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Corona-Ticker: Lage in Offenbach bleibt stabil

Corona-Ticker - Lage in Offenbach bleibt stabil

Ab Samstag muss sich jeder, der aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland zurückkommt, auf Corona testen lassen. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin mitgeteilt.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages hat unterdessen einen neuen Höchststand erreicht. 1.045 Fälle haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut gemeldet. So viele gab es zuletzt vor drei Monaten. In Offenbach ist die Situation in der Stadt stabil. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen lag am Donnerstag bei 29 und damit auf Vortagsniveau. 


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Was ist inzwischen in Hessen wieder erlaubt und welche Corona-Beschränkungen gelten weiterhin?


Die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf www.hessen.de abrufbar.

Tagesaktuelle Liste der Corona-Fälle in Hessen nach Landkreisen.


+++ Stuttgart erhöht Bußgelder für fehlende Maske +++

06.08.20, 18:00 Uhr

Maskenverweigerer müssen in Stuttgart künftig ein deutlich höheres Bußgeld zahlen als bisher. "Wird eine Privatperson ohne Mund-Nasen-Bedeckung erwischt, wo sie eine tragen müsste, beträgt die Mindeststrafe jetzt 75 Euro", teilte die Landeshauptstadt am Donnerstag mit. Bislang lag das Bußgeld bei 25 Euro. Für Menschen im gewerblichen Bereich - beispielsweise für Kellner - liege die Mindeststrafe nun bei 150 Euro.

+++ Lage in Offenbach bleibt stabil +++

06.08.20, 15:30 Uhr

Nach einem größeren Corona-Ausbruch in Offenbach bleibt die Situation in der Stadt stabil. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen lag am Donnerstag bei 29 und damit auf Vortagsniveau, wie das hessische Sozialministerium mitteilte. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz war am Dienstag zunächst auf 39 gestiegen und dann gesunken. Als Schwellenwert für strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz gilt ein Wert von 50. Die Stadt Offenbach hatte jedoch bereits auf die Situation reagiert: Sie erließ unter anderem ein Picknick- und Grillverbot in Parks. Im Odenwaldkreis ist die Situation mit 26 Infektionen auf 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen etwas angespannt. Dahinter folgt der Rheingau-Taunus-Kreis mit 22.

+++ Los Angeles stellt Partys Strom und Wasser ab +++

06.08.20, 14:20 Uhr

Die US-Metropole Los Angeles will Veranstaltern illegaler großer Hauspartys von Freitag an Strom und Wasser abstellen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Damit reagierten die Behörden auf vermehrte Berichte über große Feiern, die während der Pandemie eigentlich verboten seien, sagte Bürgermeister Eric Garcetti. Die großen Feiern fänden vor allem in leerstehenden Häusern oder Unterkünften statt, die kurzzeitig gemietet werden können. Bars und Nachtklubs in der kalifornischen Stadt sind derzeit geschlossen.

+++ Finnland führt Reisebeschränkungen für Niederlande und Belgien ein +++

06.08.20, 13:59 Uhr

Wegen steigender Corona-Zahlen in den betroffenen Ländern beschränkt Finnland ab Montag erneut die Einreise für Menschen aus den Niederlanden, Belgien und Andorra. Das bedeutet, dass Finnland für diese Länder wieder Grenzkontrollen einführt und Reisende aus diesen Staaten aufgerufen werden, für 14 Tage in Quarantäne zu gehen und Kontakte mit anderen Menschen zu vermeiden. Wie die finnische Regierung mitteilte, dürfen Menschen aus Deutschland und Dänemark trotz der dort ebenfalls erhöhten Infektionsraten weiter einschränkungsfrei einreisen. 

+++ Spahn begrüßt DFL-Rückkehrkonzept +++

06.08.20, 13:05 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das Konzept zur Teilzulassung von Zuschauern in der Fußball-Bundesliga begrüßt, pocht aber auf passgenaue Corona-Schutz-Lösungen für jedes Stadion. Das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) etwa zu Abstandsregeln und der An- und Abreise sei "ein sehr gutes", sagte der CDU-Politiker in Berlin. Es komme aber auf die "gelebte Realität" an und dass Konzepte mit örtlichen Behörden auf das jeweilige Stadion angepasst werden. "Entscheidend ist auf dem Platz." Beispielsweise mache es einen Unterschied bei der An- und Abreise, ob 5000 oder 30 000 Menschen im großen Dortmunder Stadion sitzen. Spahn machte zugleich deutlich, dass in solche Konzepte nun nicht "zigtausende Tests" einfließen könnten, um Zuschauer in Stadien zu ermöglichen. "Im Moment ist nicht die Zeit dafür." Testkapazitäten würden vor allem gebraucht, Personal im Gesundheitswesen, Menschen bei größeren Corona-Ausbrüchen oder Reiserückkehrer zu testen.

