Nach Wahl in Sachsen-Anhalt - Demos gegen AfD in Frankfurt
Etwa 2.500 Menschen gehen nach Polizeiangaben in Hessen größter Stadt auf die Straße. Was fordern sie? Auch in Mainz gibt es eine kleinere Kundgebung.
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben in Frankfurt laut Polizei rund 2.500 Menschen für ein Verbotsverfahren gegen die klare Wahlsiegerin AfD demonstriert. Zugleich gab es auch in Mainz vor dem Staatstheater eine kleinere Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmern, wie die Polizei mitteilte. Diese hätten nach eigenen Angaben "für Solidarität und Hoffnung" demonstriert.
In Frankfurt sagte ein Polizeisprecher, es habe bei der Kundgebung auf dem Römerberg vorerst keine größeren Zwischenfälle und keine Gegendemo gegeben. Die Veranstalter hätten ursprünglich sogar 5.000 Teilnehmer erwartet.
Warum fordern Demonstranten ein AfD-Verbotsverfahren?
"Der Ansatz, rechtsextreme Kräfte allein durch politische Arbeit zu schwächen, ist gescheitert. In mehreren Bundesländern - darunter Sachsen-Anhalt - gilt die AfD bereits offiziell als gesichert rechtsextrem", begründet der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks die Forderung der Demonstranten nach der Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD.