Frist endet am Montag - Wer jetzt den Führerschein tauschen muss
Nach und nach müssen alte Führerscheine in einen neuen EU-Führerschein umgetauscht werden. Wie viele Autofahrer sich nicht an die Fristen halten, lässt sich schwer abschätzen.
Die alten Papierführerscheine sollten längst umgetauscht sein - inzwischen sind die Scheckkarten-Führerscheine dran: Am 19. Januar endet die Umtauschfrist für alle Führerscheine, die von 1999 bis 2001 ausgestellt wurden.
Einheitlich und fälschungssicher
Bis 2033 müssen Führerscheine, die vor 2013 ausgestellt wurden, in den neuen EU-Führerschein umgetauscht werden. So solle sichergestellt werden, dass alle in der EU in Umlauf befindlichen Führerscheine ein einheitliches und fälschungssicheres Muster erhalten, heißt es auf der Website der Bundesregierung. In NRW betrifft das nach früheren Angaben des Verkehrsministeriums rund zehn Millionen Führerscheine.
Wer nicht umtauscht, riskiert ein Verwarngeld
Die Umtauschaktion läuft seit 2022 und erfolgt gestaffelt nach Geburts- oder Ausstellungsjahr. Wer seinen Stichtag verpasst und weiter mit dem alten Führerschein durch die Gegend fährt, muss mit einem Verwarngeld von zehn Euro rechnen.
Einige nehmen es nicht so genau
Wie viele Autofahrer ihre Frist versäumen, lässt sich nicht sagen. Verlässliche Daten fehlen, es gibt keine zentrale Erfassung. Zahlen aus einigen Städten legen aber den Schluss nahe, dass längst nicht alle Autofahrer es mit der Umtauschpflicht so genau nehmen.
Perso und Passfoto notwendig
Die Kosten für einen Umtausch bei der Führerscheinstelle liegen laut ADAC bei 25 Euro. Eine Prüfung oder Gesundheitsuntersuchung findet nicht statt. Neben dem Führerschein müssen Autofahrer ihren Personalausweis und ein biometrisches Passfoto mitbringen.
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