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Corona-Ticker: Hessen lockert Corona-Regeln

Corona-Ticker - Weitreichende Lockerungen in Hessen

Hessen lockert seine Corona-Beschränkungen, teilte die Landesregierung mit. Unter anderem gilt die 10 Quadratmeter-Regel für Geschäfte ab dem 6. Juli nicht mehr. Außerdem gibt es Lockerungen für Messen, Kinos und Theater und für Krankenhaus-Besuche.

Heute starten die Sommerferien und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hofft nach den Corona-Lockerungen für den Tourismus auf viele kurzentschlossene Reisende in Hessen. Viele Menschen seien noch verunsichert, ob und wohin sie ihr Sommerurlaub führen soll, sagte Hauptgeschäftsführer Julius Wagner der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. 


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Was ist inzwischen in Hessen wieder erlaubt und welche Corona-Beschränkungen gelten weiterhin?


Die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf www.hessen.de abrufbar.

Tagesaktuelle Liste der Corona-Fälle in Hessen nach Landkreisen.


+++ Hessen lockert Corona-Regeln +++

03.07.20, 11:03 Uhr

Hessen lockert seine Corona-Beschränkungen weiter. Die Landesregierung teilte mit, dass ab dem 6. Juli bei Veranstaltungen wie Messen oder Konzerten sowie in Theatern und Kinos die Fünf-Quadratmeter-Regel für Sitzplätze und die Zehn-Quadratmeter-Regel für Stehplätze aufgehoben wird. Auch der Besuch von Sportveranstaltungen und -wettkämpfen ist unter Einhaltung der Drei-Quadratmeter-Regel und eines Hygienekonzeptes wieder möglich. Die Zehn-Quadratmeter-Regel für Geschäfte wird ebenfalls aufgehoben. 

+++ Staatsanwaltschaft lehnt Ermittlungen gegen Virologen Streeck ab +++

03.07.20, 10:45 Uhr

Nach Eingang einer Strafanzeige gegen den Bonner Virologen Hendrik Streeck im Zusammenhang mit der sogenannten Heinsberg-Studie werden keine Ermittlungen aufgenommen. "Wir haben die Aufnahme von Ermittlungen abgelehnt", sagte der Bonner Staatsanwalt Sebastian Buß. Die Anzeige habe sich vor allem gegen Streeck, aber auch gegen andere Menschen gerichtet. Unter anderem seien Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Arbeit an der Heinsberg-Studie formuliert worden. Streeck hatte für die Studie die Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Heinsberg untersucht, einem der ersten deutschen Corona-Hotspots. Sie sorgte für Aufsehen aber auch Kritik an der Methodik und der Begleitung durch eine PR-Agentur. 

+++ 446 registrierte Neuinfektionen in Deutschland +++

03.07.20, 07:38 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 446 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 195 674 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldete (Datenstand 3.7., 0.00 Uhr). 9003 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 9 im Vergleich zum Vortag. Etwa 181 000 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

+++ Hotels und Gaststätten setzen auf kurzentschlossene Gäste +++

03.07.20, 07:23 Uhr

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hofft nach den Corona-Lockerungen für den Tourismus auf viele kurzentschlossene Reisende in Hessen. Viele Menschen seien noch verunsichert, ob und wohin sie ihr Sommerurlaub führen soll, sagte Hauptgeschäftsführer Julius Wagner der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Die Situation in den Tourismusregionen im Land sei deshalb sehr unterschiedlich. In den bekannten und etablierten Regionen wie Willingen, dem Edersee, im Rheingau oder auch Teilen des Odenwalds sei die Buchungslage für den Sommer gut. 

+++ Deutsche müssen bei Reise nach England bald nicht mehr in Quarantäne +++

03.07.20, 04:24 Uhr

England lockert seine im Zuge der Corona-Pandemie getroffenen Quarantäne-Vorschriften für Einreisende: Besucher unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien müssen sich ab dem 10. Juli bei ihrer Ankunft nicht mehr selbst für 14 Tage isolieren. Das teilte das Verkehrsministerium mit. Eine vollständige Liste der Länder, die von der Quarantäne ausgenommen werden, soll im Laufe des Tages veröffentlicht werden. Diese Regel gelte aber nur für England - in Wales, Schottland und Nordirland sind weiter die alten Vorschriften in Kraft.

+++ Corona-Krise: Volkszählung soll auf 2022 verschoben werden +++

03.07.20, 01:59 Uhr

Die für das laufende Jahr geplante Volkszählung soll wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben werden. Die Vorbereitungsarbeiten hätten nicht wie geplant durchgeführt werden können, erklärte das Bundesinnenministerium auf Anfrage in Berlin. Deshalb sei geplant, den Zensus um ein Jahr zu verschieben. Dafür muss das Zensusgesetz geändert werden, was noch vom Kabinett und danach von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden muss. Die Zählung nimmt nicht nur die Bevölkerung in den Blick, sondern soll auch Daten zu Erwerbstätigkeit und Wohnsituation liefern. Die letzte Volkszählung war 2011.

