Silvia am Sonntag mit Torsten Sträter
Torsten Sträter im FFH-Talk - "Ich bin nicht gut im Kontakt halten"
In seinem aktuellen Buch „Mach mal das große Leselicht an“ sind Geschichten von Torsten Sträter aus den letzten vier Jahren gesammelt. „Ganz schön viel Zeug. Ich empfehle Häppchen, es ist wie bei einer Buttercremetorte, übertreiben Sie es nicht.“
Torsten Sträter am Sonntag ab 10 bei ‘Silvia am Sonntag’.
In den Geschichten zeigt sich Sträters genauer Blick auf Alltägliches. „Mir fällt auf, dass die Servietten, die du in der Eisdiele bekommst, hauchdünnes Papier sind, die nichts aufsaugen. Woher kommt die Unfähigkeit der anderen, das nicht zu sehen?“
Laudatio auf Ilka Bessin
Im Buch ist auch eine Laudatio, die er auf Ilka Bessin gehalten hat. „Ich bin ein Fan von Ilka Bessin und ihrer Cindy aus Marzahn, das ist auch mein Humor, ich mag sie als Mensch gern. Sie ist einer der wenigen Menschen, die einen Höhenflug hatten, und dann hat sie das eingesehen, hat ein Buch darüber geschrieben. Ihr Buch ‚Abgeschminkt' ist hochinteressant und sehr berührend, weil es sehr reflektiert ist. Ich würde dem Ruf von Ilka immer folgen, wenn ich irgendwo hin muss, ich bin nur nicht gut darin, immer Kontakt zu halten. Ich weiß nicht, was ich schreiben soll.“
Liebeserklärung an Maskenbildner
Sträter ist auch ein Fan von Maskenbildnern. „Das Salz der Erde sind wirklich Maskenbildnerinnen, Maskenbildner, Visagisten. Es gibt kaum jemanden, den ich mehr schätze als diese Leute. Die wissen alles über die Menschheit und alles übers Showbiz. Geheimnisse, die ich nicht mehr rausfinden werde.“
Sein neues Buch: Mach mal das große Leselicht an
Neues Programm: „Die Zyklopen von Saint-Tropez“
Bald geht es für Sträter mit neuem Programm auf Tour: „Die Zyklopen von Saint-Tropez“. Im weitesten Sinne geht es um Reisen. Geschrieben ist es noch nicht, aber schon im Kopf. „Ich denke die ganze Zeit darüber nach. So bin ich strukturiert und mache mir Notizen. Ich kann jetzt schon sagen, die erste Hälfte des Programms, da geht's ganz massiv um Hammerhaie, CO2-Flaschen, die schönen Dinge des Lebens und schon ein bisschen Zyklopen sogar.“
Reisen mit Bodenhaftung
Für Sträter, der großer Italien-Fan ist, hat jede Reise ihre Berechtigung, auch Pauschalreisen. „Fahr in die Türkei, mach da Urlaub, ist traumschön. Die türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger bringen dir einen Service, dass du weinen musst, so gut ist der. Und dann versuch mal in Paris, einer der schönsten Städte der Welt, in so ein Bistro zu gehen und dich wie ein Mensch behandeln zu lassen. Das ist so eine Mentalitätsfrage.“
Das Schmiermittel der Gesellschaft
Überhaupt ist er empfänglich für echte Freundlichkeit. „Ich weiß nicht, ob ich Höflichkeit meine oder Freundlichkeit. Höflichkeit ist ja, dass ich fremde Leute nicht vor den Kopf stoße und mich an diese üblichen Formalitäten und Regeln halte, die die Gesellschaft so vorgibt. Und Freundlichkeit ist so ein bisschen mehr, als man machen sollte, jenseits von Tür aufhalten, sondern auch persönlich höflich zu sein. Und das, finde ich, wird unterschätzt. Das Schmiermittel der Gesellschaft finde ich unglaublich wichtig.“