Vollbremsung verhindert Unfall - Polizei stoppt Falschfahrer auf der A66
Das war knapp: Auf dem Zubringer zur A66 konnte ein Wohnmobil-Fahrer einen Frontalunfall mit einem Falschfahrer gerade noch verhindern. Die Polizei stoppte den 51 Jahre alten mutmaßlichen Falschfahrer kurz darauf, rätselt aber noch über die Gründe der Geisterfahrt.
Der Mann war laut Polizei mit seinem braunen Opel Meriva auf die Gegenfahrbahn der K854 geraten. Warum er auf die falsche Seite der baulich getrennten Fahrbahn fuhr, ist noch unklar. Er fuhr den Angaben zufolge weiter in Richtung Langenselbolder Dreieck.
Vollbremsung verhindert Frontal-Crash
Auf dem Zubringer zur Autobahn kam ihm schließlich ein Wohnmobil entgegen. Dessen Fahrer reagierte geistesgegenwärtig: Nur durch eine Vollbremsung konnte ein schwerer Zusammenstoß verhindert werden, heißt es von den Beamten.
Wendemanöver auf der Straße
Nach der Beinahe-Katastrophe wendete der 51-Jährige demnach seinen Wagen und fuhr auf der A66 weiter in Richtung Fulda. Streifen der Polizeiautobahnstation entdeckten den Opel dann kurz vor der Abfahrt Bad Orb und geleiteten ihn sicher von der Autobahn.
Ermittlungen wegen Gefährdung
Wie es zur Falschfahrt kam, ist noch unklar. Ein Alkoholtest verlief vor Ort negativ. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des 51-Jährigen. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Zeugen, die Hinweise zur Fahrweise des Opels geben können, sollen sich bei der Polizei melden unter 06181 90-100.
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