ihr Mann mit seiner Stenografin fremdgeht. Midge schmeißt alles hin und wird Stand Up Comedian - und das als Frau in den 50ern!

Fazitz: Die Serie hat alles: Tolle Kostüme, tolle Schauspieler - Midge Maisels Vater wird zum Beispiel von Tony Shaloub gespielt, den kennen manche noch als Mr. Monk. Und: Super schnelle und witzige Dialoge! Kein Wunder, denn Mrs Maisel kommt von den Machern der Gilmore Girls! Nur die erste Folge ist ein bisschen schwach, danach wird es grandios. 

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Pastewka (Amazon Prime)

Weil viele gerad jetzt etwas Leichtes, Lustiges brauchen - mein Tipp: Pastewka! Von und mit Comedian Bastian Pastewka. Die Älteren von uns kennen ihn noch aus der "Wochenshow" als Brisko Schneider. 

In der Comedyserie Pastekwa spielt er sich selbst, einen Komiker aus Köln, der sich immer wieder in die peinlichsten und verrücktesten Situationen manövriert. Regelmäßig sind auch Gaststars dabei wie Wotan Wilke Möhring, Chris Tall oder Hugo Egon Balder.

Fazit: Eine leichte, lustige Serie - bei der durchaus auch die Kids ab 12 mitschauenkönnen. Suchtfaktor: 7 von 10. 

Von Pastewka gibt es 10 Staffeln, komplett abgeschlossen und umsonst bei Amazon Prime.

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The Middle (Amazon Prime)

Diese Serie ist für alle, die Malcom Mittendrin, oder Hör mal wer da hämmert gerne gesehen haben. The Middle ist eine lustig, leichte Familien-Sitcom, bei der auch die Kids zuschauen können.

Es geht um die fünf Hecks, eine typische Mittelklasse-Familie aus dem mittleren Westen der USA, und deren Chaos-Alltag zwischen Jobs, Schule, Haushalt und kanpper Kasse. Alle sind liebenswert, haben aber irgendwie einen Knall. Tochter Sue zum Beispiel, die sich stets übermotiviert alle zwei Minuten auf ein neues Hobby stürzt... aber überhaupt kein Talent hat. Oder Papa Mike - den kennen vielleicht einige noch als Hausmeister bei Scrubs - der in einem Steinbruch arbeitet und am liebsten eigentlich nur in Ruhe vor seinem Fernseher sitzen will.

Fazit: Ich persönlich liebe The Middle - am Anfang läuft das schön nebenher, aber irgendwann schließt man die Hecks ins Herz und möchte wissen, was als nächstes wieder schief läuft. Suchtfaktor 6 von 10.

Alle neun Staffeln gibt es auf Amazon Prime.

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The Kominsky Method (Netflix)

Mit Oscar-Preisträger Michael Douglas als alternder Schauspiel-Lehrer in LA, der zusammen mit seinem besten Kumpel Norman versucht, das Leben als Ü-70er mit Humor zu nehmen.

Fazit: Eine schöne Kumpel-Geschichte. Lustig, aber eben nie laut oder knallig - manchmal sogar ein bisschen traurig. Wie das Leben eben auch ist.

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Für Krimi-Liebhaber (Ralis Tipps)

Hidden Agenda (zdf Mediathek)

Hidden Agenda ist eine tolel Thrillerserie aus Stockholm. Perfekt für alle, die Sachen wie Bad Banks, Die Brücke oder die Stieg Larsson-Trilogie mochten.

Es geht damit los, dass der Sohn und Erbe eines millionenschweren Finanz-Bosses verschwindet. Die junge Wirtschafts-Anwältin Emily und Teddy - ein Mitglied der Serbischen Mafia und grade frisch aus dem Knast rausgekommen - tun sich zusammen um rauszufinden, wo er steckt. Dabei kommen immer mehr düstere Geheimnisse ans Licht.

Ich habe die acht Folgen weggesaugt, obwohl ich eigentlich weder Clan- und Mafia-Geschichten mag, noch diese Wirtschafts- und Banken-Serien. Aber Hidden Agenda ist eine super Mischung aus Thriller, Krimi und Sozialstudie, schick und vor allem spannend gemacht.

