Kreuz & Quer am 6. September - Ehrenamt wirkt!
Die Tafel in Viernheim funktioniert nur dank vieler Ehrenamtlichen. Wie so vieles bei uns in Hessen: das Eine-Welt-Kiosk in Bad König oder auch die Telefonseelsorge im Main-Kinzig-Kreis. Wir stellen sie vor und sagen: Danke fürs Engagement! Außerdem geht es um Hildegard von Bingen. Die Heilige soll es bald als Playmobilfigur geben. Wie kommts an? Mehr Infos zur Sendung:
Fairer Handel mitten in der Kirche
Neues Besucherzentrum am Judensand
Am Sonntag, 6. September, eröffnet in Mainz das neue SchUM-Besucherzentrum Sali-Levi-Haus am Alten Jüdischen Friedhof „Judensand“. Ab 13 Uhr ist das Gelände beim Bürgerfest für alle geöffnet. Geplant sind Führungen über den Friedhof, Einblicke in die neue Dauerausstellung, Musik, Workshops und Infos zur Geschichte der SchUM-Stätten. Das Besucherzentrum erklärt die Bedeutung des Judensands und die Rolle von Mainz als jüdisches Zentrum im Mittelalter. Künftig sind Friedhof und Besucherzentrum regelmäßig und kostenlos zugänglich.
Heilige Hildegard als Playmobilfigur?
Es gibt Martin Luther, Johann Wolfgang von Goethe, Napoleon und die Loreley als Playmobilfigur. Jetzt soll noch eine Berühmtheit dazu kommen: Hildegard von Bingen – Klostergründerin und Powerfrau des Mittelalters. Wir haben zwei Varianten mit KI erstellt, wie die Figur aussehen könnte. Inklusive typischer Accessoires wie dem berühmten Kräuterkundebuch Scivia und Kräuterstrauß. Ob sie so aussehen wird – das entscheidet die Gespräche mit Playmobil. Landrätin Bettina Dickes aus Bad Kreuznach hatte die Idee einer solchen Figur und möchte sie möglichst realistisch umzusetzen, also so wie die Ordensfrau Hildegard gekleidet war. Spätestens 2029 zum Jubiläum ihres Todestages sollte die Figur auf dem Markt kommen. Wenn es nach Bettina Dickes geht, gerne früher. In Bingen selbst stößt die Idee allerdings nicht nur auf Begeisterung: Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft, kurz kfd, äußern sich eher skeptisch, sehen sie nur als Marketinggag.
25 Jahre Kindertage in Seligenstadt
Drachen! Um die geht es beim Kindertag am Donnerstag, 10. September, von 15.00-17.00 Uhr im Gemeindezentrum St. Marien in Seligenstadt. Drachen sind furchterregende Geschöpfe. Wer eine Drachenfigur zuhause hat, darf die gerne mitbringen. Spielerisch und kreativ geht es um die Frage, was ist gut, was ist böse und was lässt sich gegen Böses tun? Beispiele kommen von Heiligengeschichten, in denen Heilige mit Drachen gekämpft haben. Spielerisch und kreativ basteln die Kinder noch eigene Drachen, die man im Herbst steigen lassen kann. Die Kindertage feiern auch Jubiläum – 25 Jahre gibt es sie jetzt. Das Kindertageteam freut sich auf interessierte Kinder im Alter von 5-11 Jahren.
Tafel, Kleiderladen, Vesperstube und mehr
1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland auf die Tafel angewiesen. Hier bekommen sie kostenlos Obst, Gemüse, Wurst, Käse und Brot. Bei der Tafel im Katholischen Sozialzentrum [https://bistummainz.de/regionsuedhessen/
pfarrei/viernheim/einrichtungen/Katholisches-Sozialzentrum/index.html]in Viernheim werden so etwa 380 Familien versorgt. Was nicht gehen würde ohne die vielen Ehrenamtlichen, die mitanpacken und Supermärkte anfahren und Großlager in der Region, um Lebensmittel zu besorgen. Viele, die kommen, nutzen nicht nur die Tafel, sondern auch die vielen anderen Angebote dort wie Kleiderladen, Vesperstube und Computerwerkstatt. Warum das Sozialzentrum so wichtig ist, darum geht es in unserem ausführlichen Interview:
Gedenk-Tattoos in Hessens erster Trauerkirche
Ein Name, ein Datum, ein kleines Zeichen: Erinnerungen an einen verstorbenen Menschen können viele Formen annehmen. Manches Gedenken geht buchstäblich unter die Haut. Unter dem Titel „IN MEMORIAM“ widmet sich der Frankfurter Domkreis am Samstag, 12. September, der Frage, wie Menschen heute Trauer, Abschied und Erinnerung gestalten. Ab 10:30 Uhr können sich Besucher bei einem kostenfreien Tattoo-Walk-In in der Begräbniskirche St. Michael, Gellertstraße 37, 60389 Frankfurt, von Tattoo-Künstler Silas Becks ein kleines Erinnerungstattoo stechen lassen.