+++ Hartz-IV-Empfänger müssen wieder mit Sanktionen rechnen +++

03.07.20, 00:41 Uhr

Hartz-IV-Empfänger müssen von sofort an wieder mit Sanktionen rechnen, sollten sie gegen Auflagen der Jobcenter verstoßen. Eine entsprechende Weisung hat die Bundesagentur für Arbeit an die Jobcenter herausgegeben, wie ein Sprecher der Bundesagentur in Nürnberg bestätigte. Hintergrund sei die Wiederöffnung der Jobcenter für den Publikumsverkehr. Die Aussetzung der Sanktionen sei vor allem deswegen erfolgt, weil Betroffene nicht in die Jobcenter kommen konnten. Die Jobcenter waren wegen der Corona-Krise für den Publikumsverkehr geschlossen worden.

+++ WHO: Tests an Menschen mit 17 Impfstoff-Kandidaten gegen Coronavirus +++

02.07.20, 23:37 Uhr

Im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus werden inzwischen 17 Impfstoffkandidaten an Menschen getestet. Am weitesten fortgeschritten ist ein Impfstoff, den die Universität Oxford entwickelt hat, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach einer zweitägigen Corona-Forschungskonferenz berichtete. Selbst, wenn diese Kandidaten nicht erfolgreich sind, ist die WHO optimistisch: "Wir haben eine breite Pipeline mit vier verschiedenen Impfstofftypen", sagte Ana Maria Henao Restrepo, bei der WHO für Forschung und Entwicklung zuständig. Es werde an mehr als 150 Wirkstoffen geforscht.

+++ Trauriger Corona-Rekord: USA mit mehr als 50 000 Neuinfektionen +++

02.07.20, 22:18 Uhr

(Foto - aktuell und Grafik Nr. 101176) =Teile der USA hatten sich in der Corona-Pandemie schon außer Gefahr gewähnt, Bars und Restaurants geöffnet - nun spitzt sich die Lage vor allem im Süden und Westen dramatisch zu. Präsident Trump will von alledem nichts hören.Washington (dpa) - Mit einer Rekordzahl von mehr als 50 000 Neuinfektionen an einem Tag spitzt sich die Corona-Pandemie in den USA dramatisch zu. Während US-Präsident Donald Trump die Gefahr herunterspielt, nahmen am Mittwoch mehrere Bundesstaaten kurz vor dem Nationalfeiertag am 4. Juli Lockerungen des Alltagslebens zurück. Demokraten werfen der Regierung Unfähigkeit vor.

+++ Fast 2500 Verstöße gegen Corona-Regeln in Frankfurt +++

02.07.2020, 17:03 Uhr

Die Stadt Frankfurt hat in den vergangenen drei Monaten 2434 Verstöße gegen die von der Landesregierung angeordneten Corona-Regeln registriert und entsprechende Verfahren eingeleitet. In gut 2100 der Fälle wurde gegen das geltende Kontaktverbot verstoßen, wie die Stadt mitteilte. Insgesamt gab es in Hessens größter Stadt den Angaben zufolge zwischen Anfang April und Ende Juni knapp 50 000 Kontrollen - zumeist in Gewerbebetriebe und Gaststätten.

+++ Rekord bei bundesweiten Corona-Tests +++

02.07.2020, 15:15 Uhr

In der vergangenen Woche wurden so viele Tests durchgeführt, wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Insgesamt 456 041 Menschen wurden zwischen dem 22. und 28. Juni auf Corona getestet. Die Quote der positiven Tests ist mit 0,8 Prozent vergleichsweise niedrig. Anfang April waren noch 9 Prozent der durchgeführten Tests positiv.

Nach großen lokalen Corona-Ausbrüchen waren in mehreren Fällen gleich alle Mitarbeiter betroffener Betriebe getestet worden - etwa bei der Fleischfabrik Tönnies im Kreis Gütersloh. Im bayerischen Landkreis Starnberg war es Anfang der Woche zu einem Ausbruch bei einem Cateringunternehmen gekommen. Weil ein Mitarbeiter in einer Containerwohnung mit einem Flüchtling zusammenwohnt, testen die lokalen Behörden nun Bewohner verschiedener Flüchtlingsunterkünfte.

+++  Landtag macht Weg frei für Corona-Sondervermögen +++

02.07.20, 13:48 Uhr

Im hessischen Landtag ist eine Hürde für das umstrittene, kreditfinanzierte Corona-Sondervermögen gefallen. Dabei geht es um zwölf Milliarden Euro. Künftig reicht eine einfache Mehrheit aus, um Ausnahmen von der Schuldenbremse zu beschließen. Der Landtag verabschiedete mit den Stimmen der schwarz-grünen Regierungskoalition eine entsprechende Gesetzesnovelle.

