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Eintracht in Dortmund: Erst stark und dann doch 2:3 verloren

Riera bleibt - vorerst - Eintracht mit 2:3-Niederlage in Dortmund

Sonja Pahl

Leiterin Sport
Sonja Pahl

Eintracht Frankfurt geht gegen Dortmund früh in Führung, hat dann am Ende gegen den routinierten BVB doch mit 2:3 das Nachsehen. Der Traum von Europa ist dadurch fast endgültig geplatzt. Trainer Riera sitzt im letzten Saisonspiel gegen Stuttgart auf der Bank.

Borussia Dortmund hat sich die Vize-Meisterschaft gesichert und damit den Druck auf Eintracht Frankfurts heftig kritisierten Trainer Albert Riera weiter erhöht. Die Mannschaft von Niko Kovac drehte einen frühen Rückstand zu einem 3:2 (2:1) und feierte den 13. Heimsieg dieser Bundesliga-Saison. Frankfurt bleibt durch die erneute Pleite außerhalb der Europapokalplätze und droht die Teilnahme am internationalen Geschäft zu verpassen. 

Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion brachte Can Uzun (2. Minute) die Eintracht früh in Führung. Doch Serhou Guirassy (42.) und Nico Schlotterbeck (45.+1) drehten die Partie innerhalb von vier Minuten noch vor der Pause zugunsten des BVB. Mit seinem ersten Bundesliga-Treffer glänzte dann Samuele Inacio (72.), ehe Jonathan Burkardt (87.) für die insgesamt verbesserte Eintracht verkürzte.   

Uzun trifft nach 80 Sekunden

Die Partie hatte für die Hessen verheißungsvoll begonnen. Can Uzun überraschte die Dortmunder mit seinem 1:0 nach nur 80 Sekunden. Die Vorarbeit leistete dabei Mo Dahoud, den Trainer Riera überraschend in die Startelf beordert hatte. Die Dortmunder waren dadurch erstmal sichtbar geschockt. Es dauerte rund eine Viertelstunde, bis sich der BVB berappelt hatte. Doch dann war es Michael Zetterer, der die Eintracht erstmal im Spiel hielt. Der Eintracht-Keeper rettete ab der 17. Minute mehrfach in höchster Not.

BVB dreht Spiel vor der Pause

In der 42. Minute war er dann aber das erste Mal machtlos. Guirassy setzte sich im Zweikampf im Strafraum gegen Eintracht-Kapitän Koch durch und erzielte das 1:1. Noch vor der Pause drehte dann Nico Schlotterbeck das Spiel. Er setzte sich nach einer schönen Kombination im Strafraum mit einem Schlenzer durch. Auch in dieser Szene war Eintracht-Keeper Zetterer ohne Chance.

 

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SGE kurz vor Ende mit Anschlusstreffer

Nach dem Wechsel tröpfelte die Partie erst ein wenig vor sich hin. Die Eintracht mit keinen großen Offensivaktionen. Und in der 72. Minute war der BVB wieder in Spiellaune und der erst 18-Jährige Samuele Inacio trifft zum 3.1. Die Entscheidung. Immerhin reißen sich die Frankfurter dann in den letzten Minuten nochmal zusammen. Stürmer Jonny Burkardt, der erst in der 82. Minute eingewechselt worden war, erzielt in der 87. Minute das 2:3. Mehr war aber trotzdem nicht mehr drin.

Riera auch gegen Stuttgart auf der Bank

Coach Albert Riera wird unterdessen auch im letzten Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart auf der Trainerbank sitzen. Das bestätigte Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche nach der 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund. Zur weiteren Zukunft des Spaniers wollte sich Krösche indes nicht äußern. "Wir haben jetzt heute das Spiel verloren und das ist natürlich extrem ärgerlich. Und jetzt geht es darum, dass wir alle gerade zusammen ein Spiel gegen Stuttgart gewinnen", sagte er. 

In der Pressekonferenz betonte Albert Riera auf die Frage nach seiner Zukunft: "Das ist nicht meine Entscheidung, sondern die des Vereins." Er könne nur die Mannschaft beeinflussen und sich darauf konzentrieren. "Der Rest liegt nicht in meiner Hand. Aber ich habe das Gefühl, dass, wenn ich Zeit habe, es bei mir immer so war, dass nach drei oder vier Monaten der beste Moment kam. Ich brauche Vertrauen, ich brauche Zeit und dass wir alle an einem Strang ziehen."

Europa kaum zu erreichen

Um sich für einen Platz in einem europäischen Wettbewerb zu qualifizieren, muss Frankfurt nicht nur gegen Stuttgart punkten, sondern auch auf Patzer von Tabellennachbar Freiburg hoffen, die am Sonntag beim Hamburger SV zu Gast sind.

 

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