Immer wieder denkst du: Ah, ich weiß wer's war! Ist das vorhersehbar! Aber dann kommen so viele Wendungen - du wirst immer wieder überrascht und tauchst immer mehr in diese Welten ein.

Und es wird ein Mal mehr klar: Schmutzige Geschäfte gibt es eben nicht nur bei den Gangstern in der Vorstadt, sondern vor allem auch in den schicken Vorstandsetagen. 

Suchtfaktor: 7 von 10. 

White Lines (Netflix)

White Lines klingt eigentlich vielversprechend: Es geht um einen jungen, aufstrebenden DJ aus Manchester, dessen Leiche nach 20 Jahren auf Ibiza auftaucht. Seine Schwester Zoe kommt auf die Insel, um herauszufinden, wer ihn damals umgebracht hat. 

Fazit: Das Problem ist: Du weißt bis zum Schluss nicht, was diese Serie eigentlich sein will. Ist es ein Krimi, oder doch eher ein Breaking Bad-Verschnitt? Eine Selbstfindungsserie, oder eine Telenovela? Außerdem sind die Dialoge bei White Lines zum Teil nicht sehr anspruchsvoll. Und das, obwohl die Serie von dem Erfinder von "Haus des Geldes" ist.

Auch die Figuren und die Handlungen sind oft wirklich albern. Erwachsene 30-, 40-, 50-jährige Menschen, die nur Partys und Drogen im Kopf haben. Dafür sind die Bilder vom türkisfarbenen Meer, der Sonne und dem Strand traumhaft schön. 

Die Serie gibt es auf Netflix zu sehen.

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Knight Rider (Amazon Prime)

Ein Auto. Ein Computer. Ein Mann. Wir reden NICHT von irgendwelchen Neuauflagen - sondern DEM Original mit David Hasselhoff in seinem schwarzen Sportwagen.

Absoluter Kult! Jeder Junge wollte so sein wie er - und genau so ein Auto haben!

Fazit: Eigentlich kompletter Blödsinn, aber ein Stück Kindheit! K.I.T.T. konnte andere Autos bremsen, Helikopter steuern oder Kräne lenken. Dazu verschiedenste Geräusche, Tiere oder Personen nachahmen und sogar Sauerstoff in seinen Innenraum pumpen - falls einer Michael Knight betäuben will. Und natürlich hatte K.I.T.T. einen eingebauten Geldautomaten.

Noch ein paar Fun Facts für die, die gerne in der Vergangenheit schwelgen: 

Kitt ist ein Pontiac Firebird Trans Am - 9 Stück wurden pro Staffel geschrottet. Den "Haupt"-Kitt gibt es sogar noch: Ein Schweizer hat ihn gekauft und bei sich in der Garage stehen.

Er hat ihm auch das Sprechen beigebracht mit einer Software und zwar sämtlichen Schnipseln aus der Serie. So programmiert, dass K.I.T.T. auch wirklich antwortet. In den Szenen, wo K.I.T.T. allein fährt, wird er vom Rücksitz aus gesteuert. Oder von einem Abschleppseil gezogen. 

K.I.T.T. bedeute übrigens "Knight Industries two Thousand"

Alle 4 Staffeln - gedreht von 1982 bis 86 - gibts gerade bei Amazon Prime.

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Die Ermordung des Gianni Versace (Netflix)

The Assassination of Gianni Versace, zu deutsch Die Ermordung des Gianni Versace ist keine Doku, sondern True-Crime, also ein wahres Ereignis, das nachgespielt wird. 

Für alle, die nicht sofort wissen, um wen es geht: Gianni Versace war der Designer und Gründer von Versace - einem der größten Modeimperien. In den 90ern war er ein Megastar. Elton John, Lady Diana, Michael Jackson - alles Freunde von ihm. Doch im Sommer 1997 wurde er vor seiner Villa in Miami erschossen. Eine riesen Tragödie.

Das Besondere hier ist: Man lernt wahnsinnig viel über Versace - seine Kindheit, seine Familie, sein Imperium. Und gleichzeitig über seinen Mörder.

