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Grill-Instructor: Pulled Pork und der Smoker

Der FFH-Grill-Instructor - Pulled Pork und der Smoker

Die Amis und Grill-Insider lieben es schon lange. Jetzt verführt es immer mehr hessische Zungen. Das sogenannte "Pulled Pork". Auch genannt: die Königsdisziplin des Barbecue. Pulled Pork bildet mit Spareribs und Beef Brisket die sogenannte "Heilige Dreifaltigkeit" des amerikanischen Barbecue.

Das rauchige, zarte Fleisch zerfällt nur so beim Reinbeißen, zusammen mit einer Whiskey-Barbecue-Soße und Krautsalat erlebst du eine wahre Geschmacksexplosion. Low-und-Slow-Garen, also bei niedriger Temperatur langsam gegartes Fleisch. Am besten geht das in einem Smoker, aber gut auch in einem größeren Kugelgrill oder auch im Backofen. Das Ganze ist ganz einfach, braucht aber mindestens 12 Stunden.

Daniels Pulled Pork Rezept: 

  1. Schweineschulter inkl. Schwarte mit Rapsöl und BBQ Gewürzsalzmischung einreiben und über Nacht ziehen lassen.
  2. Das marinierte Fleisch im Smoker (funktioniert aber auch im Backofen, da fehlt es allerdings an den Räucheraromen) bei 90 - 120 grad Celcius 12-14 Stunden ganz langsam garen.
  3. Wenn das Fleisch dann quasi beim Angucken schon auseinanderfällt, die Schwarte abmachen und die restliche Schweineschulter mit den Händen auseinanderpflücken.
  4. Das zerpflückte Fleisch mit Zwiebeln und der BBQ Sauce mischen und alles nochmal für 1,5 std im Ofen bei o.g. Temperatur durchziehen lassen. Anschließend aus dem Ofen holen und einfach nur genießen
  5. BBQ Sauce: Honig und braunen Zucker im Topf karamellisieren lassen, mit Whiskey ablöschen und mit gutem Ketchup auffüllen. Würzen mit BBQ Gewürzsalzmischung und ggf. abbinden mit braunem Bratensaucenpulver.
  6. Pulled Pork auf dem Grill selber machen: bbqpit.de.

Der Smoker

Immer mehr grillende Hessen liebäugeln mit einem Smoker. Die Amis schwören drauf. Ein Smoker ist ein Grill aus zwei Kammern, sieht ein bisschen aus wie eine Dampflok. In der einen Kammer glüht die Kohle. In der anderen Kammer liegt das Fleisch auf dem Rost und die heiße Luft und der Rauch ziehen vorbei.

Vorteil: Das Fleisch verbrennt nicht durch die Flammen, man muss es nicht wenden und es tropft kein Fett in die Glut. Das Ergebnis ist super-saftiges, zartes Fleisch dank der langsamen Niedertemperatur-Garmethode. Smoker gibt's ab 100 Euro - nach oben natürlich offen. Noch mehr Infos zum Beispiel auf pepperworld.com

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