+++ Bundestag beschließt Nachtragshaushalt +++

02.07.20, 11:15 Uhr

Der Bundestag hat den zweiten Nachtragshaushalt zur Finanzierung des Konjunkturpakets in der Corona-Krise beschlossen. Vorgesehen sind für 2020 nun insgesamt neue Schulden in Höhe von 217,8 Milliarden Euro

+++ Scholz: Trotz Krise wird Sozialstaat durch Grundrente ausgebaut +++

02.07.20, 11:02 Uhr

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat zugesagt, dass der Bund trotz Corona-Krise nicht bei Sozialleistungen sparen wird. "Wir werden gegen diese Krise nicht ansparen und wir werden den Sozialstaat, der uns so leistungsfähig durch diese Krise führt, nicht antasten, sondern ausbauen", sagte der Finanzminister im Bundestag. Ein Zeichen dafür sei die Grundrente. Sie soll Anfang 2021 in Kraft treten. Wenn man so viel Geld ausgebe, wie die Bundesregierung derzeit, "wird es ja wohl möglich sein, eine Grundrente zu finanzieren", sagte Scholz.

+++ DIHK-Umfrage: Corona-Krise belastet Ausbildungsmarkt +++

02.07.20, 10:04 Uhr

Die Corona-Krise belastet den Ausbildungsmarkt in Deutschland. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags werden Betriebe in diesem Jahr voraussichtlich weniger ausbilden. Das betriebliche Ausbildungsplatzangebot liege im Branchendurchschnitt um gut sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie der DIHK nach einer Umfrage unter rund 15 000 Firmen mitteilte. Die Bewerbungsprozesse in den Unternehmen seien ins Stocken geraten, Einstellungen verzögerten sich vielerorts. Die Übernahmeperspektiven für ausgebildete Fachkräfte seien aber auch in diesem Jahr gut.

+++ Spahn fordert Lieferfähigkeit von Coronamittel-Hersteller +++

02.07.20, 08:55 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert vom Hersteller des Coronamedikaments Remdesivir trotz eines Großeinkaufs der USA weiterhin Lieferfähigkeit. Er erwarte von der Pharmafirma Gilead Sciences, "dass Deutschland und Europa versorgt werden, wenn es um ein solches Medikament geht", sagte der CDU-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin". Den Bedarf für die kommenden Wochen sieht Spahn ohnehin gesichert. In der Zentralapotheke des Bundes gebe es entsprechende Reserven. Die US-Regierung hat sich einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge von Remdesivir gesichert. 

+++ Prüfungen unter Corona-Bedingungen bringen Hochschulen an Grenzen +++

02.07.20, 07:13 Uhr

Mitte Juli beginnt an Hessens Hochschulen die Prüfungsphase. Zum Abschluss des coronabedingten Digitalsemesters kommt auf die Unis einiges zu. "Der Prüfungsbetrieb einer großen Hochschule ist auch sonst schon eine logistische Großaufgabe", sagte die Präsidentin der Frankfurter Goethe-Universität, Birgitta Wolff, der Deutschen Presse-Agentur. "Jetzt brauchen wir, Faustregel, sechs bis sieben mal so viele Räume." Zudem müssen an den Hochschulen noch ausgefallene Klausuren des vergangenen Wintersemesters nachgeholt werden.

+++ 503 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland +++

02.07.20, 07:01 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 503 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 195 228 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldete (Datenstand 2.7., 0.00 Uhr). 8994 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 9 im Vergleich zum Vortag. Etwa 180 300 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden

+++ Landtag macht Weg frei für Corona-Sondervermögen +++

02.07.20, 06:29 Uhr

Im hessischen Landtag soll ab 11.00 Uhr voraussichtlich die letzte Hürde für das umstrittene, kreditfinanzierte Corona-Sondervermögen fallen. Geplant ist die Verabschiedung eines Gesetzes, mit dem die Regelungen zur Schuldenbremse gelockert werden. Danach soll künftig eine einfache Mehrheit ausreichen, um Ausnahmen von der Schuldenbremse zu beschließen. Bislang war eine Zweidrittelmehrheit - und damit Zustimmung aus der Opposition - nötig. Die Opposition hatte diese Unterstützung verweigert.

+++ Bundesbürger buchen wieder mehr Auslandsreisen +++

02.07.20, 02:47 Uhr

Viele deutsche Urlauber zieht es jetzt wieder ins Ausland. Das schreiben die Zeitungen der Funke Mediengruppe und berufen sich dabei auf den Deutschen Reiseverband. Nachdem bislang fast ausschließlich Deutschland-Urlaube gebucht worden seien, steige jetzt das Interesse an Flügen auf die Balearen, die Kanaren und nach Griechenland. Die Gesamtzahl der Buchungen liegt demnach aber weiter deutlich unter früheren Rekordzahlen; sie entsprächen etwa einem Viertel des Vorjahres.

