Hilfe aus Deutschland - Bundeswehr bekämpft Flammen in Frankreich
Die Bundeswehr unterstützt Frankreich mit Hubschraubern und Feuerlöschmaterial gegen die verheerenden Waldbrände im Südwesten des Landes.
Insgesamt sind 40 Soldatinnen und Soldaten vor Ort, um die Flammen bei Bordeaux aus der Luft zu bekämpfen.
Unterstützung aus der Luft
Die Bundeswehr hat am Vormittag zwei Transporthubschrauber und Feuerlöschmaterial nach Südwestfrankreich entsandt. Die Waldbrände dort bedrohen seit Tagen das Leben und die Sicherheit der Bevölkerung. Die Soldaten werden in der Umgebung von Bordeaux eingesetzt, um die Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Einsatzkräfte aus Deutschland
Insgesamt unterstützen 40 Soldatinnen und Soldaten vom Hubschraubergeschwader 64 aus Laupheim die französischen Einsatzkräfte. Sie sind mit zwei großen Transporthubschraubern vom Typ CH-53 vor Ort. Diese können jeweils 5.000 Liter Wasser aus Oberflächengewässern aufnehmen und aus der Luft ablassen. Der erste Löschflug fand bereits am Dienstagnachmittag statt. Der Einsatz ist zunächst auf fünf Tage beschränkt.
Erfahrung im Löscheinsatz
Das Hubschraubergeschwader 64 bringt viel Erfahrung im Löscheinsatz mit. In den letzten Monaten waren sie bereits in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Oberbayern im Einsatz. Neben den Piloten ist auch Bodenpersonal in die Krisenregion geflogen. Zusätzlich wurde weiteres Material zur Brandbekämpfung per A400M-Transportflugzeug zur französischen Militärbasis Cazaux gebracht.
Europäische Zusammenarbeit
Der Hilfseinsatz ist Teil des europäischen Katastrophenschutzverfahrens. Die französischen Behörden hatten aufgrund der dramatischen Lage Unterstützung angefordert. Solche Kooperationen zeigen die enge Zusammenarbeit zwischen den europäischen Ländern in Krisenzeiten. Gemeinsam geht es darum, die verheerenden Waldbrände unter Kontrolle zu bekommen und weitere Zerstörungen zu verhindern.