Fazit: Das Ganze ist wie ein Hochglanz-Magazin als Thrillerserie. Mit wunderschönen Menschen, Luxus, knalligen Farben. Und auf der anderen Seite: Düstere Abgründe, Drogen, Lügen, Morde. Eine geniale Serie - hat 2018 einige Preise abgeräumt, darunter mehrere Golden Globes und Emmys. 

Alle 9 Folgen von Die Ermordung des Gianni Versace gibt es bei Netflix.

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Death in Paradise (ZDF Mediathek/ Amazon Prime)

Eine süße, leichte Krimi-Serie - perfekt zum nebenbei laufen lassen, beim Backen oder Kochen! Ein britischer Polizist wird auf eine Karibikinsel versetzt. Da steht nun, in seinem schwarzen Anzug, mit Aktenköfferchen am Strand - typisch britisch, schön zugeknöpft - und muss Mordfälle unter Palmen aufklären.

Death in Paradise ist sehr witzig, vor allem, wenn er sich über die Hitze beschwert und mal wieder irgendwelche Hühner, Salamander oder sonst was für Tiere in seine Hütte am Strand einfallen oder er verzweifelt nach einer gescheiten Tasse Tee sucht .

Fazit: Death in Paradise also ist einfach eine schöne, ruhige, gemütliche Krimiserie, aber auf keinen Fall altbacken! Perfekt für alle, die gerne Monk oder Inspector Barnaby geschaut haben. Zusammengefasst: Knifflige Mordfälle mit einer Traumkulisse - Palmen und Meer, wunderbar zum Ablenken! Suchtfaktor 6 von 10 

Einige Staffeln gibts in der ZDF Mediathek - alle 8 gibt es über den BBC Channel bei Amazon Prime.

The Killing (Amazon Prime)

Im Mittelpunkt der Serie steht die Kriminalpolizistin Sarah Linden aus Seattle. Gerade, als sie ihren Job aufgeben will, kommt nicht nur ein neuer Kollege ins Spiel - sondern auch ein mysteriöser Mord an einer Teenagerin.

Unnachgiebig versuchen Linden und ihr Kollege Holder, den Tod der Rosie Larsen aufzuklären. Dabei geraten sie in ein Netz aus Lügen, Intrigen und Korruption. 

FazitThe Killing ist etwas für Krimi-Fans, denn sie ist düster und kühl, aber dennoch eher ruhig. Vor allem Fans von skandinavischen Krimis könnten Gefallen an der Serie haben: Es ist nämlich die US-Auflage der dänischen "Kommissarin Lund". Suchtfaktor 8 von 10.

Alle vier Staffeln gibt es bei Amazon Prime.

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Broadchurch (Netflix)

Wenn ihr Krimis mögt, dann ist das genau das Richtige für euch: Broadchurch ist eine ruhige, aber sehr schöne und spannende Krimi-Serie, wie eine Mischung aus Agatha Christie und Tatort. 

Die Handlung spielt in einem kleinen Küstendorf in England. Dort wird ein kleiner Junge tot am Fuße der Klippen gefunden. Und während die Polizei den Mörder sucht, fängt im Dorf an jeder jeden zu verdächtigen. 

Fazit: Broadchurch macht total süchtig, ohne dabei brutal oder laut zu sein. Deshalb: Suchtfaktor 8 von 10. Dazu kommen die tollen Bilder der rauen, englischen Küste. Und: grandiose Schauspieler, wie Olivia Coleman, die letztes Jahr sogar einen Oscar abgeräumt hat.

Alle drei Staffeln gibt es bei Netflix oder auch zu kaufen bei Amazon.

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Mord mit Aussicht (Netflix)

Mord mit Aussicht ist eine lustige, deutsche Krimiserie mit Caroline Peters und Bjarne Mädel, den manche vielleicht als Ernie in Stromberg kennen . 

Die coole, toughe Kölner Kriminalkommissarin Sophie Haar wird nicht, wie erhofft befördert, sondern zwangsversetzt - in einen kleinen, verschlafenen Ort. In der Eifel muss sie mit dem tollpatschigen Bjarne Mädel zusammenarbeiten und deckt Fälle auf, die eigentlich gar nicht ihrem Kaliber entsprechen.

Fazit: Sehr lustig und schön zum immer mal nebenbei schauen. Suchtfaktor: 7 von 10.

