Serienmord mit Charme - FFH-Kinotipp: "How to make a killing"
Im Kino häufen sich mal wieder die Leichen. „How to Make a Killing – Todsicheres Erbe“ heißt die schwarze Komödie mit Glen Powell. FFH-Kinomann Volker Willner urteilt: Macht Spaß, dem Star beim Killen zuzugucken. Der Film hat Stil, bösen Humor und liefert Überraschungen.
Zehn Euro kostet dein Kinoticket – sieben ist es wert.
Der Filmtitel verrät schon alles: „How to Make a Killing“ heißt erstens „Wie man Mordsreibach macht“ und zweitens natürlich „Wie man jemanden abmurkst“. Und genau das passiert hier reihenweise. Ein smarter Typ kann ein Riesenfamilienvermögen erben. Aber dafür muss er sieben Verwandte abservieren, die in der Erbfolge vor ihm dran sind.
Den Hauptdarsteller Glen Powell kennen wir zum Beispiel aus „Top Gun: Maverick“. Er wird sogar manchmal mit Tom Cruise verglichen. Okay, Glen Powell sieht gut aus und hat das Gewinnergrinsen. Aber er spielt locker eine Liga unter Tom Cruise.
Powell ist schon ein lässiger Typ, hat Charme – und für die Rolle ist er perfekt. Der erste Mord kostet ihn noch Überwindung. Aber er gewöhnt sich schnell dran, über Leichen zu gehen. Und seine Mordpläne werden immer raffinierter. Wir sehen gut 106 Minuten solide Unterhaltung. Und das reicht ja manchmal auch.