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Corona-Ticker: Gewerkschaften warnen vor Schulschließungen

Corona-Ticker - Gewerkschaften warnen vor Schulschließung

Bildungsgewerkschaften warnen vor Unterrichtsausfällen oder sogar Schulschließungen, falls in einer möglichen neuen Corona-Welle viele Lehrerinnen und Lehrer erkranken. Schulschließungen soll es - laut Infektionsschutzgesetz - als offizielle Corona-Schutzmaßnahme nicht mehr geben.

Münchner Wissenschaftler untersuchen das Abwasser des Oktoberfests laufend auf Bestandteile des Coronavirus. Stand jetzt ist noch keine Wies'n-Welle in Sicht. Neben der Virenlast führten die Wissenschaftler Sequenzierungen durch, um die genetische Zusammensetzung der Viren zu beobachten - und auch mögliche neue Varianten schnell zu entdecken.

Die Entdeckung neuer Corona-Varianten wird laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) immer schwieriger. Die globale Zahl der Testungen und der genetischen Analysen sinke, berichtete die führende Covid-19-Expertin der WHO, Maria Van Kerkhove, am Donnerstag. "Wir sind immer weniger in der Lage, Varianten und Untervarianten auf der ganzen Welt zu verfolgen, weil die Pandemie-Überwachung zurückgeht", sagte sie während einer Pressekonferenz in Genf.

Inzidenz in Hessen bei 436,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hessen ist deutlich gestiegen. Der Wert liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts aktuell bei 436,5 nach 390,5 am Vortag.

Die hessischen Gesundheitsämter melden die Infektionszahlen von Wochenend- und Feiertagen erst am folgenden Arbeitstag. Dadurch kann es zu stärkeren Schwankungen bei der Inzidenz kommen.

+++ Studenten helfen Schülern bei Corona-Rückständen +++

26.09.2022, 17:52 Uhr

Studierende der Universitäten in Frankfurt und Darmstadt unterstützen hessische Schulen bei der Bewältigung von pandemiebedingten Lernrückständen. Als Ergänzungskräfte sollen sie Kindern und Jugendlichen mit sozialen oder sportlichen Förderbedarfen helfen, wie das Kultusministerium am Montag in Wiesbaden mitteilte. Durch die Corona-Pandemie entstandene Rückstände bei Schülerinnen und Schülern sollen dadurch Schritt für Schritt abgebaut werden - zum Beispiel in Kernfächern wie Mathematik. Die Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt läuft im Rahmen des hessischen Förderprogramms "Löwenstark - Der BildungsKICK". Das auf mindestens zwei Jahre angelegte Programm startete vor einem Jahr.

+++ Bundesinnenministerin Faeser erstmals mit Corona infiziert +++

26.09.2022, 11:52 Uhr

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich erstmals seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. Auf Twitter schrieb sie am Montag: "Jetzt hat mich Corona auch erwischt, zum ersten Mal. Das Virus bleibt tückisch. Passt alle in diesem Herbst gut auf Euch auf!" Faeser hätte an diesem Dienstag an einer gemeinsamen Sitzung der Innen- und Justizminister in München teilnehmen sollen. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

+++ Kanzler Scholz positiv auf Corona getestet +++

26.09.2022, 11:25 Uhr

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist am Montag positiv auf Corona getestet worden. Er habe milde Erkältungssymptome und sich sofort in Isolation begeben, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit. "Die öffentlichen Termine dieser Woche werden abgesagt, interne Termine sowie die angesetzte Zusammenkunft mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder will der Bundeskanzler virtuell wahrnehmen."

+++ Amazon: Marktplatz in Corona-Krise schnell gewachsen +++

26.09.2022, 08:56 Uhr

Der US-Konzern Amazon meldet ein schnelles Wachstum seines deutschen Online-Marktplatzes in der Corona-Krise: Demnach haben die gut 45 000 angeschlossenen kleinen und mittleren Händler im vergangenen Jahr 750 Millionen Produkte über Amazon verkauft, gut 100 Millionen mehr als 2020. Eine wachsende Zahl von Produkten wird demnach ins Ausland verkauft, wie Amazon Deutschland in München am Montag mitteilte. Die Exportumsätze stiegen demnach auf 4,25 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von mehr als zehn Prozent.

+++ Lehrergewerkschaft warnt vor Schulschließungen bei hohem Krankenstand +++

26.09.2022, 02:09 Uhr

Bildungsgewerkschaften warnen vor Unterrichtsausfällen oder sogar Schulschließungen, falls in einer möglichen neuen Corona-Welle viele Lehrerinnen und Lehrer erkranken. Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Wenn der Schutz und damit die Gesundheit der Lehrkräfte nicht hinreichend beachtet wird, werden die Schulschließungen vor dem Hintergrund des bereits ohnehin schon dramatischen Personalmangels, bei entsprechendem Krankenstand von ganz allein kommen."

+++ Studie: Pandemie hat Bewegungsmangel bei Kindern verschärft +++

25.09.2022, 10:48 Uhr

Die Corona-Pandemie hat nach einer Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK den Bewegungsmangel bei Kindern in Deutschland verschärft. So sei der Anteil der ausreichend aktiven Kinder bei sozial Benachteiligten besonders stark von 27 auf 22 Prozent gesunken, teilte die DAK mit. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel hatte fast 18 000 Schulkinder der Klassenstufen 5 bis 10 in 13 Bundesländern im Schuljahr 2021/2022 befragt.

Insgesamt seien 68 Prozent aller befragten Jungen und Mädchen bewegungsarm. 38 Prozent hätten von weniger Sport in den vergangenen beiden Schuljahren gesprochen. Bei Kindern aus sozial niedriger Schicht seien es 44 Prozent, bei den benachteiligten Mädchen sogar 46 Prozent, teilte die DAK mit. Schulkinder verbringen demnach im Schnitt mehr als zwölf Stunden täglich im Sitzen.

+++ Corona: Bayerische Herbstwelle deutet sich an +++

25.09.2022, 04:21 Uhr

In Bayern deutet sich eine Corona-Herbstwelle an. Seit knapp zwei Wochen zeigen die Inzidenzen wieder deutlich nach oben, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Am Samstag meldete die Behörde für den Freistaat einen Wert von 367,6. Das waren knapp 63 Prozent mehr als zwei Wochen zuvor.

Damit steigen die Inzidenzen in Bayern derzeit deutlich schneller als in Deutschland, wo der Zuwachs binnen 14 Tagen nur knapp 34 Prozent betrug.

+++ RKI registriert 46.964 Corona-Neuinfektionen +++

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 308,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 8.45 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 294,7 gelegen (Vorwoche: 257,5; Vormonat: 275,3). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 46.964 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 36.613) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 88) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

+++ Oktoberfest-Abwasser wird auf Corona getestet: noch keine Wiesn-Welle +++

24.09.2022, 05:04 Uhr

Münchner Wissenschaftler untersuchen das Abwasser des Oktoberfests laufend auf Bestandteile des Coronavirus. Es gebe dort derzeit eine ähnliche Virenkonzentration wie im Stadtgebiet, sagte Andreas Wieser von der Abteilung für Infektions-und Tropenmedizin am LMU Klinikum München der Deutschen Presse-Agentur. Für die Dauer des Festes würden täglich Proben vor und hinter der Wiesn dem Abwasser entnommen.

+++ Ärztin und Betroffene: Noch viel Eigeninitiative bei Long Covid nötig +++

24.09.2022, 04:58 Uhr

Im Umgang mit dem neuen Krankheitsbild Long Covid gibt es aus Betroffenensicht trotz Fortschritten noch viel Aufklärungsbedarf. "Was fehlt, sind Strukturen aus Fachgesellschaften oder Verbänden heraus", sagte die Wetzlarer Ärztin Claudia Ellert der Deutschen Presse-Agentur. Ellert ist selbst Betroffene und engagiert sich unter anderem für die Initiative Long Covid Deutschland. Vor kurzem erschien ihr Buch "Long Covid - Wege zu neuer Stärke. Symptome, Behandlungswege, Hilfe zur Selbsthilfe".

+++ Hessische Schausteller kämpfen mit großem Personalmangel +++

24.09.2022, 04:02 Uhr

Die hessischen Schausteller kämpfen mit einem riesigen Personalmangel. "Die zwei Jahre Stillstand während der Corona-Pandemie haben dazu geführt, dass das Personal, das eingearbeitet und teilweise aus dem Ausland als Saisonkräfte angereist war, sich mittlerweile komplett anderweitig orientiert hat", sagte Roger Simak, Geschäftsführer des Landesverbands für Markthandel und Schausteller Hessen.

 

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