Nach Großbrand in Lauterbach - Mit so viel Geld hilft das Land Hessen
Fast vier Millionen Euro Schaden, fünf unbewohnbare Häuser, eine Altstadt im Ausnahmezustand - jetzt bekommt Lauterbach vom Land Hessen Unterstützung: 912.000 Euro, um nach dem verheerenden Großbrand wieder auf die Beine zu kommen.
Das Land Hessen stellt das Geld aus dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ zur Verfügung. Der hessische Wirtschafts- und Bauminister sowie stellvertretende Ministerpräsident Kaweh Mansoori überreichte den Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Holger Marx. Das Förderprogramm verbindet bauliche Maßnahmen mit sozialen und integrationsfördernden Angeboten.
Minister macht sich vor Ort ein Bild
Mansoori verschaffte sich bei seinem Besuch einen Eindruck von den Folgen des Feuers, das Ende Juli mehrere historische Fachwerkhäuser in der Altstadt schwer beschädigt hatte. Fünf Gebäude sind seitdem unbewohnbar. Das betroffene Gebiet „Kernstadt Lauterbach“ war bereits im vergangenen Jahr in das Bund-Länder-Förderprogramm aufgenommen worden.
Wofür das Geld verwendet wird
Die Fördermittel kommen laut Land sowohl der Bewältigung der Brandfolgen als auch weiteren Vorhaben zur Entwicklung der Kernstadt zugute. Geplant ist unter anderem ein neuer Treffpunkt an der Lauter, der einen Zugang zum Fluss schafft und ihn als Aufenthalts- und Erholungsort aufwertet. Zusätzlich fließt Geld in Maßnahmen zur Klimaanpassung der Altstadt an heiße Sommer.
Bürgermeister dankbar für Unterstützung
Bürgermeister Holger Marx sprach von einer doppelten Aufgabe: dem Wiederaufbau der Altstadt und der Vorbereitung auf künftige Herausforderungen wie extreme Hitze. „Ich bin dankbar, dass der Bund und das Land Hessen uns dabei unterstützen, diese Aufgaben anzugehen“, sagte Marx.