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Trump in China: Lob und Warnung vor Konflikten

Trump in China angekommen - Lob und Warnung vor Konflikten

Die Staatschefs der beiden Großmächte USA und China kommen zu einem seltenen Treffen zusammen. Sie führen einen erbitterten Handelskonflikt. Doch es gibt erst einmal warme Worte.

Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump in China haben sich beide Seiten mit betont freundlichen Worten um ein stabileres Verhältnis der Großmächte bemüht. Nach einem Empfang mit militärischen Ehren lobte Trump Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping ausdrücklich. Der Gastgeber in Peking wiederum sagte, er sei überzeugt, dass die gemeinsamen Interessen zwischen den USA und China größer seien als die Differenzen. Der jeweilige Erfolg beider Länder sei für das andere eine Chance, sagte Xi. 

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt befinden sich in einem erbitterten Handelskonflikt. Trump, der China im vergangenen Jahr noch mit horrenden Zöllen gedroht hatte, sagte zu Beginn des Gesprächs mit Xi, die USA und China hätten eine "fantastische" gemeinsame Zukunft. Der US-Präsident lobte den Gastgeber als "großartige Führungspersönlichkeit". "Manchmal mögen Leute das nicht, wenn ich das sage, aber ich sage es trotzdem, weil es wahr ist", sagte Trump weiter. "Es ist eine Ehre, Ihr Freund zu sein."

US-Präsident Trump in China
© Mark Schiefelbein/AP/dpa

China und die USA stehen in einem erbitterten Handelskonflikt.

Die Gespräche während Trumps Staatsbesuch in Peking dürften von Handelsfragen geprägt sein. Der US-Präsident wurde von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet, darunter Tech-Milliardär Elon Musk und Apple-Chef Tim Cook. Auch der Chef des Chipherstellers Nvidia, Jensen Huang, war dabei. Die von dem Unternehmen produzierten Halbleiter gelten als besonders wichtig für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz. 

Erwartet wird, dass auch der Iran-Krieg Thema der Unterredungen sein wird. Die USA erhoffen sich Hilfe von China bei der Sicherung der für den Öl- und Flüssiggastransport wichtigen Straße von Hormus. China ist normalerweise der größte Abnehmer iranischen Öls. 

US-Präsident Trump in China
© Maxim Shemetov/Pool Reuters/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump wurde mit militärischen Ehren empfangen.

Xi: Partner und nicht Gegner sein

Xi sagte, stabile chinesisch-amerikanische Beziehungen seien "gut für die Welt". Beide Seiten sollten Partner und nicht Gegner sein. Er warf auch die Frage auf, ob China und die USA ein "neues Modell für die Beziehungen zwischen Großmächten" schaffen könnten. Dabei stellte Xi das Verhältnis beider Länder in den Kontext einer möglichen gefährlichen Rivalität: Er sprach die nach einem Historiker der griechischen Antike benannte "Thukydides-Falle" an. Damit ist die Gefahr gemeint, dass eine aufstrebende Macht und eine etablierte Führungsmacht in eine gefährliche Konfrontation geraten.

Xi hatte Trump zuvor mit militärischen Ehren an der Großen Halle des Volkes im Herzen der chinesischen Hauptstadt empfangen. Beide schüttelten sich länger die Hand. Trump applaudierte zudem Kindern, die hüpfend und jubelnd kleine US-Flaggen und Blumen in die Höhen streckten. Trump sagte später, dass er die Kinder "großartig" gefunden habe.

US-Präsident Trump in China
© Kenny Holston/Pool The New York Times/AP/dpa

Trump fand die Kinder toll.

Taiwan wird wohl auch Thema sein

Trump und Xi hatten sich zuletzt Ende Oktober im Vorfeld eines Gipfeltreffens in Südkorea getroffen und dort eine Pause im laufenden Zollstreit vereinbart. Neben Handelsfragen dürfte für China die Kritik am US-Rückhalt für die unabhängige und demokratisch regierte Inselrepublik Taiwan wichtig sein, die sich Peking einverleiben will. 

US-Präsident Trump in China
© Kenny Holston/Pool The New York Times/AP/dpa

Langes Händelschütteln zu Beginn.

Kurz vor dem Auftakt des Treffens mahnte Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua stabile Beziehungen an. In einem Kommentar hieß es, die Beziehungen zwischen China und den USA seien "zu wichtig, um zu scheitern". Bei großen internationalen Fragen - von Handel und Finanzmärkten bis zu Klima und Künstlicher Intelligenz - komme es auf die Abstimmung zwischen Peking und Washington an. 

Ein Treffen werde nicht alle Probleme lösen, schrieb Xinhua, die als Sprachrohr der Kommunistischen Partei gilt. Es könne aber helfen, die Kommunikation zu stärken und Vertrauen wieder aufzubauen.

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