+++ Spahn: Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ab Samstag +++

06.08.20, 11:05 Uhr

Ab Samstag muss sich jeder, der aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland zurückkommt, auf Corona testen lassen. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin mitgeteilt. Urlauber müssten entweder ein Testergebnis mitbringen oder sich hier in Deutschland testen lassen. Die Tests seien kostenlos. Der Frankfurter Flughafen sei "gut vorbereitet", sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Schon jetzt bestehe die Möglichkeit, sich in zwei Zentren auf das Coronavirus testen zu lassen. "Die Infrastruktur steht bereits zur Verfügung." Die Kapazitäten könnten bei Bedarf auch erweitert werden. Laut Fraport kommen derzeit rund 16.000 Passagiere aus Risikogebieten pro Woche am Frankfurter Flughafen an.

+++ Hamburg startet unter Corona-Bedingungen ins neue Schuljahr +++

06.08.20, 08:00 Uhr

Hamburgs Schülerinnen und Schüler sind nach fast dreieinhalbmonatiger Corona-Zwangspause und sechs Wochen Sommerferien ins neue Schuljahr gestartet. Am Morgen wurden an den 471 staatlichen und privaten Schulen der Hansestadt knapp 240.000 Jungen und Mädchen erwartet. Lediglich die gut 18.000 Erstklässler durften noch zuhause bleiben. Ihre Einschulung ist für kommenden Dienstag geplant. Das Schuljahr in Hamburg begann wegen der Corona-Pandemie unter verschärften Bedingungen: So gelten an den Schulen strenge Hygieneregeln. Außerdem müssen alle Schüler, Lehrer und Besucher beim Betreten des Schulgeländes einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dieser darf nach Angaben der Schulbehörde nur abgelegt werden, wenn die Schüler oder Lehrer im Klassen- oder Lehrerzimmer an ihrem Arbeitsplatz sitzen. Ebenfalls von der Maskenpflicht befreit sind Grundschüler bis zehn Jahre.

+++ Corona-Krise brockt Lufthansa weiteren Milliardenverlust ein +++

06.08.20, 07:01 Uhr

Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat der Lufthansa im zweiten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von rund 1,5 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 226 Millionen ein Jahr zuvor, wie der inzwischen vom Staat gestützte Konzern in Frankfurt mitteilte. 

+++ Zahl der Neuinfektionen erreicht Höchststand +++

06.08.20, 06:31 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages hat jetzt im Sommer einen neuen Höchststand erreicht. 1045 Fälle haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut gemeldet. So viele gab es zuletzt vor drei Monaten. Die Zahlen in Hessen waren in letzter Zeit vor allem durch Reiserückkehrer gestiegen.

+++ Mehr Rechte für Zugbegleiter beim Duchsetzen der Maskenpflicht gefordert +++

06.08.20, 00:01 Uhr

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer verlangt mehr Kompetenzen für die Zugbegleiter, damit die Maskenpflicht in Zügen besser durchgesetzt werden kann. "Die Ausgangsposition für die Zugbegleiter ist schon dadurch schlecht, dass die Pflicht zum Tragen einer Maske nicht Teil der Beförderungsbedingungen ist", sagte Gewerkschaftschef Claus Weselsky der "Süddeutschen Zeitung". Aus unerfindlichen Gründen könne sich die Bahnspitze nicht dazu durchringen, dies zu ändern. Dadurch seien den Zugbegleitern "in letzter Instanz die Hände gebunden".

+++ Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in belgische Provinz Antwerpen +++

05.08.20, 20:09 Uhr

Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz Antwerpen. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen dorthin werde aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt, teilte das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite mit. Dort übersteigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen derzeit die Marke von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Es gelten eine besonders strenge Maskenpflicht, eine nächtliche Ausgangssperre und ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol.

