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Bürgerpetition läuft: Kritik an neuem Fahrplan in Darmstadt-Eberstadt

Bürgerpetition läuft - Kritik an neuem Fahrplan in Darmstadt

Es hagelt Kritik am neuen Fahrplan, der am 04.09. erschienen ist (Symbolbild).
© dpa

Es hagelt Kritik am neuen Fahrplan, der für Darmstadt und die Region Anfang September erschienen ist (Symbolbild).

Der neue Fahrplan für Busse und Straßenbahnen sorgt in Darmstadt-Eberstadt für Unzufriedenheit: Zurzeit läuft eine Online-Petition. Deren Ziel ist es, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Die Initiatoren sagen: Es sei keine zwei Wochen her, dass die Petition gestartet wurde. In dieser kurzen Zeit haben sich zahlreiche ÖPNV-Nutzerinnen und-Nutzer gemeldet, die aufgrund des neuen Fahrplans Einschränkungen in ihrem Alltag haben.

Was ist das Problem?

Gilbert Schwartmann, Gründer der Petition, wohnt selbst in Eberstadt-Nord und ist persönlich von dem neuen Fahrplan betroffen. Der geplante Wechseltakt zwischen den Straßenbahnlinien 1 und 7 bringe erhebliche Verschlechterungen für die Anbindung von Eberstadt-Nord und Teilen Bessungens mit sich, also überall dort, wo die Linie 6 nicht hält. All diese Haltestellen hätten Leistungseinbußen. Mit dem künftigen 20-Minuten-Takt in die Innenstadt und keinen Direktverbindungen in die nördlichen Stadtteile ergeben sich unmögliche Verkehrswege und kuriose Umstiege, so Schwartmann.

Betroffene Zielgruppen

Im Interview mit HIT RADIO FFH erklärt Schwartmann, dass es vor allem Kinder treffe, die zur Schule oder zum Sport fahren wollen. Rentner und ältere Menschen seien ebenfalls eingeschränkt, wenn sie beispielsweise in die Stadt zum Arzt müssen.

Petitionsgründer: "Anbindung des Nordbads ist ganz schlecht geworden"

Gilbert Schwartmann berichtet, inwiefern der neue Fahrplan seine Familie im Alltag einschränkt.

© HIT RADIO FFH

Petitionsgründung

Vor nicht einmal zwei Wochen rief Schwartmann die Petition ins Leben. Er habe bereits vor dem offiziellen Erscheinen des neuen Fahrplans geahnt, dass ein Chaos auf die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zukommen würde. Besonders, nachdem der Fahrplan rauskam, hätten nochmal mehr Bürgerinnen und Bürger an der Petition teilgenommen. Im Interview nennt Schwartmann das eigentliche Ziel der Petition: Redebedarf.

Gilbert Schwartmann: "Wunsch ist es, mit Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen"

Er ist der Überzeugung, dass man sicherlich gut miteinander reden könnte, sofern die Kommunikation aufgenommen werden würde.

© HIT RADIO FFH

Kommunikationsschwierigkeiten

Schwartmann gründete die Petition, da weder die Heag noch die Dadina oder die Stadt Darmstadt selbst eine konkrete Antwort oder Hilfestellung gegeben haben sollen. So käme stets dieselbe Antwort, nämlich, dass die Betroffenen zufrieden seien sollen, da es einen 10-Minuten-Takt gebe. Dem widerspricht Schwartmann jedoch.

Heag-Statement

Die Heag meint, dass sie im Vorfeld des Fahrplanwechsels auf ihrer Internetseite und mit Flyern über den neuen Fahrplan informiert habe. Die Linie 7 verkehre seit dem 4. September außerdem nicht mehr nur in den Randzeiten, sondern den ganzen Tag über. Sie fahre also häufiger als früher. Zudem verkehre die Linie 1 zu den Stoßzeiten zwischen 6 Uhr und 9 Uhr sowie zwischen 13 Uhr und 19 Uhr, und außerhalb der Stoßzeiten verkehre die Linie 8. Beide Linien würden jeweils im 20-Minuten-Takt fahren und somit die Linie 7 zu einem 10-Minuten-Takt zwischen „Eberstadt Frankenstein“ und „Rhein-/Neckar-Straße“, mit Halt an allen Haltestellen unterwegs, ergänzen. Die Petition sei der Heag bekannt. Sie beobachte weiterhin ihr Liniennetz und freue sich über Vorschläge ihrer Fahrgäste, um den Fahrplan in der Zukunft weiter zu optimieren.

Wie sieht Alltag bei Betroffenen jetzt aus?

Zurzeit müssen die Betroffenen erstmal mit der Situation klar kommen. Im Interview beschreiben sowohl Schwartmann als auch Michaela Klabunde, die an der Petition teilgenommen hat, wie sie derzeit ihren Alltag um das Problem des Fahrplans herum gestalten. Beide würden gerne die Straßenbahn nutzen und bedauern sehr, dass dies zurzeit nicht mehr gehe.

Michaela Klabunde: "Aus Naturschutzgründen will ich eigentlich nicht Auto fahren, überlege mir das jetzt aber schon"

Sie hat ebenfalls an der Petition teilgenommen und bedauert die aktuelle Situation sehr.

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