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FFH-Stichprobe: Mehrweg bei Essen-to-Go in Hessen klappt oft nicht

Angebotspflicht bei Essen-to-Go - Mehrweg klappt in Hessen oft nicht

Gegen die Müllberge: Seit diesem Jahr muss der Kaffee-to-Go und das Essen vom Restaurant: auch im Mehrwegbecher und der wiederverwendbaren Dose angeboten werden.
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Gegen die Müllberge: Seit diesem Jahr muss der Kaffee-to-Go und das Essen vom Restaurant auch im Mehrwegbecher und der wiederverwendbaren Dose angeboten werden (Symbolfoto).

Die schnelle Mahlzeit in der Mittagspause vom Bistro in einer Einweg- oder Mehrwegverpackung? Das sollen Kunden jetzt selbst entscheiden können. Seit Jahresstart gilt in Deutschland die Mehrwegangebotspflicht. Aber eine FFH-Stichprobe zeigt: Noch bieten längst nicht alle Gastronomen in Hessen Mehrwegmöglichkeiten an.

Die Mehrwegangebotspflicht sieht vor, dass Restaurants, Bistros und Cafés, die Essen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen, Produkte auch in Mehrwegverpackungen anbieten.

Müllberge verkleinern

Hintergrund ist, dass durch das To-Go-Geschäft enorme Mengen an Müll entstehen. Laut Verbraucherzentrale Berlin produzieren die Bürger in Deutschland 770 Tonnen Verpackungsmüll pro Tag durch Mitnahme-Verpackungen für Speisen und Getränke.

Wie klappt die Mehrweg-Angebotspflicht in Hessen?

Die neue Regelung gilt – aber wird sie in Hessen auch umgesetzt? Eine FFH Stichprobe zeigt, dass das noch nicht alle Gastronomen umsetzen. "Zu umständlich, zu teuer, zu wenig Platz, wir wissen noch nicht wie wir es umsetzen sollen" – das haben unsere Reporter im Rahmen der Recherche häufiger gehört. Aus Umweltsicht sei die neue Regelung jedoch gut, da sind sich viele einig.

Funktionierende Systeme in einigen Städten

Die Recherche zeigt auch: Die Betriebe, die Mehrweg anbieten, machen das schon länger – also bereits vor dem 1. Januar. So gibt es unter anderem in Kassel und Fulda schon länger Mehrweg-Systeme per App, die sich Gastronomen teilen. So kann jeder den Kaffee oder die Pizza im ersten Laden kaufen und bei allen Restaurants, die mitmachen, den Behälter wieder abgeben.


Caterer, Lieferdienste und Restaurants müssen also Mehrwegbehälter als Alternative zu Einwegbehältern für Essen und Getränke zum Mitnehmen und Bestellen anbieten.

Eine Ausnahme gibt es aber für kleine Betriebe – etwa Imbissbuden – mit maximal fünf Beschäftigten und höchstens 80 Quadratmetern Verkaufsfläche. Hier können aber Kunden darauf bestehen, dass sie Speisen und Getränke in mitgebrachte Behälter abfüllen.


Viele Nachfragen beim Dehoga

Beim Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA in Hessen gehen immer wieder Rückmeldungen ein, weil noch Fragen zum Ablauf oder zu den geeigneten Mehrweg-Systemen aufkommen. „Der Sushi-Anbieter hat andere Anforderungen als der Schnitzel-Pommes-Salat-Betrieb. So ein Mehrwegsystem soll ja auch etwas fürs Auge bieten“, sagt Oliver Kasties von der DEHOGA-Geschäftsführung zur Problematik der richtigen Behältnisse für verschiedene Lebensmittel.

Übergangszeit bei Kontrollen gewünscht

Wer gegen die neuen Vorschriften verstoßt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 10 000 Euro. Oliver Kasties erhofft sich mit Blick auf Kontrollen, dass  eine gewisse Übergangszeit gewährt wird. „Die Betriebe müssen die Mitarbeiter schulen, sie müssen ein passendes Mehrwegsystem finden“, so Kasties.

Thema wird nach und nach in Betrieben ankommen

Die Corona-Zeit, gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise oder die oft schwierige Suche nach Personal seien Herausforderungen, so Kasties. Man müsse Verständnis haben, dass sich dann noch nicht jeder Betrieb mit dem Thema Mehrweg befasst habe.

Dehoga: Alle müssen sich erst mal einarbeiten

Er geht davon aus, dass erst im 2. Quartal des Jahres die Umsetzung so richtig ins Laufen komme. Man müsse sich jetzt erst mal einschwingen bei diesem Thema.

