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Beamtenbund-Chef verkündet: Keine Bahnstreiks Montag und Dienstag

Beamtenbund-Chef verkündet - Keine Bahn-Streiks Montag und Dienstag

Offenbar gute Freunde: Beamtenbund-Chef Ulrich Silberbach (l.) und GDL-Vorsitzender Claus Weselsky. Beide haben sich offenbar darauf geeinigt, dass es am Montag und Dienstag keine Bahnstreiks geben wird.
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Offenbar gute Freunde: Beamtenbund-Chef Ulrich Silberbach (l.) und GDL-Vorsitzender Claus Weselsky. Beide haben sich laut Silberbach darauf geeinigt, dass es am Montag und Dienstag keine Bahnstreiks geben wird.

Wegen der traditionellen Jahrestagung des Deutschen Beamtenbunds (DBB) schließt dessen Bundeschef Ulrich Silberbach Streiks der Lokführergewerkschaft GDL am Montag oder Dienstag aus.

Das sagte Silberbach dem Kölner Stadtanzeiger.

Verabredung mt GDL-Chef Weselsky

"Ich habe mit Claus Weselsky schon vor Weihnachten verabredet, dass während der Tagung in Köln keine Streiks stattfinden werden", so Silberbach. "Die An- und Abreise ist sichergestellt. Was danach passiert, liegt nicht mehr in meiner Hand." Die GDL ist Mitglied im DBB. Weselsky wird an den beiden Tagen ebenfalls zur Tagung erwartet. Ein GDL-Sprecher sagte auf FFH-Nachfrage: "Wenn er das so gesagt hat, dann wird das schon stimmen".

Weihnachtsfrieden der Gewerkschaft endet am Sonntag

Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn und anderen Eisenbahnunternehmen hatte die GDL nach zwei Warnstreikrunden weitere Arbeitskämpfe über Weihnachten und den Jahreswechsel ausgeschlossen. Dieser sogenannte Weihnachtsfrieden soll Weselsky zufolge bis einschließlich Sonntag Bestand haben. Ab Montag wären damit wieder Streiks möglich. Nach einer Urabstimmung unter den GDL-Mitgliedern könnten diese deutlich länger ausfallen als die jüngsten Warnstreiks im Tarifstreit.

Bahn macht neues Angebot

Unterdessen hat die Deutsche Bahn der Lokführergewerkschaft GDL ein neues Angebot vorgelegt. Dieses beinhaltet erstmals die Erwägung einer Arbeitszeitreduktion für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden pro Woche. Bahn-Personalvorstand Martin Seiler betont den Willen, über moderne Arbeitszeitmodelle zu verhandeln. "Die können dann statt 38 nur noch 35 Stunden arbeiten - oder auch 40 Stunden. Jeder wählt aus, wie in einer Cafeteria."

Weniger Arbeitszeit, keine Lohnerhöhung

Wer sich für kürzere Arbeitszeiten entscheidet, müsse dafür Abstriche bei einer tariflich vereinbarten Lohnerhöhung machen. "Das ist heute schon so, wenn sich die Mitarbeitenden für zusätzlichen Urlaub entscheiden", sagte Seiler.

Kernforderung der GDL war bisher Tabu-Thema

Das neue Angebot liege der GDL bereits vor, teilte die Bahn am Freitag mit. Der Konzern ist damit erstmals bereit, über eine Kernforderung der GDL zu reden, an der die Verhandlungen zuletzt gescheitert waren. Die Gewerkschaft unter ihrem Chef Claus Weselsky fordert unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Bahn bietet verschiedene Arbeitszeit-Modelle an

Bereits jetzt gibt es verschiedene Arbeitszeit-Wahlmodelle bei der Deutschen Bahn, bei denen sich Beschäftigte etwa zwischen mehr Urlaub, weniger Arbeitstagen oder höheren Löhnen und Gehältern entscheiden können. Das Angebot der Bahn sieht nun vor, diese Optionen zu erweitern.

GDL fordert Lohnerhöhung ohne Arbeitszeitkürzung

Die GDL verlangt eine monatliche Lohnerhöhung von 555 Euro und eine Inflationsausgleichsprämie, bei gleichzeitiger Arbeitszeitverkürzung ohne Gehaltsverlust. Die Bahn hält die Forderung wegen des benötigten zusätzlichen Personals für nicht realisierbar. Die Gewerkschaft hat sich zum neuen Angebot noch nicht geäußert.

 

Neuer Ärger für Bahn-Reisende? GDL-Mitglieder stimmen für Streiks

Kurz vor den Feiertagen macht die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer…

Yanik Schick

Redaktion
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