+++ Biontech: Impfstoffkandidat macht Hoffnung - erste positive Ergebnisse +++

01.07.20, 17:21 Uhr

Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus sind das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer einen Schritt vorangekommen. Bei Tests in den USA entwickelten Probanden wirksame Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2. Schwerwiegende Nebenwirkungen seien bei dem Wirkstoff nicht festgestellt worden. Das teilten Biontech und Pfizer mit. Unklar ist noch, ob diese Antikörper tatsächlich vor einer Infektion mit Sars-CoV-2 schützen. Das sollen nun Tests mit bis zu 30 000 Probanden zeigen. Biontech-Mitbegründer und -chef Ugur Sahin nannte die vorläufigen Daten sehr ermutigend und auch mehrere Experten bewerteten die Ergebnisse positiv.

+++ Esprit schließt die Hälfte seiner Läden +++

01.07.20, 17:21 Uhr

Der angeschlagene Modekonzern Esprit will rund die Hälfte seiner Geschäfte in Deutschland schließen - insgesamt rund 50 Filialen. Etwa 1100 Stellen in den Läden und der Verwaltung sollen gestrichen werden. Das teilte das Unternehmen mit. Weitere 100 Stellen sollen in Asien wegfallen. Der Modekonzern hatte bereits Ende März für mehrere unter der Corona-Krise leidende deutsche Tochtergesellschaften ein Schutzschirmverfahren beantragt, um sich vor Forderungen der Gläubiger zu schützen. Nun habe das Insolvenzgericht der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zugestimmt, berichtete Esprit.

+++ Flugpersonal fühlt sich bei Corona-Hilfen vernachlässigt +++

01.07.20, 15:47 Uhr

Die Beschäftigten deutscher Luftverkehrsunternehmen fühlen sich bei den Staatshilfen für die Airline-Branche vernachlässigt. Trotz der Milliarden-Rettungspakete für Lufthansa und Tui in der Corona-Krise müssten die Beschäftigten um ihre Zukunft bangen, heißt es in einem Aufruf der Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo zu einer Demonstration an diesem Donnerstag in Berlin. Betroffen von Schließungsplänen sind zunächst die Beschäftigten der Lufthansa-Beteiligungen Germanwings und Sunexpress Deutschland, der LGW und der Tuifly. Der Protest steht unter dem Motto "Ihr fliegt in den Urlaub - Wir fliegen raus".

+++ Keine Einreisesperren für Oberösterreicher +++

01.07.20, 15:01 Uhr

Trotz des Corona-Ausbruchs im Raum Linz plant Deutschland keine Einreisebeschränkungen für Menschen aus Oberösterreich. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums betonte in Berlin, man lasse die Grenzkontrollen, die im Zuge der Corona-Krise eingeführt worden waren, gerade wieder auslaufen. "Es besteht im Moment keine Absicht, das wieder rückgängig zu machen." Binnen 24 Stunden wurden in Österreich 107 neue Coronafälle gemeldet. Die meisten davon gehen auf den Infektionsschwerpunkt im Bundesland Oberösterreich zurück. Dort werden Schulen, Kindergärten und Horte deshalb für eine Woche wieder geschlossen.

+++ Regierung rechnet nicht mit Engpass bei Corona-Mittel Remdesivir +++

01.07.20, 14:31 Uhr

Die Bundesregierung rechnet auch nach dem Groß-Einkauf der USA nicht mit einem Engpass beim Corona-Mittel Remdesivir. Man habe sich das Medikament frühzeitig für die Therapie von Corona-Patienten gesichert, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Derzeit gebe es genügend Reserven. Mit der erwarteten Zulassung des Mittels für den europäischen Markt sei zudem die Verpflichtung für den Hersteller verbunden, "in angemessenem Umfang zu liefern". Man gehe davon aus, dass die Firma dieser Verpflichtung nachkommen werde. Die US-Regierung hat sich einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge von Remdesivir gesichert. Laut US-Gesundheitsministerium wurde der Kauf von Wirkstoff-Dosen für mehr als 500 000 Behandlungen vereinbart. Das entspreche 100 Prozent der geplanten Produktionsmenge für Juli sowie jeweils 90 Prozent für August und September. Remdesivir gilt als eines der aussichtsreichsten Medikamente bei schweren Corona-Symptomen.

+++ Österreich bietet allen Tourismusmitarbeitern Coronatest an +++

01.07.20, 14:23 Uhr

In Österreich können sich ab sofort alle Tourismusmitarbeiter, die Gästekontakt haben, fast fortlaufend auf das Coronavirus testen lassen. Die Kosten übernehme der Bund, bis Jahresende stünden dafür 150 Millionen Euro bereit, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) in Wien. "Wir hoffen, dass so viele Betriebe wie möglich mitmachen, wir haben das Programm so breit wie möglich aufgestellt", meinte Köstinger. Maximal werde ein Test pro Woche pro Mitarbeiter bezahlt. Ziel sei, dass in der Hauptsaison rund 70 bis 80 Prozent der Betriebe teilnehmen. Damit wolle das Tourismusland Österreich versuchen, maximale Sicherheit für Gäste und ein möglichst unbeschwertes Urlaubserlebnis sicherzustellen, sagte die Ministerin. Sie bezeichnete das Programm als "einzigartig weltweit".

