Nach Hitzewelle:Vogelsbergkreis entwickelt neuen Einsatzplan
Nach Hitzewelle im Juni - Vogelsbergkreis entwickelt Einsatzplan
Im Vogelsbergkreis hat die extreme Hitze Ende Juni zu einem deutlichen Anstieg der Rettungseinsätze geführt. Der örtliche Rettungsdienst rückte an einem einzigen Tag mehr als 110-mal aus, verglichen mit durchschnittlich 67 Einsätzen an normalen Tagen.
Die Einsätze stiegen an Hitzetagen um 20 Prozent, so die Vogelsberger Kreisverwaltung. Die Konsequenz: Mit einem speziellen Einsatzplan will der Kreis künftig besser vorbereitet sein.
Auf Herausforderungen reagieren
Kreisbrandinspektor Marcell Büttner betonte die Notwendigkeit, auf diese Herausforderungen zu reagieren. Ein spezieller Einsatzplan Hitze soll entwickelt werden, um Ressourcen besser an anstehende Hitzewarnungen anzupassen. Büttner dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit unter extremen Bedingungen. Angesichts der bevorstehenden Hitzewelle könnten diese bald erneut gefordert sein.
Auch mehr Notarzt-Einsätze
Die Zahl der Einsätze des Notarztes stieg um 42 Prozent. Nils Freitag, Mitarbeiter der Kreisverwaltung, erklärte, dass dies durch die Schwere der hitzebedingten Erkrankungen bedingt sei. Unterstützung erhielten die Retter von ehrenamtlich tätigen Kollegen, die zur Verstärkung anrückten.