Eine begleitende Ausstellung mit Fotografien und Texten erzählt von der Verbindung zwischen Trauer, Körper und Erinnerungskultur. Am Abend wird das Thema im Gespräch vertieft. Von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr lädt die moderierte Gesprächsrunde „Unter die Haut – Wenn Erinnerung sichtbar wird“ in das Zentrum für Trauerseelsorge, Butzbacher Straße 45, 60389 Frankfurt, ein. Veranstalter ist der Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein Name, ein Datum, ein kleines Zeichen: Erinnerungen an einen verstorbenen Menschen können viele Formen annehmen. Manches Gedenken geht buchstäblich unter die Haut. Unter dem Titel „IN MEMORIAM“ widmet sich der Frankfurter Domkreis am Samstag, 12. September, der Frage, wie Menschen heute Trauer, Abschied und Erinnerung gestalten. Ab 10:30 Uhr können sich Besucher bei einem kostenfreien Tattoo-Walk-In in der Begräbniskirche St. Michael, Gellertstraße 37, 60389 Frankfurt, von Tattoo-Künstler Silas Becks ein kleines Erinnerungstattoo stechen lassen.
Eine begleitende Ausstellung mit Fotografien und Texten erzählt von der Verbindung zwischen Trauer, Körper und Erinnerungskultur. Am Abend wird das Thema im Gespräch vertieft. Von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr lädt die moderierte Gesprächsrunde „Unter die Haut – Wenn Erinnerung sichtbar wird“ in das Zentrum für Trauerseelsorge, Butzbacher Straße 45, 60389 Frankfurt, ein. Veranstalter ist der Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Lust auf „Surf Kloster“ in Portugal?
Manchmal braucht das Leben Meer – im wahrsten Sinne des Wortes. Vom 14. September bis zum 1. Oktober veranstaltet der DJK, der Sportverein im Bistum Limburg, in Portugal ein sogenanntes „Surf Kloster“. Untergebracht in einem Selbstversorgerhaus gibt es Meer, Bewegung, Gemeinschaft, Gebetszeiten und ehrliche Fragen an das eigene Leben – also Sport und Spiritualität.
Ihr seid absolut flexibel – wie lange ihr innerhalb dieser vierzehn Tage bleibt, wie und wann ihr anreist, welche Angebote ihr mitmacht. Surfen könnt ihr auch vor Ort lernen. Und besonders fromm müsst ihr auch nicht sein. 40 Euro kostet die Übernachtung. Einige Plätze sind noch frei. Hier erfahrt ihr alles: zum Tagesablauf in Portugal, zu Anmeldemöglichkeiten und mehr.
Barfußpfad in Liebfrauenkirche Oberursel startet
Raus aus den Schuhen, rein ins Erlebnis: Vom 7.-11. September lädt die Pfarrei St. Ursula dazu ein, einen besonderen Weg mit allen Sinnen zu entdecken. Im Rahmen der Aktion „BegegnungsRaum“ entsteht in der Liebfrauenkirche in Oberursel ein Barfußpfad, auf dem Besucherinnen und Besucher verschiedene Materialien und Untergründe ganz unmittelbar mit den Füßen erleben können.
Das Besondere: Der Pfad wurde von der KiTa Liebfrauen gestaltet – dabei haben auch die Kinder kräftig mitgemacht. Sie haben überlegt, wie der Weg aussieht und welche unterschiedlichen Stationen es geben soll. Ob weich, rau, fest oder vielleicht auch ein bisschen ungewohnt: Auf dem Barfußpfad geht es darum, die Umgebung einmal aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.
Die Aktion „BegegnungsRaum“ der Pfarrei St. Ursula möchte Räume schaffen, in denen Menschen zusammenkommen, Neues ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen. Der Pfad ist dabei nur eine von vielen Veranstaltungen der Aktion.