+++ Herbergen rechnen mit Tausenden Stornierungen bei Klassenfahrten +++

01.07.20, 14:11 Uhr

Nach dem Verbot mehrtägiger Klassenfahrten im ersten Schulhalbjahr 2020/2021 wegen der Corona-Krise rechnen die hessischen Jugendherbergen mit Stornierungen von rund 60 000 bis 80 000 Übernachtungen. Es werde den Herbergen die letzte Hoffnung auf ein wenig Normalität nach den Herbstferien genommen, teilte der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks mit. Nachdem durch die Lockerungen 21 der 30 Herbergen im Land wieder geöffnet seien, habe man nun den nächsten Dämpfer aus der Landespolitik in Kauf nehmen müssen. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte am Dienstag die Rückkehr zum regulären Schulbetrieb nach den Sommerferien angekündigt, mehrtägige Klassenfahrten bis einschließlich Januar aber ausgeschlossen.

+++ Anstieg der Coronazahlen in Österreich und Schweiz +++

01.07.20, 14:13 Uhr

Fast zeitgleich mit neuen Lockerungsschritten kommt es in Österreich wegen eines Corona-Clusters zu regionalen Einschränkungen. Im Raum Linz in Oberösterreich würden von Freitag an für eine Woche die Schulen, Kindergärten und Horte wieder für eine Woche geschlossen, sagte Ministerpräsident Thomas Stelzer (ÖVP) am Mittwoch in Linz. Außerdem werde eindringlich an alle Bürger in der Region appelliert, in geschlossenen Räumen wieder Masken zu tragen und Veranstaltungen möglichst zu meiden. Das Bundesland reagiert damit auf einen deutlichen Anstieg der Coronainfektionen. Der Cluster sei nach bisherigen Erkenntnissen auf das Umfeld einer Freikirche zurückzuführen, so Stelzer. Einige Großfamilien mit mehreren Kindern hätten das Coronavirus verbreitet. Sie seien in Quarantäne. Die Polizei werde bei der Suche nach Kontaktpersonen helfen, hieß es.

+++ Keine Steuererhöhung der Städte wegen Corona-Krise +++

01.07.20, 13:14 Uhr

Die größeren hessischen Städte planen wegen der Einnahmeausfälle in der Corona-Krise nach einer Umfrage der Bundes der Steuerzahler keine Steuererhöhungen. Der Umfrage in Städten mit mehr als 20 000 Einwohnern zufolge planten die meisten der 45 teilnehmenden Kommunen für 2020 einen Nachtragshaushalt (38 Prozent) oder Haushaltssperren (33 Prozent). 13 Prozent wollten eine generelle Stellenbesetzungssperre verhängen. Genauso viele wollen in Kommissionen gemeinsam mit den Gemeindevertretern über Maßnahmen aus der finanziellen Schieflage beraten. Sieben Prozent der Städte wollten zunächst keine Maßnahmen ergreifen, teilte der Bund der Steuerzahler in Hessen mit. 

+++ Corona lässt Außenhandel mit Frankreich einbrechen +++

01.07.20, 12:23 Uhr

Die Corona-Krise hat in Hessen zu einem Einbruch beim Außenhandel mit Frankreich geführt, einem der wichtigsten wirtschaftlichen Partner des Bundeslandes. Im April sanken die Zahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 27 Prozent beim Import und um knapp 43 Prozent beim Export, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Der Rückgang beim Export betraf besonders Fahrzeuge, Fahrzeugteile und -zubehör: Ihr Warenwert ging um 84,4 Prozent zurück.

+++ VW stoppt Pläne für neues Werk in der Türkei +++

01.07.20, 12:14

Der VW-Konzern stoppt die Pläne für den Bau eines neuen Werks in der Türkei. "Hintergrund ist der durch die Corona-Krise erfolgte Einbruch der globalen Automobilnachfrage", erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg. Das Projekt für die Fabrik in Manisa bei Izmir war eigentlich so gut wie beschlossen, hatte aber zuletzt auf Eis gelegen. Über die Absage hatte zuvor auch das Fachblatt "Automobilwoche" berichtet.

+++ Deutschland hebt Einreisebeschränkungen für elf Nicht-EU-Staaten auf +++

01.07.20, 11:00 Uhr

Deutschland gewährt Menschen aus elf Staaten außerhalb der Europäischen Union wieder die unbeschränkte Einreise. Das gilt nach einem Kabinettsbeschluss für Reisende aus Australien, Georgien, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien und Uruguay. Für Japan, Südkorea und China gelten die Lockerungen der Mitte März in der Corona-Krise verhängten Beschränkungen unter Vorbehalt, wenn diese Länder auch Menschen aus Deutschland wieder die Einreise erlauben. Die Erleichterungen treten am Donnerstag in Kraft, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Damit orientiert sich die Bundesregierung weitgehend an einem Beschluss der EU-Staaten vom Vortag. Demnach solle Menschen aus 14 Ländern wieder einreisen dürfen. Die Liste soll alle zwei Wochen überarbeitet werden.

