50 Schafe im Penny in Burgsinn: Schäfer kann sich nun freuen
50 Schafe im Penny in Burgsinn - Supermarkt und Schäfer können sich freuen
Diese Bilder aus Burgsinn in Unterfranken gingen einmal durch ganz Deutschland: Rund 50 Schafe hatten einen Penny-Markt gestürmt. Was zuerst für viel Dreck sorgte, ist jetzt ein Glücksfall sowohl für die Supermarktkette als auch den Schäfer.
“Wir werden weder für den Schaden noch die Reinigung dem Schäfer eine Rechnung stellen”, teilte Penny Deutschland zwei Tage nach der Schafs-Erstürmung des Supermarktes in Burgsinn mit. Im Gegenteil: Man wolle jetzt für ein Jahr die Patenschaft für die 50 Ausreißer übernehmen und zum Beispiel für das Futter zahlen. Dazu werde man jetzt Kontakt zum Schäfer aufnehmen, erklärte der Chef von Penny Südwest.
Keine Marketing-Gag, kein KI
Man könnte beim Blick auf das Video denken, es sei mit künstlicher Intelligenz erstellt worden. Doch der Vorfall in dem Penny-Markt sei tatsächlich so passiert, bestätigte die Polizeistation Gemünden am Main. Die Supermarktkette nimmt die Marketing-Hilfe gerne an: “Erstmal zu Penny. Das dachten sich wohl auch 50 Schafe in Burgsinn. Ob die Schafe auf der Suche nach einem bestimmten Angebot waren oder sich bloß aufwärmen wollten, das ließ sich leider nicht klären", schreibt der Konzern in einem Statement.
Herde mit 500 Schafen
Warum genau es zum Einkaufsbummel der Schafe gekommen ist, weiß auch ihr Schäfer nicht genau. Gegenüber der Main-Post erklärte er, dass die 500 Schafe große Herde durch das Industriegebiet in Richtung Fluss Sinn unterwegs war. 50 Tiere davon hätten wohl angehalten, um am Wegesrand Eicheln zu fressen und hätten den Anschluss verloren.
Glimpflicher Ausgang
Die Kunden im Penny-Markt nahmen den Besuch offenbar auch sportlich. Nach etwa 20 Minuten hatten die Schafe genug gesehen und verließen den Markt wieder. Die Penny-Mitarbeiter mussten etwas sauber machen, ansonsten entstand aber kein größerer Schaden.
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