Alle drei Staffeln von Mord mit Aussicht gibts bei Netflix.

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Ozark (Netflix)

Heute solltet ihr zusehen, dass ihr die Kids zeitig im Bett habt. Denn "Ozark" ist erst ab 16, aber richtig, richtig gut!

Da muss Finanzberater Marty Byrde feststellen: Geschäfte mit der Mafia zu machen ist keine so gute Idee. Ja, der Mafiaboss war nicht so glücklich mit dem, was Marty und sein Partner in Sachen Geldwäsche verzapft haben. Den Kumpel hat der Boss erledigt. Damit Marty und seiner Familie das nicht auch passiert, verspricht er, in fünf Jahren 500 Millionen Dollar zu waschen.

Dafür ist Marty umgezogen - mit Familie. Und zwar nach Ozark. Sieht super schön aus da - mit Seen und Gebirgen. Nur, was Marty nicht wissen konnte: Der ganze Ort ist kriminell. Und alles läuft ständig aus dem Ruder.

Fazit: Sehr, sehr coole, kurzweilige Krimiserie von Netflix - etwas düster - mit vielen Wendungen. Suchtfaktor liegt bei 7 von 10.

Alle drei Staffeln gibt es auf Netflix.

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Sherlock (Netflix)

Die BBC hat sich die alten Geschichten von Arthur Conan Doyle geschnappt, sie entstaubt und ins 21. Jahrhundert geholt. Es geht um den Privatdetektiv Sherlock Holmes und seinen WG-Mitbewohner John Watson, ein ehemaliger Militärarzt und Hobby-Blogger. Sherlock ist ein Genie mit unfassbarer Beobachtungsgabe - allerdings ist er auch ziemlich arrogant und gemein.

Trotz der Sticheleien: Sherlock und Watson sind ein unschlagbares Team und lösen Kriminalfälle, bei denen selbst Scotland Yard nicht weiterkommt.

Fazit: Die perfekte Serie für Krimi-Fans. Modern, clever, spannend...und überraschend witzig! Suchtfaktor: 9 von 10! 

Alle 4 Staffeln von Sherlock gibt's umsonst bei Netflix.

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© picture alliance/Sammy Hart/ZDF/dpa

Bad Banks (ZDF Mediathek)

Die Serie um die junge Investmentbankerin Jana Liekam, die in der Finanzmetropole Frankfurt Fuß fassen will, war 2018 ein großer Erfolg im deutschen Fernsehen. Als Zuschauer wird man durchaus gefordert, die komlexen Mechanismen der Finanzbranche zu durchschauen, aber die rasante Story um Machtkämpfe, Sex und Intrigen ist zu spannend, um abzuschalten. Die zweite Staffel der Thriller-Serie gibt es kostenlos in der ZDF-Mediathek.

Fazit: Rasante Unterhaltung aus der schnelllebigen Finanzwelt.

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Mystery und Horror (Ralis Tipps)

Dr. Who (Joyn und Amazon Prime)

Für FFH-Redakteurin Rali Spatova ist Dr. Who die lustigste, schrägste, spannendste, grusligste, schlauste und herzlichste Serie aller Zeiten. Und nach den Beatles das Beste, das Großbritannien je zustande gebracht hat!

Es ist geht um einen mysteriösen Zeitreisenden, der nur als "Der Doktor" bekannt ist. Er reist mit seinen Begleitern durch Raum und Zeit, erlebt die verrücktesten Abenteuer und rettet dabei immer irgendwen oder irgendwas. Er begegnet verrückten Lebewesen, landet auf abgefahren Planeten - am schönsten sind aber die Folgen in der Vergangenheit: Wo er mal Shakespeare beim Schreiben und Churchill im zweiten Weltkrieg hilft, oder van Gogh zum Malen ermuntert.

Das Gute ist: Theoretisch kann man in jeder Folge einsteigen. Jede ist anders. Man muss sich nur drauf einlassen, dann verspricht Rali: Du wirst lachen, weinen, dich gruseln, mitfiebern, in andere Welten tauchen und Abenteuer erleben. Der Doktor wird wie ein alter Freund.

Into The Night (Netflix)

Wenn ihr diese Serie seht, wollt ihr wahrscheinlich nie wieder in ein Flugzeug steigen! In Into The Night bringt das Sonnenlicht auf einmal die ganze Erdbevölkerung. Eine Gruppe wildfremder Menschen sitzt bei der Bekanntgebung zufällig in einem Flugzeug und beschließen nun: Wir fliegen jetzt einfach immer weiter durch die Zeitzonen durch die Nacht - und versuchen immer der Sonne auszuweichen!

Ziemlich realtitätsfern, auch die Wendungen, bei denen man sich zwischendurch denkt: Meine Güte, jetzt übertreibt ihr aber - jetzt wird es fast schon albern! Into The Night wird wohl eher nicht in die Seriengeschichte eingehen.

Fazit: Dennoch ein großes ABER: Es ist eine super solide Action Serie und zwischendurch sehr spannend und klaustrophobisch. Man sitzt wirklich aufgeregt auf dem Sofa, weil Into The Night ein heftiger Wettlauf gegen die Zeit ist. Die Insassen haben immer nur ganz kurze Zeit, um Vorräte zu beschaffen, das Flugzeug aufzutanken und rauszufinden: Wo können wir als Nächstes hin? Es kommen mit der Zeit auch immer mehr Geheimnisse über die einzelnen Figuren raus. Sehr spannend und dazu eine der wenigen Serien, die man wunderbar als Pärchen zusammen schauen kann, denn da ist für beide was dabei! 

Suchtfaktor: 6 von 10

Into The Night gibt es auf Netflix zu sehen.

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The Rain (Netflix)

Für unsere FFH-Serientäterin war das der The Walking Dead Ersatz, als sie davon alles durch hatte. The Rain, zu deutsch Der Regen ist nämlich eine Mischung aus The Walking Dead, Herr der Fliegen und Tribute von Panem.

Eine Gruppe von Teenagern und jungen Erwachsenen versuchen in einer postapokalyptischen Welt dem Tod zu entrinnen. Die Serie stammt aus Dänemark und handelt von einem mysteriöses Virus, das plötzlich im Regen steckt - jeder, der mit dem Regen in Berührung kommt, mutiert zu einer Art Zombie und stirbt praktisch sofort!

Im Mittelpunkt von The Rain stehen die Teenagerin Simone und ihr kleiner Bruder Rasmus. Nach 6 Jahren in einem Bunker, streifen sie durch Wälder und Städte, schließen sich einer Gruppe von Überlebenden an und suchen gemeinsam nach den Überresten der Zivilisation. Dabei finden sie immer mehr über das Virus raus und müssen feststellen, dass sie selbst und deren Familie viel damit zu tun haben.

Fazit: Die FFH-Serientäterin war sofort verliebt in The Rain. Die Serie ist mega spannend, stylisch und düster, zwischendurch echt fies (man sieht, was mit Menschen passiert, wenn es ums Überleben geht) - zwischendurch aber auch leise und liebevoll  Denn es geht auch um Beziehungen, Liebe und Freundschaft.

Zwei Staffeln gibt es schon auf Netflix - jetzt sollte eigentlich die dritte und wohl letzte rauskommen, wurde aber - welch Ironie - wegen des Coronavirus verschoben. Suchtfaktor: 9 von 10  

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Altered Carbon (Netflix)

Diese Serie ist ein Geheimtipp für die Erwachsenen - also erst anschauen, wenn die Kinder schon im Bett sind. Altered Carbon ist eine Netflix-Serie mit einer genialen Mischung aus Krimi, Thriller und Science Fiction.

Die ganze Story spielt in der Zukunft, im 24. Jahrhundert. Wir Menschen sind praktisch unsterblich, denn wir können unser Bewusstsein und unsere Erinnerungen wie auf einem Computerchip abspeichern und immer wieder in neue Körper schlüpfen. Im Mittelpunkt steht Ex-Elitesoldat Kovac, der für einen superreichen, zwielichtigen Typen arbeiten soll und dessen Mord aufklären soll.

Fazit: Es geht in der Serie um Mord, kriminelle Machenschaften und abgefahrene Technik. Zwischendurch geht es ziemlich heiß her und obendrein laufen dort hauptsächlich nur schöne Menschen herum. Suchtfaktor 7 von 10.