Dehoga: Viele Fragen sind noch offen

Die Betriebe haben unterschiedliche Bedürfnisse, da muss erst das passende Konzept gefunden werden, sagt Oliver Kasties von der Interims-Hauptgeschäftsführung beim Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA in Hessen.

Dehoga: Startschuss ist wichtig

Man sollte dem ganzen positiv entgegen sehen und die Abwehrhaltung ablegen, meint Oliver Kasties von Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA in Hessen.

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Findet die Gastro-Pflicht für Mehrwegverpackungen grundsätzlich gut: Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne)

Auch Hessens Umweltministerin Prsika Hinz (Grüne) unterstützt die Mehrweg-Pflicht für Gastronomie und Imbisse. Das reduziere Müllberge und helfe der Umwelt und dem Klima, sagte sie im FFH-Gespräch. Bei kleineren Betrieben, die von der Pflicht befreit sind, habe es der Kunde in der Hand. Er könne darauf bestehen, dass Speisen und Getränke in mitgebrachte Behälter gefüllt werden.

Ministerin Hinz hofft auf überregionale Systeme

Was die Rücknahme von Pfandgeschirr betrifft, hofft die Ministerin darauf, dass sich schnell überregionale Systeme etablieren, damit man seinen Kaffeebecher nicht nur im Geschäft zurückgeben kann, wo man ihn gekauft hat. 

Hessens Umweltministerin Priska Hinz setzt auf landes- oder bundesweite Rücknahme-Systeme. Nur so werde sich Mehrweg durchsetzen

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FFH-Stichprobe in Südhessen

Unser Reporter in Darmstadt hat die Mehrwegangebotspflicht getestet – mit einem ernüchternden Ergebnis. Bei den meisten Imbissen und Restaurants hat es noch große Fragezeichen gegeben.

Mehrweg nur für Getränke bei McDonald´s

Bei McDonalds wollte sich unser Reporter einen Cheeseburger und eine Portion Pommes holen. Dort gab es allerdings keine eigenen Mehrwegboxen fürs Essen. Immerhin: Die Fanta konnte sich unser Reporter in einen Mehrweg-Becher füllen lassen. Zwei Euro kostet das Pfand für den Becher.

Auch Eis im Mehrweg bei Burger King

Ähnlich handhabt es Burger King: Das Unternehmen kündigt an, dass Gäste in allen Restaurants Getränke, Milchshakes und Eis im Mehrwegbecher von Recup bestellen können. Später können die deutschlandweit an über 16.500 Recup-Ausgabestellen zurückgegeben werden – also nicht nur bei Burger King.

Essen in Tupperdosen füllen

Beim Café Extrablatt in Darmstadt bekam unser Reporter ebenfalls keine Essens-Mehrwegboxen. Aber er konnte sich etwas in die Tupperdose abfüllen lassen – nach mehrmaligen Nachfragen. Gleiches Spiel bei Best Worscht in Town.

Kaffee-to-Go im Mehrwegbecher wird nicht gut angenommen

Bei Bäcker Bormuth am Luisenplatz konnte sich unser Reporter den Kaffee in einen mitgebrachten Becher füllen lassen. Auch Brötchen könnten etwa in eine Brotdose gefüllt werden. Filial-Chefin Tanja Wolf sagt aber, dass beides nicht gut angenommen werde.

Bäckerei-Filial-Chefin: „Das ist Bequemlichkeit“

Gerade viele Stammkunden könnten sich einen Kaffeebecher oder eine Brotdose zum Befüllen mitnehmen, aber die meisten machen das nicht, erklärt Tanja Wolf, Filial-Chefin bei Bäcker Bormuth in Darmstadt.

Mannheim hat Flyer entworfen

In Mannheim haben der Stadtraumservice und die Klimaschutzagentur bereits im vergangenen Jahr rund 1.000 Anbieter persönlich angeschrieben, um die Gastronomie und den Einzelhandel rechtzeitig über die neue Mehrwegpflicht im To-Go-Bereich zu informieren. Dazu gab es einen Flyer, was bei der Einführung von Mehrwegsystemen zu berücksichtigen ist und welche Lösungen möglich sind.

Siegel weist auf Mehrweg hin

Dazu gibt es in Mannheim ein Siegel: „Einmal ohne, bitte“ achten. Wer dieses Siegel an der Eingangstür sieht, könne sich sicher sein, dass hier mitgebrachte Behältnisse befüllt werden, heißt es. Das Siegel gibt es auch in anderen Städten. Die Initiative bietet online eine Liste mit den bundesweiten Standorten.