+++ Giessener Forscher testen Corona-Wirkstoff +++

05.08.20, 17:34 Uhr

Lungenforscher der Uni Gießen testen, ob ein bereits bekannter Botenstoff schwer Corona-Kranken helfen kann. Für die klinische Studie bekommen die Wissenschaftler um Susanne Herold bis Ende des kommenden Jahres rund 1,84 Millionen Euro Fördermittel des Bundesforschungsministeriums, wie die mittelhessische Hochschule mitteilte. In der Studie geht es demnach um ein Protein, von dem bereits bekannt sei, dass es Schädigungen des Lungengewebes abwenden könne.

+++ Corona-Lage in Offenbach entspannt sich +++

05.08.20, 16:39 Uhr

Die Corona-Situation in der Stadt Offenbach entspannt sich. Am Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 29, wie aus der täglichen Übersicht des hessischen Sozialministeriums hervorgeht. Nach einem tagelangen Anstieg hatte die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag bei 39 gelegen. Der Schwellenwert, über dem strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz eingeleitet werden müssen, liegt bei 50. Die Kommune hatte dennoch bereits gegengesteuert, etwa mit einem Picknick- und Grillverbot in Parks. "Der Inzidenzwert ist trotz der neuen Fälle wieder zurückgegangen, da sich 15 Fälle aus der Vorwoche nicht mehr im Sieben-Tage-Zeitraum befinden und damit für die Berechnung nicht mehr zu berücksichtigen sind", berichtete die Stadt. 

+++ Die Kanaren versichern alle Touristen gegen Corona +++

05.08.20, 16:09 Uhr

Die Kanaren versichern als erste Region Spaniens alle Besucher gegen zusätzliche Kosten im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus während des Urlaubs auf den Inseln. Die Versicherung decke den Rückflug in die Heimat, die Quarantäne-Unterkunft sowie auch die medizinischen Kosten ab, sagte die regionale Tourismusministerin Yaiza Castilla in Santa Cruz de Tenerife nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens mit einem Versicherungsunternehmen. "Damit machen die Kanarischen Inseln einen weiteren Schritt, um den Touristen mehr Sicherheit und Ruhe zu bieten", so Castilla. In den Genuss der Versicherung kommen den Angaben zufolge von sofort an alle Besucher, sowohl die spanischen als auch die ausländischen Urlauber. Eine wichtige Bedingung gibt es aber: Im Falle einer Infektion darf der Betroffene nicht vor Reiseantritt gewusst haben, dass er sich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt hat.

+++ Corona-Fall beim OFC +++

05.08.20, 15:28 Uhr

Jetzt hat die erhöhte Zahl von Corona-Neuinfektionen in Offenbach auch Fußball-Regionaligist Kickers Offenbach erreicht. Nach FFH-Informationen ist ein Spieler des OFC positiv getestet worden. Das Testspiel gegen Rot Weiß Essen am Mittag wurde kurzfristig abgesagt.

+++ Hausärzte in Hessen kritisieren Coronatests für Reiserückkehrer in Praxen +++

05.08.20, 14:59 Uhr

Die hessischen Hausärzte sehen sich mit den Corona-Tests für Reiserückkehrer über Gebühr belastet. "Das Bundesgesundheitsministerium gefährdet die hausärztliche Versorgung in Deutschland", sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Hessen, Armin Beck, in Hattersheim. Die Testpflicht für Reiserückkehrer sei "überhastet und ohne sichtbares Konzept" eingeführt worden. Die Praxen müssten anhand von Rechnungen, Buchungen oder Tickets prüfen, ob die Testpersonen wirklich aus einem Risikogebiet kommen. Außerdem würden in den Haus- und Kinderarztpraxen auch Risikopatienten betreut. Parallel müssten sich die Praxen auf die kommende Grippesaison vorbereiten.

+++ Auch Maskenpflicht an Brandenburgs Schulen +++

05.08.20, 14:46 Uhr  

In Brandenburgs Schulen gilt künftig eine Maskenpflicht. Die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz gelte für Flure, Gänge, Treppenhäuser und Aulen sowie beim Anstehen in der Mensa, teilte Landesbildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch in Potsdam mit. Im Unterricht und auf dem Schulhof sollen keine Masken notwendig sein. Darauf habe sie sich mit Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) verständigt. Das Kabinett werde die Regelung, die Teil der neuen Corona-Verordnung sei, am kommenden Dienstag beschließen.