Die zwei Staffeln gibt es auf Netflix.

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Der Pass (ZDF Mediathek)

Eine schöne, düstere deutsch-österreichische Co-Produktion. In ihr muss ein korrupter, grantiger Bulle aus Salzburg mit einer bayerischen Vorzeigepolizistin zusammenarbeiten und eine Mordserie aufklären. Alle acht Folgen gibt’s umsonst in der ZDF Mediathek! 

Fazit: Herrlich, allein schon wegen des Dialekts. Der Pass ist perfekt für alle, die Filme wie "Sieben" oder "Die Purpurnen Flüsse" mochten. Dazu fantastische Bilder von den Alpen. Und: Julia Jentsch in der Hauptrolle – die kennen einige noch als Sophie Scholl.

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The Walking Dead  (Amazon Prime und Netflix)

Wer es noch nicht gesehen hat, der sollte es jetzt nachholen. Auf einmal tauchen auf der Erde Zombies auf und bedrohen die Menschheit. Die sind aber Nebensache! Eigentlich geht es in Walking Dead darum, was aus uns Menschen wird, wenn es plötzlich kein Recht und Gesetz gibt? Man für Nahrung, Unterschlupf, eben für alles kämpfen muss. Bewahren wir das Gute in uns? Den Anstand? Im Mittelpunkt stehen der Polizist Rick aus Atlanta und die Menschen, denen er über Jahre hinweg das Leben rettet. Zehn Staffeln gibt’s von The Walking Dead insgesamt – neun davon bei Amazon und Netflix.

Fazit: Eine wahnsinnig spannende Serie. Kann ich wirklich nur ans Herz legen, auch wenn die letzten Staffeln zwischendurch ein bisschen nachgelassen hatten.

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Tabula Rasa (ZDF Mediathek und Netflix)

Hauptfigur Mie, ein ehemaliger Musical-Star, verliert seit einem Autounfall immer wieder ihr Gedächtnis und landet in einer Anstalt. Denn ein Mann verschwindet auf mysteriöse Weise und sie scheint was damit zu tun zu haben. Neun Folgen gibt’s – alle zu sehen umsonst in der ZDF Mediathek oder bei Netflix.

Fazit: Optisch sehr schick! Erinnert manchmal an dem Film "Black Swan". Allerdings muss man sich erstmal an die zahlreichen Rückblenden und Zeitsprünge gewöhnen, wird dann aber mit einer hervorragende Mischung aus Grusel, Spannung und Krimi belohnt!

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Historien Dramen (Ralis Tipps)

The Crown (Netflix)

The Crown ist eine Eigenproduktion von Netflix und angeblich die teuerste Serie der Welt. Allein die erste Staffel hat 130 Millionen Dollar gekostet. Kein Wunder: Die Kulissen sind bis ins kleinste Detail fantastisch nachgebaut - es hat Wochen gedauert, allein das Brautkleid von der Queen nachzumachen!

In der Serie geht es um Queen Elisabeth II und ihr Leben als Regentin. Die Zuschauer begleiten sie von jungen Jahren an - Anfang 50er - über die Jahre hinweg.

Fazit: Perfekt wenn ihr die Royals und ihre Geschichten und Geschichtsdramen mögt. Und auch wenn ihr sie, wie unsere Serientäterin nicht mögt: Sie war schon nach zwei Minuten hin und weg davon. Du hast das Gefühl, du lebst mit der Queen im Buckingham Palace zusammen. Spielst Mäuschen, erlebst, wie das Leben am Hof so ist, wie diese Frau seit Jahrzehnten für das britische Volk lebt, für ihre Bestimmung - wie sie versucht, ihre Ehe auf Kurs zu halten, sich mit Premierministern, Intrigen und Skandalen herumschlagen muss. Suchtfaktor: 9 von 10

Übrigens: Harry und Meghan sind Fans der Show - die Queen angeblich auch. Obwohl sie wohl findet, dass manche Dinge überdramatisiert dargestellt werden, zB dass ihr Mann nie ein Problem damit hatte, vor seiner Frau zu knien oder sie überhaupt nichts gegen die geplante Hochzeit ihrer Schwester hatte. 