Pizza in Mehrwegverpackungen in Kassel

In einigen Kasseler Pizzerien wird ein neues Mehrwegsystem getestet. In den Dinos-Filialen und bei der Pizzeria Solo können Kunden ein Mehrwegsystem für Pizzabehälter nutzen. Dabei soll die Umwelt geschont werden und die Pizza bis zu 40 Minuten warm bleiben.

Boxen bestehen vor allem aus Luft

Kunden können bei ihrer Onlinebestellung auswählen, ob es ein herkömmlicher Pappkarton oder die neuen Mehrwegverpackungen des Start-Ups rezzeat sein sollen. Die Boxen aus expandiertem Polypropylen sollen zu 90 % aus Luft sein, teilte Mitgründer Maximilian Goricki, Mitarbeiter beim Kasseler Recycling-Unternehmen General-Industries, im FFH-Interview mit.

Künftig sollen auch Restaurants verpflichtet werden, Mehrwegbecher anzubieten, damit Müll vermieden werden kann.
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Künftig sollen auch Restaurants verpflichtet werden, Mehrwegbecher anzubieten, damit Müll vermieden werden kann. (Symbolbild)

Recup-System in Fulda

Auch in Fulda gibt es bereits ein Mehrwegsystem. In den Lokalen "Heimat" und Alte Schule" von Felix Wessling gibt es schon länger das "Recup"-System. Der Kaffee-to Go wird in Mehrweg-Bechern angeboten - und das Essen in Schalen. Der Becher kostet einen Euro Pfand, die Schale 5 Euro. Zurückgeben geht in jedem Lokal, das Recup anbietet.

Viele sind beim Pfand skeptisch

Felix Wessling sagt im FFH-Gespräch, dass das System gut läuft. Allerdings seien viele Kunden noch etwas skeptisch, wenn sie erstmal einen beziehungsweise fünf Euro Pfand bezahlen müssen.

Mehr Annahmestellen sind wichtig

Wessling meint, wenn mehr Lokale Recup anbieten würden, würde auch die Akzeptanz steigen. Denn dann gäbe es mehr Auswahl, wo das Mehrweg-Geschirr zurück gegeben werden könne. Weslings Hoffnung: Vielleicht steigen durch die neue Pflicht mehr Lokale bei Recup ein. Das Mehrwegsystem gibt es auch im Alt-Oberurseler Brauhaus – und zwar schon seit über einem Jahr. Chef Thomas Studanski sagt unserem Reporter, dass das sehr gut klappt.

Lokal-Besitzer: Kunden bei Pfand skeptisch

Das Geld bekommen die Kunden wieder, wenn sie das Geschirr zurückbringen, erklärt der Lokal-Betreiber Felix Wessling.

Brauhaus-Chef: Es gibt verschiedene Systeme

Man müsse erst mal schauen, welches System sich durchsetzt, sagt der Chef des Alt-Oberurseler Brauhaus, Thomas Studanski.

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Schraubgläser in Dipperz

Auch das Ausflugslokal "Kneshecke" in Dipperz hat schon länger ein Mehrweg-System eingeführt. Im ersten Lockdown ist dem Inhaber Michael Glas aufgefallen, wieviel Müll die Einweg-Verpackungen produzieren. Er hat deswegen ein Mehrweg-System eingeführt mit zum Beispiel Schraubgläsern und Hartschalen-Verpackungen.

Neue Verordnung ist kompliziert

Michael Glas sagt, er begrüße die neue Verordnung - sie sei aber wieder sehr kompliziert. Er wünscht sich, dass solche Verordnungen weniger bürokratisch und einfacher umgesetzt würden.

Kunden können Schüssel in Wetzlar ausleihen

Das Lokal "Zum Kesselchen" in Wetzlar ist so klein, dass die Ausnahmeregelung der Mehrweg-Angebotspflicht greift. Das Lokal bietet aber schon länger an, Essen in mitgebrachte Gefäße zu füllen. Außerdem bieten sie auch einige Frischhaltedosen zum Verleihen für Kunden an.

Pfandsystem lohnt nicht

Beim „Calabria“ in Lich gibt es nur wenige Abholungen am Tag, weshalb sich Pfandsystem nicht wirklich lohne, sagt ein Mitarbeiter unserem Reporter. Das „Karslruh“ in Gießen hingegen will auf ein Pfandsystem umstellen. Weil es aber Lieferengpässe gibt, dauert es laut Inhaber bis mindestens Ende Januar, bis das starten kann.

