Fools Garden - Peter Freudenthaler bei FFH - Lemontree
Übers Leben & "Lemon Tree" - Fools Garden: Peter Freudenthaler bei FFH
„Es war schnell klar, dieser Song hat das Zeug, ein Hit zu werden.“ Musiker Peter Freudenthaler (Fools Garden) hat in seiner Biografie über den weltweiten Erfolg von „Lemon Tree“ geschrieben, den er innerhalb von 20 Minuten an einem Sonntagnachmittag, als er auf seine Freundin wartete, komponierte.
Peter Freudenthaler von Fools Garden im Talk bei Silvia, Sonntag ab 10 Uhr.
So einen Hit kannst du nicht planen
„Wir haben überhaupt nicht an den Erfolg gedacht. Wir haben dem Song gegeben, was er verlangt hat. Diese Einfachheit und diese Haltung ‚ist mir jetzt egal, was irgendjemand darüber denkt‘ war ganz groß in diesem Moment.“ Das Lied ging um die Welt und wurde unzählige Male gecovert. „Es gibt viele Länder, in denen ich noch nie war - unser Lied aber schon.“
Ungeplante Erfolge und das Geschenk des Lebens
Planen, so der Musiker, kann man so einen Erfolg nicht - für Freudenthaler „ein Knaller im Rückblick“. Der in Pforzheim aufgewachsene Musiker sieht sich im Leben reich beschenkt, was auch an seinen Eltern liegt. „Meine Eltern haben mir immer das Gefühl gegeben, ich bin richtig, so wie ich bin. Ich bin nie in Frage gestellt worden in meinem Wesen, und das ist wirklich das Wichtigste, was Eltern ihren Kindern mitgeben sollten. ‚Lass dich nicht beschränken in deinen Möglichkeiten.‘“
Prägende Erfahrungen im Zivildienst
Der Zivildienst im Altersheim war für ihn eine absolut prägende Zeit. „Es hat mir ganz, ganz viel gebracht. Es war der erste Job, bei dem ich nicht auf die Uhr geschaut habe, der absolut sinnstiftend war, es war eine ganz tolle Zeit.“
"Mein Leben als Zitronenbaum"
“Meine Eltern haben mir immer das Gefühl gegeben, ich bin richtig, so wie ich bin”, sagt Peter Freudenthaler im FFH-Talk bei Silvia am Sonntag. Mehr dazu auch in seiner Biografie.
Die Bedeutung des kreativen Prozesses
Auch wenn die Möglichkeiten der KI immer besser werden, so fehlt ihm als Musiker der Weg dahin. „Diese zwei, drei Tage, in denen ich mir den Kopf zerbreche, mich dann freue, dass ich etwas fertig gemacht habe, dieses Gefühl geht uns verloren.“
Der Wert der persönlichen Leistung
Im Gespräch mit Silvia Stenger unterstreicht er das mit einem Beispiel aus dem Alltag: „Wenn ich eineinhalb Stunden meinen Rasen mähe und mir dann ein Bier aufmache und mich erfreue ob des Anblicks, wie schön das jetzt aussieht, oder ob ich mir gleich ein Bier aufmache und den Mähroboter darüber rennen lasse, das ist etwas anderes. Darauf möchte ich nicht verzichten.“