Also: The Crown ist eine fantastische Serie und hat zig Preise abgeräumt. Und auch wenn ihr Geschichtsdramen nicht mögt, es lohnt sich!

Drei Staffeln gibt es schon auf Netflix. Die vierte ist in der Mache! 

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Ku’damm 56 (ZDF Mediathek)

Ku'damm 56 ist eine deutsche Serie, die auf jeden Fall mit Serien aus den USA oder England mithalten kann. Die Serie ist wie Dirty Dancing im Nachkriegsberlin. Packendes Familiendrama trifft auf Geschichtsstunde. 

Man sieht, womit - gerade Frauen - in den 50ern zu kämpfen hatten und wie bieder und scheinheilig es in dieser Zeit zuging.

In der Serie geht es um eine Mutter und ihre drei Töchter. Sie hat eine Tanzschule am Kurfürstendamm - daher auch der Name. Das aller Wichtigste ist der Ruf der Familie. Ihre Töchter sollen brav einen Mann heiraten und in der Gesellschaft aufsteigen. Allerdings kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und dazu passieren sehr tragische Geschichten.

Fazit: Tolle Story. Tolle Kostüme, tolle Musik. Und: Tolle Schauspieler! Unter anderem Emilia Schüle, Uwe Ochsenknecht und Heiko Ferch spielen in Ku'Damm 56 mit.

Es ist eine super Serie - Zwei Staffeln gibt es schon - bei Netflix und in der ZDF Mediathek. Eine dritte Staffel, die in den 60ern spielen wird, ist auch schon in Arbeit. Suchtfaktor 7 von 10 

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Downton Abbey (Amazon Prime)

Unsere Serientäterin hat vier Anläufe gebraucht, um die erste Folge mal bis zum Ende zu sehen - danach wurde sie aber hoffnungslos süchtig!

Downton Abbey startet 1912 in England. In den sechs Staffeln geht es um die Geschichte der Familie Crawley: Lord, Lady, ihre Töchtern und ihrer Bediensteten auf dem Anwesen Downton Abbey. Die Serie begleitet sie über ein Jahrzehnt lang.

Es geht darum, die Familie und die Zukunft des Anwesens zu sichern - es gibt Intrigen, Affären, es wird geliebt, geheiratet, Kinder werden geboren, manche müssen sterben.

Die Serie ist einfach grandios zu sehen: Wie haben die Menschen vor 100 Jahren gelebt (elektrisches Licht, Föhn und Toaster)? Dazu historische Ereignisse, wie die Nachricht, dass die Titanic untergegangen ist, von der Russischen Revolution, oder der Ausbruch des ersten Weltkriegs. 

Fazit: Es ist dramatisch, traurig, spannend - und witzig! Downton Abbey lohnt sich allein wegen der großartigen Maggie Smith - die kennen manche noch aus Harry Potter, als Professor McGonagall. Sie spielt die Oma der Crawleys und reißt einfach immer die lustigsten und bösesten Sprüche. Die Serie ist nicht schwarz und weiß, denn die Charaktere sind liebevoll gemacht, mit vielen Facetten. Suchtfaktor: 9 von 10 

Übrigens: Wer will, kann Downton Abbey besuchen - das Anwesen gibt es wirklich und öffnet zwei Monate im Jahr die Tore für Fans.

Alle sechs Staffeln von Downton Abbey gibt es auf Amazon Prime.

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Vikings (Amazon Prime)

Das hier ist für alle, die Game Of Thrones geliebt haben: Die Amazon prime Serie Vikings. Ist nämlich wie Game Of Thrones - nur eben mit Wikingern.

Im Mittelpunkt steht Ragnar - ein Wikinger, der wohl tatsächlich im 9ten Jahrhundert in Dänemark gelebt haben soll. Am Anfang ist er ein einfacher Bauer, der aber mehr erreichen will: Meere und die Welt erkunden, Schätze erobern. Nach und nach steigt er zum König auf. Immer wieder versuchen andere Ragnar zu stürzen - zwischendurch muss er sogar gegen seinen eigenen Bruder antreten.