Positiver Aspekt: Müll wird vermieden

Das Restaurant „Alte Schmiede“ in Seligenstadt hat Bambusschalen bestellt. Chef Meryem Dikme findet die Mehrweg-Angebotspflicht positiv. Er sagt: Das sei gut, weil umweltfreundlicher. Man schmeiße ja sonst so viel weg.

Umweltfreundlich, aber auch umständlich

Den Umweltaspekt sieht auch das XXL-Restaurant Waldgeist in Hofheim. Aber dort wird die neue Mehrweg-Angebotspflicht auch als umständlich für die Restaurants angesehen. Für „teuer Geld“ müssen die Sachen neu eingekauft werden.

Fragen und Antworten zur Mehrweg-Angebotspflicht

Seit 01. Januar gilt die sogenannte Mehrwegangebotspflicht. Beschlossen wurde sie vom Bundestag im Mai 2021. Doch was bedeuten die neuen Vorgaben, für wen gelten sie, und was ändert sich für die Gastrobranche? Ein Überblick:

Was gilt seit dem 1. Januar 2023?

Restaurants, Bistros und Cafés, die Essen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen, sind ab 2023 verpflichtet, ihre Produkte auch in Mehrwegverpackungen anzubieten. So sollen laut Bundesumweltministerium insbesondere Einwegverpackungen aus Kunststoff ersetzt werden.

Für alle Angebotsgrößen eines To-Go-Getränks müssen beispielsweise zukünftig entsprechende Mehrwegbecher zur Verfügung stehen. Dasselbe Produkt in der Mehrwegverpackung darf allerdings nicht teurer sein als in der Einwegverpackung. Es ist aber erlaubt, die Mehrwegverpackung gegen Pfand auszugeben, das bei der Rückgabe zurückgezahlt wird.

Kontrolliert wird die Einhaltung von den Landesbehörden. Die Länder entscheiden selbst, ob sie die Aufgaben etwa an Kommunen abgeben.

Für wen gilt die Mehrwegangebotspflicht?

Die neue Pflicht muss von all jenen eingehalten werden, die mit Essen oder Getränken befüllte Take-away-Verpackungen an Verbraucherinnen und Verbraucher verkaufen:

  • Restaurants
  • Cafés
  • Bistros
  • Kantinen
  • Tankstellen
  • Supermärkte
  • Cateringbetriebe.

Davon ausgenommen sind kleinere Geschäfte wie:

  • Imbisse
  • Spätis
  • Kioske

Voraussetzung ist, dass dort höchstens fünf Beschäftigte arbeiten und sie gleichzeitig eine Ladenfläche von nicht mehr als 80 Quadratmetern haben.

Kundinnen und Kunden haben in diesen Betrieben allerdings die Möglichkeit, sich ihre Speisen und Getränke in selbst mitgebrachte Mehrwegbehältnisse füllen zu lassen.

Für Ketten wie etwa Bahnhofsbäckereien gilt diese Ausnahme laut Bundesumweltministerium nicht, wenn im gesamten Unternehmen mehr als fünf Beschäftigte arbeiten - selbst wenn die Verkaufsflächen der einzelnen Stellen weniger als 80 Quadratmeter betragen.

Was bedeutet die Änderung für die Gastrobranche?

Betroffene Betriebe sind laut dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga verpflichtet, Gäste auf die Möglichkeit hinzuweisen, Waren auch in Mehrwegverpackungen zu erhalten. In der Verkaufsstelle muss das deutlich sichtbar gemacht werden. Bei einer Lieferung muss dieser Hinweis zum Beispiel im Flyer aufgedruckt sein.

Wer gegen die neuen Vorschriften verstoßt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 10 000 Euro.

Wie funktioniert das System mit dem Mehrweggeschirr?

Die Mehrweglösung kann sehr unterschiedlich ausgestaltet werden. Betreiber sind zunächst einmal nur verpflichtet, ihre eigenen ausgegebenen Mehrwegverpackungen zurückzunehmen. Es gibt aber auch Betreiber, die mit Anbietern von Mehrwegsystemen zusammenarbeiten. Diese einheitlichen Systeme machen es beispielsweise möglich, einen To-Go-Kaffee im Mehrwegbecher am Frankfurter Hauptbahnhof zu kaufen und in einem Café in Dillenburg zurückzugeben.

Manche Systeme verlangen ein Pfandentgelt, andere arbeiten mit einem app-basierten Registrierungssystem. Das Angebot ist schon heute sehr groß und wird sich aus Sicht des Umweltministeriums voraussichtlich mit Inkrafttreten der Mehrwegangebotspflicht noch vergrößern.

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