+++ freiwillige Corona-Tests für Hessens Lehrer +++

05.08.20, 14:25 Uhr

Hessens Lehrerinnen und Lehrer können sich ab nächster Woche freiwillig auf das Corona-Virus testen lassen.Das hat Kultusminister Lorz als Teil des neuen Hygienekonzepts zum Schulstart heute zugesagt. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung hat man die Testkapazitäten so ausgeweitet, dass alle Lehrer und die Schul-Sozialpädagogen sich kostenlos testen lassen können und das alle 14 Tage, mindestens bis zu den Herbstferien. Das soll die Corona-Sicherheit an Schulen erhöhen. Der Test ist freiwilllig.

+++ Keine Ausgangssperre für Touristen über 65 in der Türkei +++

05.08.20, 14:20 Uhr

Touristen in der Türkei sind von der wegen der Corona-Pandemie verhängten Ausgangssperre für Menschen über 65 Jahre ausgenommen. Darauf wies ein Sprecher des Auswärtigen Amts  in der Bundespressekonferenz in Berlin auf Nachfrage hin. Die Ausgangssperre für die über 65-Jährigen gilt in der Türkei schon seit längerer Zeit vor 10 Uhr morgens und nach 20 Uhr abends. Zwischen 10 und 20 Uhr können sie sich frei bewegen. Seit gestern ist die Reisewarnung für vier der beliebtesten Urlaubsregionen in der Türkei aufgehoben. 

+++ Auch Niedersachsen plant 150 Euro Strafe für Masken-Verstoß +++

05.08.20, 11:40 Uhr

Niedersachsen möchte wie auch Nordrhein-Westfalen künftig bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen ein Bußgeld von 150 Euro kassieren. Eine Neufassung des Bußgeldkataloges, der für Maskenverstöße deutlich höhere Sanktionen vorsieht, werde in Kürze vorgelegt, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Hannover. Bislang sah der Bußgeldkatalog für Maskenverweigerer in Niedersachsen 20 Euro Strafe vor, die konkrete Höhe liegt aber im Ermessen der örtlichen Behörden.

+++ 6,6 Milliarden Hilfen in Hessen ausgezahlt +++

05.08.20, 11:21 Uhr

In der Corona-Krise sind seit Anfang April rund 6,6 Milliarden Euro staatliche Unterstützung an hessische Unternehmen und Freiberufler geflossen. Dazu zählten steuerliche Erleichterungen, Zuschüsse, Kredite und Bürgschaften, teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) in Wiesbaden mit. "Mit den wirtschaftlichen Hilfen beziehungsweise Finanzhilfen des Landes und des Bundes konnten wir vielen hessischen Betrieben helfen, die bisherigen Folgen des Lockdowns zu verkraften. "Die Stimmung in der hessischen Wirtschaft zeige einen vorsichtigen Aufwärtstrend, bilanzierten die Minister. Bei den Hilfen werde da ergänzt, wo das Land weiter Bedarf sehe, aber Lücken beständen. "Wir setzen das fort, was von der Wirtschaft stark nachgefragt wurde."

+++ Mehr als 700.000 Tote weltweit +++

05.08.20, 09:48 Uhr

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bereits mehr als 700.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Mittwochmorgen (MESZ) aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Inzwischen gibt es demnach bereits mehr als 18,5 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Dort gibt es bislang Johns Hopkins zufolge etwa 4,8 Millionen bestätigte Infektionen und rund 157.000 Todesfälle. An zweiter Stelle steht Brasilien mit etwa 2,8 Millionen bekannten Infektionen und rund 96.000 Todesfällen.

Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA etwa starben der Hopkins-Uni zufolge 47,5 Menschen pro 100.000 Einwohner, in Brasilien 45. In Großbritannien liegt dieser Wert jedoch bei 70, in Italien bei 58 und in Schweden bei 56 - in Deutschland bei 11.

+++ 741 Neuinfektionen in Deutschland +++

05.08.20, 06:43 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 741 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 4.8., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,02 (Vortag: 1,09). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 4.8., 0.00 Uhr, bei 0,99 (Vortag: 1,00). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

+++ Corona-Ausbruch in St. Wolfgang unter Kontrolle +++

05.08.20, 06:15 Uhr

Der Corona-Ausbruch im österreichischen Touristenort St. Wolfgang ist nach Einschätzung der Behörden unter Kontrolle. Die Zahl der bekannten Fälle erhöhte sich seit Anfang der Woche nur noch um einen auf 79, wie der Krisenstab des Bundeslands Oberösterreich mitteilte. Die Zahl der betroffenen Betriebe in der Gemeinde blieb unverändert bei 18. Die meisten Infizierten arbeiten in der Hotel- und Gastronomiebranche. Die Ergebnisse neuer Tests von etwa 400 Beschäftigten sollen am Donnerstag vorliegen. Als Ausgangspunkt der zahlreichen Infektionen seit Ende Juli gelten Feiern junger Saisonmitarbeiter in zwei Lokalen, die daraufhin freiwillig geschlossen hatten.

