Anklage nach tödlichen Unfällen mit E-Scootern in Frankfurt
Im Auto durch Frankfurt gerast - Anklage nach tödlichem E-Scooter Unfall
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen einen 24-Jährigen wegen versuchten Mordes und fahrlässiger Tötung von E-Scooter-Fahrern erhoben.
Dem Mann aus Bad Kreuznach wird vorgeworfen, im Juli vergangenen Jahres nach dem Konsum von Lachgas mit seinem Auto in Frankfurt von der Fahrbahn abgekommen zu sein und zunächst 23-jährige Zwillinge auf dem Fahrradstreifen überfahren zu haben, wie die Anklagebehörde mitteilte. Einer starb noch an der Unfallstelle, der andere wenige Stunden später im Krankenhaus. Deswegen werde dem Tatverdächtigen fahrlässige Tötung vorgeworfen.
Nach Unfall weitergefahren
Im Anschluss soll er mit überhöhter Geschwindigkeit weiter gefahren und mit einem 27 Jahre alten Scooter-Fahrer kollidiert sein. Dieser landete auf der Motorhaube und verhakte sich mit einem Bein und dem Scooter. Er soll 70 Meter lang auf der Motorhaube gelegen haben, bis er schließlich herunterfiel. Er wurde mehrfach operiert und verlor seinen rechten Unterschenkel.
Stellte sich Stunden später
Der 23-Jährige soll geflüchtet sein, um seine Beteiligung an den Unfällen zu verschleiern. Sein Auto soll er abgestellt und die Kennzeichen entfernt haben. Stunden später habe er sich jedoch gestellt. Wegen des Versuchs der Verschleierung werde ihm neben Körperverletzung auch versuchter Mord vorgeworfen.