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Mercedes Gewinn um 17 Prozent gesunken

Autobauer steht unter Druck - Mercedes macht 17 Prozent weniger Gewinn

Mercedes-Benz Logo
© Bernd Weißbrod/dpa

Mercedes-Benz: Gewinn im ersten Quartal gesunken. (Archivbild)

Erneuter Gewinnrückgang bei Mercedes-Benz. Allerdings fällt das Minus beim Stuttgarter Autobauer geringer aus als zuletzt. Was sind die Gründe dafür?

Der Gewinn von Mercedes-Benz ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 17,2 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sei das Konzernergebnis von 1,73 Milliarden Euro auf 1,43 Milliarden Euro abgesackt, teilte der Stuttgarter Autobauer mit.

Damit fällt der Rückgang weniger deutlich aus als zuletzt. Allerdings kommt der Dax-Konzern auch von einem vergleichsweise niedrigen Niveau. 2025 war das erste Quartal schlecht ausgefallen. Damals war das Konzernergebnis um 43 Prozent eingebrochen - nach einem bereits schwächeren Vorjahr.

Umsatz geht leicht zurück

Das operative Ergebnis (Ebit) fiel im ersten Quartal dieses Jahres um 16,8 Prozent von rund 2,3 Milliarden Euro auf 1,9 Milliarden Euro. Der Umsatz ging leicht um knapp fünf Prozent auf 31,6 Milliarden Euro zurück.

Mercedes habe im ersten Quartal eine "solide operative Leistung" erzielt, hieß es laut Mitteilung. Die wesentlichen Kennzahlen bewegten sich im Einklang mit der Jahresprognose. Die Ergebnisse bestätigten, dass Mercedes auf Kurs sei, die Jahresprognose zu erreichen, sagte Finanzvorstand Harald Wilhelm laut Mitteilung. "Die starke Nachfrage nach unseren neuen Produkten und die gut gefüllten Auftragsbücher bilden eine solide Grundlage für mehr Dynamik im zweiten Halbjahr", sagte Wilhelm.

China-Geschäfte belasten den Absatz

Ein deutliches Minus in China hatte bei Mercedes im ersten Quartal dieses Jahres für einen Absatzrückgang gesorgt. Insgesamt war der Pkw-Absatz um sechs Prozent auf 419.400 Fahrzeuge zurückgegangen.

Der Autobauer hat schon länger mit Rückgängen zu kämpfen, neben dem Absatz auch beim Gewinn und Umsatz. 2025 war der Gewinn um knapp die Hälfte von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro eingebrochen. Zölle, negative Wechselkurseffekte und der intensive Wettbewerb in China hätten die Ergebnisse belastet, hieß es. Auch 2024 waren die Geschäfte bereits schlecht gelaufen. Die Schwaben hatten daraufhin reagiert und ein Sparprogramm aufgelegt. Zahlreiche neue Modelle sollen zudem die Geschäfte wieder ankurbeln.

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