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VW und Cupra rufen E-Autos in die Werkstatt - Brandgefahr

Brandgefahr - VW und Cupra rufen E-Autos zurück

© dpa

Die Elektrofahrzeuge ID.3 und Cupra Born werden im Volkswagen-Werk in Zwickau montiert. Volkswagen ruft jetzt viele Modelle wegen Brandgefahr in die Werkstätten.

Gelbe Warnleuchte, weniger Reichweite, sogar Brandgefahr: VW und Cupra holen weltweit Tausende E-Autos in die Werkstatt. Wer jetzt betroffen ist und was im Service passiert.

Der Volkswagen-Konzern ruft weltweit mehr als 90.000 E-Autos der Marken VW und Cupra in die Werkstatt. Das geht aus einer Meldung in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg hervor. Module in der Hochvoltbatterie könnten zu Problemen führen, die vom Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte über eine Reichweitenabnahme bis hin zu Brandgefahr reichen könnten.

Den Angaben zufolge geht es um Batteriemodule, die nicht der Spezifikation entsprechen. Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden sind dem KBA nach eigenen Angaben bisher nicht bekannt. Ein VW-Sprecher bestätigte den Rückruf an Anfrage.

Viele Modelle betroffen

Betroffen sind laut KBA bei VW die Modelle

  • ID.3, ID.4, ID.5 und ID.Buzz, die zwischen 24. Juni 2023 und 23. August 2024 produziert wurden.
  • Bei der Konzernschwester Cupra geht es um das Modell Born aus dem Produktionszeitraum 7. Februar 2022 bis 21. April 2024.

Insgesamt umfasst der Rückruf weltweit gut 94.000 Fahrzeuge, davon knapp 75.000 VW und gut 19.000 Cupra. In Deutschland sind es 28.000 Fahrzeuge, davon 22.000 VW und 6.000 Cupra.

Um das Problem zu beheben, müsse in der Werkstatt ein Software-Update durchgeführt und die Hochvoltbatterie geprüft werden, heißt es beim KBA. Sofern erforderlich, würden einzelne Module der Hochvoltbatterie ersetzt. 

VW spricht von "sehr seltenen Einzelfällen"

Nur "in sehr seltenen Einzelfällen" bestehe die Möglichkeit einer thermischen Überlastung innerhalb eines Batteriemoduls, betonte ein VW-Sprecher. "Eine solche Überlastung könnte im Extremfall zu einem Brandereignis führen", so der Sprecher weiter. "Um mögliche Risiken auszuschließen, überprüfen wir vorsorglich alle betroffenen Fahrzeuge."

Die betroffene Kunden würden nun angeschrieben, hieß es. Der Fehler sei von VW selbst "im Rahmen unserer kontinuierlichen Qualitätsüberwachung", so der Sprecher. "Es gab in diesem Zusammenhang keine Personenschäden."

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