Freigabe von Ölreserven - Lob aus Hessen
Die Bundesregierung reagiert auf steigende Spritpreise und gibt nationale Ölreserven frei. Hessen begrüßt den Schritt und fordert langfristige Lösungen.
Die hessische Landesregierung begrüßt die angekündigte Freigabe nationaler Ölreserven zur Stabilisierung der Energiemärkte. Die stark gestiegenen Spritpreise infolge des Konflikts im Iran belasteten viele Familien, Pendler und Unternehmen finanziell, erklärte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD). Die Freigabe der Ölreserven sei ein erster Schritt, um die Kraftstoffpreise wieder zu senken.
Nach den Worten von Mansoori sollte Deutschland langfristig weniger abhängig werden von Öl- und Gasimporten. "Wir brauchen schnell mehr Wind- und Solarenergie, moderne Netze und verlässliche Rahmenbedingungen", erklärte er.
Ölpreis steigt seit Kriegsbeginn
Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte nach Angaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ihre Mitglieder zur Freigabe von Ölreserven im Umfang von insgesamt 400 Millionen Barrel gebeten. Hintergrund sind die wegen des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Öl- und Spritpreise. Die G7-Staaten hatten deshalb über eine Freigabe von Reserven beraten. Mit dem Schritt erhofft man sich eine Beruhigung der Märkte und dass der durch den Krieg ausgelöste rasante Ölpreisanstieg abgefedert wird.