+++ Ifo-Institut erwartet "Aufstieg aus dem Corona-Tal" +++

01.07.20, 10:38 Uhr

Nach der schweren Corona-Rezession erwartet das Ifo-Institut für die zweite Jahreshälfte einen kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Die Münchner Ökonomen rechnen für das dritte Quartal mit einem Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent, für das vierte von 3,8 Prozent, wie das Institut mitteilte. "Von nun an geht es schrittweise wieder aufwärts", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Die Wirtschaftsforscher stellten ihre Prognose unter Vorbehalt: Bei den Annahmen über den weiteren Verlauf der Epidemie und die politischen Reaktionen bestehe hohe Unsicherheit.

+++ Tschechien schafft Mundschutzpflicht fast ganz ab +++

01.07.20, 10:29 Uhr

Tschechien hat nach mehr als drei Monaten die Mundschutzpflicht fast ganz abgeschafft. Sie gilt seit Mittwoch flächendeckend nur noch in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Die Regierung in Prag begründete die Lockerung mit der stabilen Entwicklung bei den Coronavirus-Fallzahlen. Ausgenommen sind einige Corona-Hotspots im Osten des Landes sowie die Prager U-Bahn. Die Pflicht, selbst im Freien eine Maske zu tragen, war bereits vor mehreren Wochen ausgelaufen. Tschechien war mit der Einführung des Maskenzwangs Mitte März einer der Vorreiter in Europa gewesen.

+++ Arbeitslosigkeit im Juni in Hessen weiter gestiegen +++

01.07.20, 10:10 Uhr

Trotz massiver Kurzarbeit ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen auch im Juni wegen der Corona-Krise weiter gestiegen. Zum Stichtag waren gut 197 000 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur in Frankfurt berichtete. Das waren knapp 5000 mehr als im Mai und sogar knapp 50 000 mehr als im Juni 2019.

+++ DFL-Chef: Bundesliga-Start wohl am 11. oder 18. September +++

01.07.20, 09:13 Uhr

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die neue Bundesliga-Saison entweder am 11. oder 18. September starten. Entschieden sei es noch nicht, "wir sind noch in Gesprächen mit dem DFB", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in einem Interview der "Welt" auch mit Blick auf die erste Runde des DFB-Pokals. Aber es sei "sicherlich so", dass eines der beiden Daten für den ersten Spieltag vorgesehen sei.

+++  Einzelhandel kommt ganz unterschiedlich aus Corona-Tief +++

01.07.20, 08:47 Uhr

Die deutschen Einzelhändler sind im Mai ganz unterschiedlich aus dem Corona-Tief gekommen. Im Vergleich zum April legten die Umsätze preisbereinigt (real) um starke 13,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt auf der Grundlage vorläufiger Zahlen berichtete. Das waren auch 3,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Internet- und Versandhandel verzeichnete gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 28,7 Prozent. Hingegen musste der Handel mit Textilien, Schuhen und Lederwaren starke Einbußen hinnehmen. Die Sparte verzeichnete im Mai einen um 22,6 Prozent verringerten Real-Umsatz. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres fehlen diesen Händlern 32,6 Prozent der Erlöse.

+++ Griechenlands Regionalflughäfen wieder für Charterflüge geöffnet +++

01.07.20, 08:12 Uhr

Griechenland hat alle seine Flughäfen auf den Inseln und in den Ferienregionen des Festlandes für Auslandsflüge geöffnet. Erstmals nach Ausbruch der Corona-Pandemie sind am Vormittag Charterflugzeuge aus Deutschland auf dem Flughafen der griechischen Ferieninsel Kreta gelandet und wurden feierlich mit Musikanten und den lokalen Schnaps Tsikoudiá empfangen, wie das griechische Fernsehen zeigte. "Es wird eine schwierige Saison sein", sagte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas dem Nachrichtensender Skai.

+++ Maßnahmen nach Corona-Fällen bei Caterer in Oberbayern +++

01.07.20, 07:55 Uhr

Nach einem Corona-Ausbruch bei einem Cateringunternehmen in Bayern versuchen die Behörden mit Hochdruck, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Helfen sollen weitere Tests und die Suche nach Kontaktpersonen der Infizierten in einem Betrieb des Caterers im oberbayerischen Gilching. Bis Dienstagabend ergab die Reihentestung der Mitarbeiter 45 Fälle. Beteiligt sind die Gesundheitsbehörden von einem halben Dutzend umliegender Landkreise, aus denen Beschäftigte des Unternehmens stammen.

+++ Ende der Kurzarbeit bei VW +++

01.07.20, 07:29 Uhr

Ab heute hat die Kurzarbeit bei Volkswagen ein Ende, auch für die etwa 17.000 Angestellten im Werk in Baunatal. Alle Schichtpläne sollen ab sofort wieder vollständig besetzt werden, teilte das Unternehmen mit. In Baunatal waren zuletzt noch 2.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. „Das ist ein absolut positives Zeichen, denn das heißt auch, dass wir Arbeit für die Leute haben“, sagte uns Werkssprecher Heiko Hillwig. Zuletzt habe sich die schwache Nachfrage in der Autoindustrie wieder besser entwickelt. 

