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Offenbacher KWU-Türme werden abgerissen

Abriss hat offiziell begonnen - Offenbacher Betongerippe verschwindet

Sabrina Wiegand

Redakteurin
Sabrina Wiegand

© Video: HIT RADIO FFH, Foto: dpa

Seit 20 Jahren stehen die Betongerippe am Offenbacher Kaiserlei, jetzt werden sie abgerissen.

Auf diesen Tag haben in und um Offenbach viele gewartet: Heute hat offiziell der Abriss der riesigen, leerstehenden Betongerippe an der A661 am Kaiserlei begonnen. Er soll bis zum Jahreswechsel dauern.

Seit 20 Jahren fahren unzählige Autofahrer an den trostlosen Türmen vorbei und fragen sich, wann passiert da mal was - jetzt ist es endlich so weit.

“Kaiserviertel” soll entstehen

Entstehen sollen hier durch die ABG Frankfurt unter anderem 1.179 Mietwohnungen, Büroflächen, ein Hotel und eine Kita in einem ganz neuen Viertel. Das soll voraussichtlich 2029 eröffnen. In die Planung des Projekts investiert die AGB nach eigenen Angaben rund 500 Millionen Euro.

Oberbürgermeister: Bezahlbarer Wohnraum

Es sollen Wohnungen für die Menschen in der Region entstehen. Auch Studenten sollen davon profitieren, sagt Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke zu Beginn der Abrissarbeiten.

© HIT RADIO FFH
© ABG

Lukas Schirmer, der den Abriss leitet (von links), Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und ABG-Chef Frank Junker zeigen, wie es in Zukunft auf dem Gelände aussehen soll. 

Bauarbeiten passieren schrittweise

Der Rückbau läuft jetzt in mehreren Etappen. Zunächst werden die Gebäude geschossweise zurückgebaut. Dabei werden Bauteile mit Kleingeräten und Betonsägetechnik segmentiert, per Kran ausgehoben und am Boden weiter aufbereitet. Dieses Vorgehen wird so lange fortgeführt, bis die Gebäudehöhen erreicht sind, bei denen ein maschineller Abbruch mit Baggern möglich ist. So soll es eine verhältnismäßig geringe Lärm- und Staubbelastung geben.

FFH-Reporter vor Ort: So läuft der Abriss ab

In knapp 80 Metern Höhe wird Etage um Etage abgetragen, berichtet FFH-Reporter Yanik Schick.

© HIT RADIO FFH

Besonderheit: Alter Beton wird wiederverwendet

Bei den Rückbauarbeiten gab es einige Überlegungen, sagt Frank Junker von der ABG. „Wichtig war uns bei der Entscheidung auch, dass das Abbruchmaterial nahezu komplett auf der Baustelle verbleibt und vor Ort für die Neubauarbeiten aufbereitet wird“.

 

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