Er soll die Sonne retten - Superstar Ryan Gosling in „Der Astronaut“
Ein Film mit Ryan Gosling in der Hauptrolle – da macht man praktisch nie etwas falsch. In diesem Weltraum-Abenteuer muss er nicht nur die Sonne und die Erde retten, sondern das ganze Universum. FFH-Kinomann Volker Willner urteilt: Reingehen! „Der Astronaut“ sind zweieinhalb Stunden, die Spaß machen.
Zehn Euro kostet Dein Kinoticket, neun ist es wert.
Darum geht's:
Ryan Gosling spielt einen Naturwissenschaftslehrer. Der wacht plötzlich auf in einem Raumschiff, das Lichtjahre entfernt ist von der Erde. Er - und wir - erkennen bald, warum: Er soll herausfinden, weshalb bei der Sonne so langsam das Licht ausgeht - und was zu tun ist, damit die Erde überlebt. Dabei hilft ihm ein niedlicher Alien, der aussieht wie ein Stein mit Armen und Beinen.
Die weibliche Hauptrolle in diesem Hollywood-Blockbuster spielt eine Deutsche: Sandra Hüller. Sie hat Filmpreise zuhause stehen wie wir Blumenvasen. Wir kennen sie aus "Toni Erdmann" oder "Anatomie eines Falls". Hier spielt sie die Projektleiterin dieser Space-Mission.
Jede Szene in "Der Astronaut" ist großes Kino. Ryan Gosling trägt diese zweieinhalb Stunden mit einer sympathischen Lässigkeit und trockenem Humor. Und natürlich sieht der Kerl nach seinem künstlichen Koma immer noch besser aus als wir an einem Supertag. Es ist ein bisschen viel Wissenschaft im Spiel, ich habe nicht alles kapiert. Und es wäre eine gute Idee gewesen, den Film eine Viertelstunde zu kürzen. Für den Soundtrack gibt’s übrigens Extrapunkte.
"Der Astronaut" erinnert deutlich an "Der Marsianer", wo Matt Damon alleine auf dem Mars klarkommen muss. Das liegt daran, dass beide Storys vom selben Autor stammen.
Filmtrailer zu „Der Astronaut“