+++ Mehrwertsteuer-Senkung ab heute +++

01.07.20, 06:34 Uhr

Um die Verbraucher nach dem Corona-Lockdown wieder in die Geschäfte zu locken, sinkt zum 1. Juli für genau sechs Monate die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent. Der ermäßigte Steuersatz, der auf viele Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs erhoben wird, geht bis Jahresende von 7 auf 5 Prozent zurück.

+++ Drastischer Stellenabbau bei Airbus +++

30.06.20, 19:41 Uhr

Kaum eine Branche ist von Corona so hart getroffen worden wie die Luftfahrtbranche. Dem Flugzeugbauer Airbus geht es dabei besonders an den Kragen. Er will weltweit 15 000 Stellen streichen. Allein in Deutschland sollen etwa 5100 Stellen betroffen sein, teilte der Flugzeugbauer mit Schaltzentrale im französischen Toulouse am Abend mit. "Die Branche befindet sich in einer beispiellosen Krise", hieß es in einer Mitteilung. Es werde erwartet, dass sich der Luftverkehr nicht vor 2023 erholen werde und möglicherweise erst 2025 wieder auf dem Niveau von vor Corona sein werde. Bei Airbus schrillen schon länger die Alarmglocken. Der Konzern hatte bereits zuvor angekündigt, für zwei Jahre seine Produktion und seine Auslieferungen um 40 Prozent kürzen. Derzeit sind viele fertige Flugzeuge geparkt. Die Airlines nehmen sie wegen des Markteinbruchs durch die Corona-Krise zunächst nicht ab.

+++ Verbraucherschützer fordern Verlängerung für Corona-Mieterschutz +++

30.06.20, 15:35 Uhr

Die Verbraucherzentralen fordern, dass Mieter länger vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise geschützt werden. Viele Verbraucher seien auch weiterhin stark belastet, sagte der Chef des Verbraucherzentrale-Bundesverbands, Klaus Müller, dem "Handelsblatt". Es sei wichtig, für existenzielle Krisen "Überbrückungsmöglichkeiten" zu bieten. "Nötig ist daher eine zeitnahe Verlängerung der Moratorien für Kredite, Miet- und Energiezahlungen", forderte Müller. Diese Moratorien sollten heute auslaufen.Der Bundestag hatte zur Abmilderung der Pandemie-Folgen beschlossen, dass Mietern vom 1. April bis zum 30. Juni nicht gekündigt werden darf, wenn sie wegen der Corona-Krise die Miete nicht zahlen können. Auch bei privaten Krediten und Rechnungen für Strom oder Gas ist für diesen Zeitraum ein Zahlungsaufschub möglich.

+++ Bayern beschließt Corona-Tests für jedermann +++

30.06.20, 13:43 Uhr

Ungeachtet vieler kritischer Stimmen hat die bayerische Staatsregierung kostenlose Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung beschlossen. Das Testkonzept laute "schneller, kostenlos und für jedermann", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Er kündigte an, dazu die Kapazitäten von aktuell 20 000 auf 30 000 Tests pro Tag zu erhöhen. Der Freistaat übernimmt die Kosten in all den Fällen, in denen nicht ohnehin Krankenkassen in der Pflicht sind. Man stelle dafür aufs Jahr gerechnet 200 Millionen Euro bereit, sagte Söder.

+++ Wieder gemeinsamer Unterricht in Hessen nach den Sommerferien +++

30.06.20, 12:25 Uhr

In Hessen sollen alle Schulformen nach den Sommerferien zu einem gemeinsamen Präsenzunterricht an fünf Tagen pro Woche zurückkehren. Das hat das Kultusministerium mitgeteilt. Die Aufhebung des Abstandsgebot im Unterricht mache es möglich, zu einem geregelten Klassen- und Kurssystem ohne Begrenzung der Gruppengröße zurückzukehren.

+++ Weitere Jugendherbergen öffnen zum 1. Juli +++

30.06.20, 11:16

Nach der coronabedingten Schließung öffnen zum 1. Juli weitere Jugendherbergen in Hessen. Zwölf weitere Häuser sind wieder bereit, Gäste zu empfangen. Damit sind dann 21 der 30 eigenen Einrichtungen offen, wie das Jugendherbergswerks in Frankfurt berichtete. Zudem sind zwei Häuser in jeweils eigener Trägerschaft wieder offen. Wieder verfügbar seien die Häuser in Kassel, Willingen, Rotenburg, Biedenkopf, Lauterbach, Gersfeld, Wetzlar, Büdingen, Oberreifenberg, Bad Homburg, Darmstadt und Erbach. Die Jugendherberge Wiesbaden plane die Wiederöffnung am 1. August.

+++ Cirque du Soleil entlässt fast 3500 Mitarbeiter +++

30.06.20, 10:52 Uhr

Das kanadische Live-Unterhaltungs-Unternehmen Cirque du Soleil beantragt Insolvenzschutz und entlässt vorerst rund 3480 Mitarbeiter. Der Schritt sei eine Folge der "immensen Störungen und aufgezwungenen Einstellungen von Shows" in der Folge der Corona-Pandemie, teilte das Unternehmen in Montréal mit.Der Entertainment-Konzern will seine Schulden mit Hilfe der kanadischen Regierung und von bisherigen Beteiligungsgesellschaften umschichten. Die aktuellen Pläne sehen vor, dass diese Institutionen 300 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln bereitstellen und dafür die Vermögensgegenstände des Unternehmens übernehmen.

+++ WHO: Corona-Pandemie bei weitem nicht vorbei +++

30.06.20, 10:05 Uhr

Sechs Monate nach ersten Meldungen über das neue Coronavirus im chinesischen Wuhan - und weltweit inzwischen mehr als 10 Millionen Infektionen - ist die Pandemie nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch lange nicht beendet. "Wir alle wollen, dass dies vorbei ist, wir alle wollen mit unserem Leben weitermachen. Aber die harte Realität ist: Es ist noch nicht einmal annähernd vorbei", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz.

+++ Ifo: Zahl der Kurzarbeiter sinkt +++

30.06.20, 09:10 Uhr

In Deutschland ist die Zahl der Kurzarbeiter nach Berechnungen des Ifo-Instituts im Juni gesunken. Nach 7,3 Millionen Kurzarbeitern im Mai seien es im Juni noch 6,7 Millionen gewesen, hieß es in einer Mitteilung. Der Anteil an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sei damit von zuvor 22 Prozent auf nur noch 20 Prozent geschrumpft. Die Berechnung basiert auf den Ergebnissen von Unternehmensbefragungen des Münchener Forschungsinstituts. In der Industrie und der Autobranche stieg die Zahl der Kurzarbeiter jedoch leicht an - im Gastgewerbe sank sie.

+++ Maskenpflicht bei Kulturveranstaltungen in Bayern soll fallen +++

30.06.20, 09:04 Uhr

Bei Kulturveranstaltungen in Bayern soll die Maskenpflicht fallen. Im Saal dürfe die Maske auf dem festgelegten Sitzplatz künftig abgenommen werden, kündigte Ministerpräsident Markus Söder in der "Augsburger Allgemeinen" an. Demnach solle die neue Regelung am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. "Man kann die Kultur dann eine Stunde oder eineinhalb Stunden, je nachdem wie das Ganze dann konzipiert ist, ohne Maske genießen", sagte Söder.

+++ 498 registrierte Neuinfektionen in Deutschland +++

30.06.20, 07:55 Uhr

Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 498 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 194 259 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldete (Datenstand 30.06., 0.00 Uhr). 8973 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 12 im Vergleich zum Vortag. Etwa 179 100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

+++ Flugangebot ab Deutschland wächst wieder +++

30.06.20, 06:39 Uhr

Das Flugreiseangebot von deutschen Flughäfen kommt aus dem Corona-Tief. Verglichen mit Juli 2019 bieten die Fluggesellschaften nach einer Flugplananalyse des Branchenverbands BDL im Laufe des kommenden Monats bis zu 27 Prozent der Sitzplatz-Menge an. Im Juni waren es erst 15 Prozent gewesen, so dass nunmehr auf niedrigem Niveau annähernd eine Verdoppelung geplant ist. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) der vorher üblichen Zielorte werden im Juli bereits wieder bedient, aber nicht so häufig wie zuvor. Jahreszeitgemäß liegen vor allem touristische Destinationen an der Spitze der angeflogenen Ziele: Spanien, Türkei, Griechenland und Italien.

+++ Kultusminister stellt Leitlinien für Schulen nach Sommerferien vor +++

30.06.20, 03:11 Uhr

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) wird um 12:00 Uhr in Wiesbaden in den Corona-Leitlinien vorstellen, wie Hessens Schulen nach den Sommerferien ins neue Schuljahr starten sollen. Das Konzept haben Experten des Ministeriums zusammen mit den Schulleitern aller Schulformen und aus allen Regionen im Land erarbeitet. Mit am Tisch saßen auch Vertreter der Eltern und Schüler. Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, dass möglichst alle Schüler in Hessen wieder an fünf Tagen in der Woche in die Schule gehen können.

+++ US-Bundesstaat Arizona führt Corona-Beschränkungen wieder ein +++

30.06.20, 02:14 Uhr

Bars, Fitnesszentren und Kinos in Arizona müssen wieder schließen: Angesichts einer rasanten Zunahme der Neuinfektionen hat der südwestliche US-Bundesstaat eine Lockerung seiner Corona-Auflagen wieder rückgängig gemacht. Gouverneur Douglas Doucey erklärte, auch Veranstaltungen mit über 50 Teilnehmern seien nun wieder verboten - und das nur eine Woche nach einem großen Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Arizona. Douceys Anordnung gilt zunächst bis Ende Juli.

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