Fazit: Man lernt bei Vikings viel über das Wikingerleben, über Mythen und Bräuche. Dazu starke Charaktere, Intrigen, Prophezeiungen, brachiale Schlachten. Aber auch die Frage: Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Suchtfaktor 8 von 10. Aber Achtung: Verliebt euch nicht zu sehr in die Charaktere - denn genau wie bei Game Of Thrones kann jederzeit einer sterben!

Alle sechs Staffeln der Serie gibt's auf Amazon Prime.

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Hunters (Amazon Prime)

Diese Serie ist definitiv nur etwas für Erwachsene, denn sie beinhaltet nicht nur drastische Sprache, sondern auch Gewalt. In Hunters geht um eine bunte Truppe von Nazijägern - angeführt von Al Pacino - die Ende der 70er untergetauchte Nazis in den USA aufspüren und umbringen. 

Die Serie ist blutig und oft extrem dramatisch. Immerhin gehts um das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Was sie aber so besonders macht: Sie schafft es, dass man in der einen Minute schockiert weinen.... und dann zwei Minuten später lachen muss. Denn sie ist auch witzig. Und optisch ein Knaller: Von den Farben und Outfits bis hin zu den Autos und Tapeten: Alles im 70er Style.

Fazit: Hunters ist was Besonderes, was Seltenes. Viele tolle Schauspieler. die man aus anderen Serien kennt - allen voran der Ted aus How I Met Your Mother. Marvel und DC Fans werden sie lieben, weil es zig Anspielungen auf Superhelden gibt. Suchtfaktor: 9 von 10. Aber Achtung: Es gibt nen fiesen Cliffhanger am Ende!

Hunters gibt es auf Amazon Prime zu sehen.

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Für Doku-Fans (Ralis Tipps)

© Screenshot netflix.com

Das waren unsere Kinojahre (Netflix)

Kurze Dokus über beliebte Filmklassiker, die fast jeder kennt - das ist das Kozept der Netflix-Serie Das waren unsere Kinojahre. Mit einer großen Portion Nostalgie nimmt uns die Serie mit hinter die Kulissen von Filmhits wie Dirty Dancing, Ghostbusters - Die Geisterjäger, Kevin - Allein zu Haus und Stirb langsam und gibt uns jede Menge Infos zu Entstehung und Dreharbeiten. Jede der bisher vier Folgen ist einem anderen Klassiker gewidmet.

Das ist lustig gemacht und lernen können wir dabei auch so einiges: Wusstet ihr zum Beispiel, dass Dirty Dancing erst 40 Mal abgelehnt wurde, bevor er gedreht wurde? Oder dass der Weihnachtsfilm Kevin - Allein zu Haus gar nicht in einer wunderschönen Vorstadtvilla gedreht wurde, sondern in einer Schul-Turnhalle? In den jeweils 45-minütigen Dokus gibt es noch viele solche interessante Infos zu den Klassikern.

Fazit: Nostalgie pur - die Dokus über bekannte Kinoklassiker sind toll für alle, die gerne in Erinnerungen schwelgen und mehr über ihre Lieblingsfilme erfahren wollen. Auch wer eigentlich keine Dokus mag, kann hier Spaß haben.

Die erste Staffel gibt es bei Netflix.

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Tiger King (Netflix)

Diese Doku ist definitiv etwas für euch, auch wenn ihr eigentlich gar keine Doku-Fans seid! Tiger Kings - Großkatzen und ihre Raubkatzen handelt von zwielichtigen Gestalten, die sich in den USA private Zoos mit Hunderten Löwen und Tigern aufgebaut haben. Allen voran: Joe Exotic.

Die Serie zeigt, wie die Tiere ausgebeutet werden, um Geld zu machen. Obendrein haben die Kriminellen auch mit Drogen, Sekten und sogar Mord zu tun.

Fazit: Es ist definitiv eine fesselnde, verrückte, aber zum Teil auch wirklich harte Doku. Oft sitzt man schockiert und kopfschüttelnd vor dem Bildschirm und kann nicht fassen, was dort vor sich geht. Dementsprechend ist Tiger King auf keinen Fall etwas für Kinder! Suchtfaktor: 9 von 10!

Die Miniserie gibt es auf Netflix.

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Ralitza Spatova

Reporterin
Ralitza Spatova

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