Illegales Rennen bei Wiesbaden? - Auto schleudert gegen eine Brücke
Den Verdacht auf ein illegales Autorennen eines 22-Jährigen hat die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall bei Wiesbaden. Was ist zum Unfallhergang bekannt?
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 671 nahe Wiesbaden sind zwei Autofahrer verletzt worden. Zeugen alarmierten demnach am späten Samstagabend die Einsatzkräfte und berichteten von einer heftigen Kollision zwischen zwei Autos, wie die Feuerwehr Wiesbaden mitteilte. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei erlitten die beiden Männer im Alter von 22 und 27 Jahren keine schweren Verletzungen.
Zur Ursache der Kollision ermittelt die Polizei nun gegen den 22-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens. Der Mann soll sich in seinem Wagen zunächst von hinten dem Auto des Älteren mit hoher Geschwindigkeit genähert haben. Der 22-Jährige habe dann eine Notbremsung eingelegt, den Zusammenstoß nahe der Anschlussstelle Mainz-Kastel aber nicht mehr verhindern können, so die Polizei.
27-Jähriger muss aus Auto befreit werden
Das Auto des 27-Jährigen sei ins Schleudern geraten, habe sich überschlagen und sei auf der linken Fahrzeugseite liegen geblieben. Wie die Feuerwehr Wiesbaden berichtet, habe der Mann aufgrund seiner Verletzungen nicht selbstständig aussteigen können und sei von den Rettungskräften befreit worden.
Der mutmaßliche Unfallverursacher schleuderte mit seinem Wagen laut Polizei gegen eine Betonwand, eine Leitplanke und in eine Böschung. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit hob das Auto ab, schleuderte gegen eine Brücke und kam auf der Standspur auf. Infolge des Crashs sei der Motorraum des Wagens in Flammen aufgegangen, so die Feuerwehr.
Führerschein und Smartphone des mutmaßlichen Unfallverursachers sichergestellt
Der 22-Jährige konnte sein Auto demnach rechtzeitig verlassen. Sein Führerschein und das Smartphone des Mannes wurden den Angaben zufolge sichergestellt. Die A671 war für die Dauer der Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 57.000 Euro.