+++ 150 Euro Bußgeld für Masken-Muffel +++

05.08.20, 04:23 Uhr

Nordrhein-Westfalen will bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen, S-Bahnen oder Straßenbahnen künftig sofort ein Bußgeld von 150 Euro abkassieren. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sagte der "Rheinischen Post": "Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss an der nächsten Haltestelle raus und zahlen. Wir wollen eine Verschärfung, so dass unmittelbar beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 150 Euro fällig ist." Bisher werden Bußgelder nur erhoben, wenn Fahrgäste sich trotz Aufforderung weigerten, die Maske aufzusetzen. Wüst sagte, man wolle "keine lange Diskussion mehr mit Masken-Muffeln".

+++ Krankenhäuser sehen sich für zweite Corona-Welle gerüstet +++

05.08.20, 01:36 Uhr

Die Kliniken in Deutschland sind aus Sicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft für eine mögliche zweite Corona-Welle gerüstet. "Die Krankenhäuser sind gut auf eine mögliche zweite Welle vorbereitet", sagte Hauptgeschäftsführer Georg Baum der "Rheinischen Post". "Wir haben noch immer eine erhöhte Freihaltung bei Intensivplätzen und Isolierzimmern. Auch die Bevorratung mit Schutzausrüstung ist heute besser als zu Beginn des Jahres", betonte er. Hinzu komme, dass die Krankenhäuser in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen gesammelt hätten, die ihnen bei einem starken Wiederanstieg der Infektionszahlen zugute kämen.

+++ UN: Corona-Pandemie trifft 94 Prozent aller Schüler weltweit +++

05.08.20, 00:47 Uhr

Die Corona-Krise hat aus Sicht der Vereinten Nationen zu den größten Verwerfungen von Bildungssystemen in der Geschichte geführt. Mehr als 1,6 Milliarden Menschen in über 190 Ländern auf allen Kontinenten seien durch die Pandemie beim Lernen beeinflusst worden, teilten die Vereinten Nationen bei der Vorstellung eines Berichts in New York mit. Geschlossene Schulen und Lerneinrichtungen haben 94 Prozent aller weltweiten Lernenden betroffen, in Ländern mit niedrigen Einkommen sogar 99 Prozent. Bis zu 23,8 Millionen Kinder und Jugendliche könnten wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen die Krise die Schule verlassen, oder ihnen droht, im kommenden Jahr keinen Zugang zu Bildung zu haben. Soziale Unterschiede in der Bildung würden durch die Pandemie verstärkt, hieß es weiter - beispielsweise zwischen den Geschlechtern. Regierungen sollten deshalb zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um ihre Bildungssysteme flexibler, inklusiver und gerechter zu gestalten.

+++ 4,7 Milliarden Dollar Verlust durch Pandemie bei Disney +++

05.08.20, 00:02 Uhr

Die Corona-Pandemie hat den US-Unterhaltungsriesen Walt Disney tief in die roten Zahlen gebracht. In den drei Monaten bis Ende Juni fiel unterm Strich ein Verlust von 4,7 Milliarden Dollar (4,0 Mrd Euro) an, wie der Konzern nach US-Börsenschluss im kalifornischen Burbank mitteilte. Vor einem Jahr hatte es noch einen Nettogewinn von 1,8 Milliarden Dollar gegeben, das Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft lag bei 1,4 Milliarden. Die Erlöse brachen um 42 Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar ein. Disneys Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten - normalerweise ein zuverlässiger Profitbringer - litt in der Krise indes stark und geriet tief in die Miesen. Die Erlöse brachen im Jahresvergleich um 85 Prozent ein, der Betriebsverlust betrug knapp zwei Milliarden Dollar.

+++ Bundesregierung hebt Reisewarnung für Türkei teilweise auf +++

04.08.20, 17:10 Uhr

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für die Türkei teilweise aufgehoben. Das Auswärtige Amt teilte in den Reisehinweisen im Internet mit, dass die formelle Warnung vor touristischen Reisen in die Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla entfällt.

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